Donnerstag, 28. Juli 2016

Der Täter in München war Rassist, denn er hätte noch mehr Menschen umbringen können, nimmt die "FAZ" an

Ali David S. (den Vornamen Ali lassen viele deutsche Me-
dien  gerne mal weg) hat neun junge Menschen erschossen; die "tz" gab jetzt jedem ein Gesicht. ---> HIER !
Offenbar ist es für viele deut-
sche Zeitungen von aller-
höchster Bedeutung, dass der Täter sich unter anderem in-
tensiv mit rechtsradikalem Gedankengut beschäftigte; pardon, den Toten ist es vermutlich relativ egal, ob sie von einem Linken, einem IS-Terroris-
ten oder einem Rechten ermordet wurden. Aus welchem Lager heraus wurden eigentlich europaweit die meisten Horror-Taten begangen?

Die lückenlose Aufklärung ist harte, umfangreiche Polizeiarbeit, die noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Die Erkenntnislage ist derzeit eher nicht so übersichtlich, wie die "FAZ" sie anscheinend gerne hätte.
Was diese Zeitung "exklusiv" verkündet, mag vielleicht so sein, es könnte, wenn man andere Zeitungen verfolgt, aber noch ganz andere Tatmotive geben als ausschließlich rechtes Gedankengut.

Man schaue zum Vergleich mal ---> HIER und HIER und HIER !
Der Täter war also demnach rechtsradikal und rassistisch denkend (da mag es Tausende von geben, ohne dass sie losballern), er war nach Pressemel-
dungen aber ebenso ein ständig gemobbter Jugendlicher mit Problemen in der Schule ("ich bringe euch alle um"), und er war "süchtig" nach heftigen Schießspielen am Computer - eine brisante Mischung von denkbaren Tatmotiven.
 

Kommentare:

  1. Fakt ist jedenfalls, dass David/Ali seinen erwiesenen Haß auf Türken und Araber mit den Katholiban teilte. Wie vor fünf Jahren der selbsterklärte Benedikt-Bewunderer Anders Breivik, den wiederum David/Ali bewunderte.

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  2. Helmut Schneider28. Juli 2016 um 00:33

    Wir erinnern uns doch an linke Kommentare bei
    "Facebook" wie etwa den "Lieber Gott, lass es
    einen Rechtsradikalen gewesen sein"...
    Ich tendiere auch dazu, dass er rechtsradikal in
    seinem Denken war. Aber was hilft uns das?
    Er war offensichtlich nicht in entsprechenden
    Gruppierungen organisiert, also der typische
    Einzelgänger. So wird er ja auch von Kameraden
    beschrieben.
    Was mich viel mehr inteessiert: Woher hat ein
    Schüler 3.000 - 4.000 Euro für Waffe und Munition,
    und wo hat er geübt, ohne dass er aufgefallen ist?

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  3. Ganz aktuell:
    400 Polizisten stürmen Salafisten-Moschee
    in Hildesheim. Vermutlich alles Rechtsradikale...

    http://www.express.de/news/politik-und-wirtschaft/-salafisten-hotspot--hildesheim--polizei-durchsucht-dik-moschee-und-wohnungen-24465452

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  4. Ein Münchner auf Erden28. Juli 2016 um 06:33

    Als im Sicherheitsbereich Beschäftigter beobachte
    ich schon lange, wie sehr auch früher sehr zurück-
    haltende Zeitungen mittlerweile in Richtung BILD-Zeitungs-
    Niveau marschieren.
    Offenbar scheinen die das nötig zu haben, sich derart
    spekulativ zu äußern. Polizeiarbeit sieht anders aus,
    da hat der Kreuzknappe vollkommen recht.

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  5. Es gibt nichts, das gegen eine rechtsradikale Gesinnung des Mörders spricht. Auch nicht die Tatsache, daß er Mohammedaner war. Der Großmufti von Jerusalem war bei Hitler ein gerngesehener Gast.

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  6. Der Täter hatte rechtsradikale Gedanken.
    Gut zu wissen, aber es hilft keinen Millimeter weiter.
    Es gibt Tausende, Zehntausende in Deutschland,
    die rechtsradikal denken, aber die bringen keinen um.
    Genauso gut könnte man sagen:
    Der Täter war einer, der tagtäglich Ballerspiele
    am Computer machte, da liegt die Ursache seiner
    schrecklichen Tat.

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  7. Schön und gut,
    aber wie war das mit all den anderen?
    War der brutale LKW-Mörder von Nizza ein Rechts-
    radikaler? --- NEIN !!!
    War der Axt-Mörder von Würzburg ein Rechtsradikaler?
    --- NEIN !!!
    War der Reutlinger Macheten-Mörder ein Rechts-
    radikaler? --- NEIN !!!
    War der Sprengsatz-Attentäter von Ansbach ein
    Rechtsradikaler? --- NEIN !!!

    So what, FAZ ???

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    1. Islamisten stehen in ihren erzkonservativen Vorstellungen über Politik, Gesellschaft und moralische Werte den Rechten und Rechtsextremen viel näher als Liberalen oder gar Linken.
      Deshalb wird "der Westen" ja von Islamisten und Rechtskatholiken gemeinsam verachtet, und (wie man an Erdogan und den Rechtskatholiken sieht) beide Seiten orientieren sich gerne am erzkonservativen Putin.

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  8. Es gibt noch viel mehr Wirrköpfe in Deutschland,
    als üblicherweise angenommen wird.
    Die Polizei in München hat ausgeplaudert,
    dass es nach dem schrecklichen Attentat bislang
    10 (!) "Trittbrettfahrer" gegeben hat,
    die eine solche Tat im Internet oder bei Freunden
    angekündigt haben.

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  9. Aucheinfragender28. Juli 2016 um 12:43

    Wenn jetzt alle rechten Kommentatoren des Kreuzknappen rechtsradikal durch islamisch ersetzen, dann erkennen Sie, dass ein einzelner Islamaist eben nicht für den ganzen Islam steht. Ihr seid vielleicht doch lernfähig. Darüber hinaus sind es natürlich die Rechtsradikalen, die in der Mordstatistik in Deutschland unangefochten die Nr 1 sind.

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  10. Herrlich, wie der Quatsch des "FAZ"-Artikels
    hier Stück für Stück entlarvt wird:

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/udo-ulfkotte/muenchen-attentat-wir-basteln-uns-einen-rechtsextremisten-.html;jsessionid=BE4D91B1FC5EEB7CDB5D3B910E8E224C

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