Dienstag, 19. Juli 2016

Nach dem Axt-Angriff im Zug bei Würzburg: Polizei sauer - "parlamentarische Klugscheißer"

Heute morgen warnte ich vor Schubladendenken und wurde dafür teilweise heftig geschol-
ten. Dabei wollte ich gar nichts verharmlosen, sondern nur dazu animieren, eine sinnvolle Reihenfolge einzuhalten: Erst belastbare Fakten sammeln, dann urteilen!
Leider war der junge Täter, der von der Polizei erschossen wurde, offenbar doch mehr radikalisiert als man anfangs wissen konnte. 

Gar nicht komisch findet jedoch die Polizeigewerkschaft, wenn vom sicheren Schreibtisch aus Politiker Ratschläge erteilen wollen, wie man denn bitte zu schießen habe. Da wir selbst einen Polizisten in unserem familiären Umfeld haben, von dem man über den schweren Dienst so einiges erfährt, stehe ich hier auf der Seite der Polizei. Die steht z.T.
unter enormem Druck!

Interessante Artikel z.B. ---> HIER und HIER !
Gut, dass inzwischen an die vielen Verletzten und an die vier Schwer-
verletzten gedacht wird und gebetet. Und auch der Täter darf vielleicht
ins Gebet eingeschlossen werden. Herr, erbarme dich unser!

1 Kommentar:

  1. ein Münchner auf Erden19. Juli 2016 um 14:05

    Was Frau Künast da abgesondert hat,
    ist in der Tat völlig daneben. Man könnte ja fast
    annehmen, sie wolle unterstellen, die Polizei
    habe den Täter absichtlich getötet.
    Richtig, dass die Polizeigewerkschaft jetzt mal
    auf den Putz haut. Die Polizisten sind es doch,
    die tagein, tagaus in der Gefahr stehen, angepöbelt,
    verletzt oder erschossen zu werden.
    Es gab im vergangenen Jahr allein in Bayern
    fast 7.000 Angriffe auf Polizeibeamte, da kann man
    sich denken, was da bundesweit zusammenkommt!

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