Samstag, 30. Juli 2016

Paderborn: Im Riesenrad auf der Kirmes mit dem (Erz)Bischof sprechen können, aber manche wollen gar nicht...

Fast sieht es so aus, als müsste die Chance, mit einem echten deutschen Bischof reden zu können, wie sauer Bier ange-
priesen werden: Die eigentlich ja ganz originelle Idee, beim Paderborner Libori-Fest während der langsamen Fahrt in einem Riesenrad mit dem Bischof sprechen zu können, kam nicht ganz so gut an wie erwartet.
Insgesamt waren dafür 50 Freifahrten vorgesehen, schreibt die "Neue Westfälische", aber nur 30 Bewerber schafften die Lösung eines kleinen Kirchenpuzzles. - So versuchte eine Ordinariats-Mitarbeiterin, die übrigen 20 Freikarten ans junge Publikum zu verschenken, doch auch das lief offenbar nur schleppend, da das Interesse bei manchen doch auffallend gering war. --->> HIER !
Das zeigt wieder einmal anschaulich, wie schwierig es doch sein kann, ins Gespräch zu kommen. Vielleicht spricht das gar nicht gegen die Kirche, sondern es war womöglich die richtige Idee am falschen Ort?
Ich selbst hätte ehrlich gesagt auch keine Lust, maximal drei Minuten lang ein bisschen smalltalk mit einem Bischof zu machen. - Aber immerhin: Man hat im Ordinariat nachgedacht und sich was einfallen lassen. Das ist für's nächste Mal dann ausbaufähig...

Kommentare:

  1. Naja, die kleine Panne fing ja damit an,
    dass das Puzzle wider Erwarten zu schwierig war
    und deshalb nur 30 statt 50 Fahrten zustande kamen.
    Von der Mitarbeiterin war es lieb gedacht, die
    restlichen Karten nicht verfallen zu lassen,
    schließlich hatten die Bischöfe sich die Zeit für
    50 Fahrten frei gehalten. Also alles halb so schlimm!

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  2. Nun, wiedermal ein gutes Beispiel dafür, wie sehr die Kirche auf die Zwangsmitgliedschaft und die staatlich finanzierte Frühindoktrination angewiesen ist, um, zumindest auf dem Papier, ihre Mitgliederzahl halbwegs halten zu können.
    Bei wirklich freiwilliger Mitgliedschaft und SOLCHER Jugendarbeit würde das nicht gut enden.

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  3. Gut, dass solche ultrapeinlichen Anbiederungen von Bischöfen, die komplett weltfremd sind, sich im "Riesenrad" aber als ganz hip und "wie du und ich" inszenieren wollen, in ihrer Lächerlichkeit durchschaut werden und nicht verfangen.

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