Dienstag, 19. Juli 2016

Kardinal Schönborn: Papst Franziskus hat große Akzeptanz -- bei Leuten, die "mit der Kirche nicht so viel zu tun haben"

In einem ausführlichen Interview mit der österreichischen Zeitung "Der Standard" hat Kardinal Schönborn zu verschiedenen Fragen Stellung genommen, so zum Terror, der vor allem islamisch geprägt sei.
Auf die Frage nach der aktuellen Lage in der Kirche meinte Schönborn, Papst Franziskus habe "eine große Akzeptanz in Milieus, die sonst mit der Kirche nicht so viel zu tun haben". Innerkirchlich gebe es jedoch "eine doch sehr starke, signifikante... Opposition zu Papst Franziskus".
Was lässt sich aus dieser sicher nicht un-
bedacht ausgesprochenen Äußerung von Kardinal Schönborn schließen? Ist der Widerstand gegen die Reformpläne von Papst Franziskus doch weit heftiger, als nach außen bekannt ist? -- Man lese ---> HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Kardinal Schönborn hat - vielleicht unbeabsichtigt -
    das ausgesprochen, was viele wissen oder ahnen:
    Die Begeisterung für den derzeitigen Papst hält sich
    in der Kirche in überschaubaren Grenzen!

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  2. Wenn man an die Hauruck-Methoden denkt,
    die dieser Papst zuweilen an den Tag legt,
    z.T. sogar unter Umgehung der zuständigen Leute,
    dann darf man sich doch nicht wundern,
    wenn er bei Kirchenleuten unbeliebt ist.
    Auch bei den Vatikanangestellten war sein Vorgänger
    deutlich beliebter; dieser Papst hat ihnen sogar
    das Geld gekürzt.
    Er selbst spart eher nicht, wenn man an die enormen
    Extra-Ausgaben für sein Appartement im Gästehaus
    "Santa Marta" denkt, während seine Dienstwohnung
    seit Jahren leersteht.
    Die Frage ist nur, was Schönborn damit bezweckt,
    dass er das jetzt so ausplaudert.
    Vor einem Jahr hatte Schönborn ja auch schon ver-
    kündet, er gehe von einem kurzen Pontifikat aus
    und halte den Rücktritt von Franziskus für möglich:

    http://www.kath.net/news/49986

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  3. Ordinariatsgeschädigter20. Juli 2016 um 07:20

    Wird hier das Ende von Papst Franziskus eingeläutet?
    Eine "sehr starke, signifikante" innerkirchliche
    Oppostion? - Seltsam, das entspricht so überhaupt
    nicht dem positiven Bild in den Medien.
    Vielleicht ist es aber auch einfach so, dass der
    redselige Kardinal aus Wien einfach mal ein wenig
    zu viel geplappert hat, wie Erzbischof Gänswein es
    ja auch macht...
    Mein Tipp: Alles nur heiße Luft!

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  4. Ich halte die Aussage Schönborns nur für
    einen Kunstgriff, der schon mal vorbeugend begründen
    helfen soll, warum Papst Franziskus demnächst "leider"
    wieder gezwungen sein wird, auf seine spezielle Art
    umzustrukturieren und zu "reformieren".
    Da ist offenbar was im Busch, was schon medial ange-
    deutet werden soll.

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  5. Azeptanz bei der Kirche eher fern stehenden Menschen: für die Tradis der triftgste anzunehmende Grund, dass ein Papst ein Unglück ist...

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