Mittwoch, 20. Juli 2016

Neue Studie: Menschen neigen zu extremen politischen Ansichten, weil ihnen langweilig ist!

Vielleicht müssen Politik und Polizei völlig neue Ansätze prüfen bei der Bekämpfung von Hetze im Internet und vielleicht sogar bei der Terroris-
mus-Beobachtung: Eine neue Studie geht nämlich davon aus, dass die meisten Menschen eigentlich nur Langeweile haben, die zu extremen politischen Ansichten neigen.
Mit anderen Worten: Wie die alten Römer es schon wussten: Brot und Spiele, und alles ist in Butter!
Die Leute schreiben also nur deshalb ihre bitterbösen Kommentare im Internet, weil sie sonst keinen Lebenssinn erkennen und über ihr ödes Alltagsleben innerlich enttäuscht sind. Und dann ist der Schritt nicht mehr weit zur Radikalisierung, bis hin zum Terrorismus, weil dann endlich mal was los ist, weil man dann endlich mal für irgendetwas eine Rolle spielt?!

Zumindest so ähnlich ist es in einem ausführlichen Artikel zu lesen, der aktuell in der deutschen Ausgabe der "Huffington Post" nachzulesen ist. ---> HIER !

Kommentare:

  1. Dazu hätte es keiner kostspieligen "Studie" bedurft, um diesen Zusammenhang herauszuarbeiten, dazu reicht gesunder Menschenverstand. Leute mit extremen politischen Ansichten sind ja in der Regel solche, die nicht enden wollend zu jeder Tages- und Nachtzeit im Internet Krawall machen. Das kann sich nur leisten, wer durch Beruf/Familie etc. wenig bis nicht ausgelastet ist und somit seine Zeit totschlagen muss.
    Der auffallende überdurchschnittliche Anteil an AfD-Wählern aus dem Prekariatsmilieu und den entsprechenden Wahlkreisen belegt das ja.

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  2. Helmut Schneider20. Juli 2016 um 13:21

    Die Studie hat Recht,
    aber nur zum Teil. Es gibt auch andere, ergänzende Erklärungs-
    muster, zu denen z.B. die sozialen Verhältnisse gehören.
    Wer als Jugendlicher kaum eine Chance sieht, einen Arbeitsplatz
    zu bekommen, sich eine Existenz aufzubauen, anerkannt zu werden,
    der hat auch kaum Chancen, einen Partner zu finden.
    Das Leben ist nur noch Frust, und das entlädt sich in Wut.

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