Samstag, 16. Juli 2016

Gastfreundschaft: 40 Muslime beten regelmäßig im katholischen Pfarrsaal in Haßfurt

Erst einmal etwas gewöhnungs-
bedürftig: Weil es in der Gegend
um Haßfurt (Unterfranken) keine Moschee für sie gibt, haben Muslime bei der katholischen Pfarrgemeinde angefragt, ob sie den Pfarrsaal mit-
nutzen dürfen.
Nach Beratung mit dem Pfarrgemeinde-
rat und nach Kontakt mit dem Bistum gab Pfarrer Stephan Eschenbacher dafür grünes Licht.
Der Pfarrer ist optimistisch, denn bis-
lang habe er keinerlei negative Äuße-
rungen deswegen erlebt. Vom gegen-
seitigen Kennenlernen profitierten beide Seiten, ist er überzeugt.

Man lese z.B. ---> HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Der tolerante Herr Pfarrer wird sicherlich vorher alle christlichen Symbole aus seinem Pfarrsaal entfernt haben. (Falls es dort jemals welche gegeben hat.)

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  2. Diözesaner Bürohengst16. Juli 2016 um 09:07

    Da spricht meiner Meinung nach nichts dagegen.
    Offenbar bestehen, wenn ich das richtig verstanden
    habe, schon lange persönliche Kontakte.

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  3. Wer den gelben LINK des Kreuzknappen gelesen hat,
    sieht sofort, wie harmlos das ist - einmal in der
    Woche trifft man sich dort für weniger als eine Stunde
    zum Gebet.
    Wo sollte da auch ein Problem sein?
    Gut finde ich, dass der Pfarrer den PGR mit ins Boot
    geholt hat und von dort Zustimmung bekam.
    Gastfreundschaft im konkreten Einzelfall. Gut so!

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  4. Das mag für Haßfurt zutreffen. Andernorts sieht es folgendermaßen aus:
    http://beiboot-petri.blogspot.de/2016/07/die-zeit-ist-gekommen.html#more

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  5. Von Pfarrer Stephan Eschenbacher ist dieses Entgegenkommen sicher gut und ehrlich gemeint, ob es langfristig klug ist, muss sich erweisen.
    Wenn ursprünglich nur daran gedacht war, während des Ramadan den Pfarrsaal in dieser Weise zu nutzen und es jetzt doch zeitlich darüber hinaus geht und auch schon bei Bedarf eine Ausweichmöglichkeit ins Auge gefasst wurde, wird es also zum Dauerzustand werden.
    Nur weil es bislang keinerlei negative Reaktionen gab, heißt das nicht, dass wirklich alle ehrlichen Herzens dahinter stehen können.
    Denkbar, dass viele zustimmen und in Wirklichkeit ganz anders darüber denken und andere wiederum halten womöglich ganz den Mund aus Furcht, in die "Islamphobie-Schublade" verstaut zu werden.
    Wer kann sich dies heute noch leisten?

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    1. Wo bleibt da die Zivilcourage? Haben Sie Angst, daß der Sicherheitsdienst von Herrn Maas morgen Ihre Wohnung auseinandernimmt?

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  6. Besser der Pfarrsaal als die Kirche...

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  7. Frauen dürfen jedenfalls "aus organisatorischen Gründen" nicht mitbeten. Die Organisatorischen Gründe sind: "Muslimische Männer und Frauen müssen räumlich getrennt voneinander beten". Sagen die "aufgeschlossenen" Herren Moslems.

    Der tolerante Herr Pfarrer hätte sogar extra eine Trennwand einziehen lassen. Aber das war den Herren Moslems dann auch nicht Recht, weil die Frauen dann nichts gehört hätten, und dann können sie das Beten auch gleich bleiben lassen.

    So wichtig scheint das mit dem Beten also zumindest für Menschen zweiter Klasse (vulgo: Frauen) nicht zu sein.

    Was für eine zurückgebliebene Religion! Und ein katholicher Pfarrer hat nichts besseres zu tun, als das auch noch zu unterstützen.

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    1. Das ist übertrieben.
      Räumliche Trennung der Geschlechter beim Gebet und auch Zurücksetzung von Frauen gibts in fast allen Glaubensrichtungen. Die Sunniten sind da nicht fortschrittlich, aber auch nicht extremer als andere.

      Gefährlich ist weniger die Abgrenzung von Männern und Frauen, sondern die feindselige Abgrenzung von der nichtmusl. Gesellschaft, wie sie bspw. salafistische Prediger den Zuhörern einimpfen.
      Und genau dagegen sind solche Angebote das richtige Gegengift.

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