Dienstag, 26. Juli 2016

Herr Bischof, würden Sie sich denn im Zug neben zwei Islamisten setzen...?!

Ich konnte den Original-Artikel in der "Welt am Sonntag" leider auf die Schnelle nicht finden, aber die evangelische Nachrichtenagentur "idea" verwies am Sonntag schon darauf, und ein Leser machte mich gestern Abend per E-Mail darauf aufmerksam (Danke!):
Es sind große (und nicht unbedingt falsche!) Worte, die da unsere Bischöfe und Kardinäle wie Marx und Woelki zum Thema Flüchtlinge und zum Mit-
einander von sich geben, siehe das jüngste "Wort zum Sonntag" mit dem Aufruf zum Vertrauen statt Angst.

Gut gebrüllt, Löwe! -  So möchte man da formulieren, findet auch ein Kommentar in der "Welt am Sonntag", aber mal Butter bei den Fisch: Welcher unserer Bischöfe würde sich denn derzeit trauen, in einem Eisenbahnabteil den freien Platz zwischen zwei offensichtlichen Islamisten einzunehmen?
Unsere Bischöfe bevorzugen es dann doch, in dicken Limousinen durch die Gegend zu fahren (was kein Vorwurf meinerseits ist!).  
Das Fazit des Kommentators: Die IS-Terroristen haben ihr Ziel doch längst erreicht, die Bevölkerung hierzulande in Angst und Schrecken zu versetzen; die Bischofsworte hört man wohl, allein - es fehlt der Glaube daran...
Artikel bei "idea" ----> HIER !

Kommentare:

  1. Über das Wort zum Sonntag von Kardinal Marx
    habe ich mich richtig geärgert.
    Der Mann hat doch keine Ahnung, wie das ist,
    wenn man Kinder und Jugendliche täglich mit
    Bus und U-Bahn fahren lassen muss,
    was für Ängste man da mittlerweile aussteht.
    Unsere Kinder haben Handy dabei und sind von
    uns verpflichtet, sich täglich bei uns zu
    melden, wenn sie in der Schule angekommen sind.
    Es gibt wohlhabendere Eltern, die haben gemeinsam
    ein Taxi finanziert, dass ihre Kinder täglich
    zur Schule fährt, so sieht's aus!

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  2. ein Münchner auf Erden26. Juli 2016 um 09:40

    Wenn die Presse dabei wäre,
    würde Kardinal Marx sich sicher bis zur
    nächsten Haltestelle auch mal zwischen zwei
    Islamisten setzen...

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  3. Den roten Kardinal nehme ich schon gar nicht mehr wahr.

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    1. Der "rote Kardinal" ist ein Pleonasmus wie der "weiße Schimmel". Kardinäle sind nämlich immer rot, werter Arminius. Zum Zeichen, dass sie jederzeit das Martyrium auf sich nehmen.
      Es soll sogar einen Kardinal gegeben haben, der war derart durchrötet, daß er zur Begeisterung der Tradis rote Schühchen aufgetragen hat.

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    2. Sie haben völlig recht, werter Herr Hammer. Daher plädiere ich in Anbetracht der heutigen Ereignisse in Frankreich vehement dafür, dass wir alle nur noch rote Kleidung tragen. Es wäre doch spannend zu sehen, ob es eher Tradis oder eher Modernisten sind, die das tun würden...

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  4. Kardinal Marx zwischen zwei Flüchtlinge?
    Sind die Sitze in der 2. Klasse denn so breit?
    :-)

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  5. Die versammelte Tradi-Meute regiert beim Namen "Kardinal Marx" wie der Pawlowsche Hund.
    Oder wie bei Lessings "Nathan": "Tut nichts, der Jude, äh der Kardinal wird verbrannnt!

    Tolle Katholiken das.

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    1. Kardinal Marx hat dieser Sorte die richtige Antwort gegeben: "Verbloggung führt manchmal zur Verblödung."
      Bei den Katholiban mit Sicherheit.

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    2. Birgitta, den Pawlowschen Köter haben Sie doch nicht etwa von mir geklaut? Macht die Heilung Ihrer Phobie denn Fortschritte, bzw. ist das Schreiben von Anti-Tradi-Kommentaren in diesem Blog Bestandteil Ihrer Therapie? Im Hinblick auf den Tenor Ihres obigen Beitrages konstatiere ich: wohl keine Besserung in Sicht. Bedauerlich.

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  6. Marx hat vor mehreren Wochen gesagt, daß er keinen Flüchtling in seinem Palais aufnimmt. Da hört es sich schnell auf mit dem Gutmenschentum, wenn man selbst betroffen wäre.
    Aber er pflegt auch keine Kontakte zu normalen Gläubigen und Priestern. So what!

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