Donnerstag, 28. Juli 2016

Papst Franziskus in Polen: Nur sehr spärlicher Applaus, aber "ein Luther hätte seine Freude an ihm"

Es ist gut, dass der Papst zum Weltjugendtag fährt; dort wird er begeistert empfangen.
Dass dies ansonsten in Polen eher nicht so ist, habe ich gestern schon geschrieben.
Die "Tagesthemen" brachten
es in einer Nebenbemerkung gestern auf den Punkt: In den Souvenirläden gäbe es dort massenweise Andenken an Papst Johannes Paul II., aber solche vom jet-
zigen Papst sehe man nur sehr vereinzelt. - Medienvertreter müssen jetzt dazu was schreiben, keine leichte Aufgabe bei dieser ge-
mischten Reaktion.                                                                                       
Der als links-liberal geltende Berliner "Tagesspiegel" schwärmt, "ein Luther hätte seine Freude an ihm", da der Papst vor der Abreise nach Polen de-
monstrativ mit Flüchtlingen gesprochen habe. ---> HIER !

"Zwischen Jubel und verhaltenem Applaus" sieht die Nachrichtenagentur "kathpress" den Empfang für Papst Franziskus. Kein einziges Mal hätten die Spitzenvertreter von Politik und Wirtschaft während seiner Rede ge-
klatscht. ---> HIER !

Der "ORF" sieht den Papst als Erzieher der Polen, der ihnen  mal die Leviten gelesen hat, sie müssten auch bereit sein, sich mehr für Flücht-
linge zu engagieren ---> HIER !

So hat halt jeder so seinen Blickwinkel. Für Papst Franziskus kann die Reise vielleicht die heilsame Erfahrung bringen, dass es eben nicht nur ein paar Kardinäle sind, die seine Art, Reformen anzupacken, nicht immer toll finden. In dieser Gefahr sind Herrscher ja immer und überall, da in ihrer engsten Umgebung stets überwiegend - zum Teil selbst von ihnen in diese Position gehobene - Kopfnicker existieren.

Kommentare:

  1. Volle Zustimmung!
    Es ist ja bekannt, dass Papst Franziskus in seiner
    Umgebung in Rom nach und nach seine Freunde und
    Gesinnungsgenossen an die Schalthebel bringt,
    da ist nichts anderes als Kopfnicken zu erwarten.
    Man sieht das auch an seinem teuren Wohnen im
    Gästehaus "Santa Marta": Offensichtich traut sich
    niemand, diesem Quatsch endlich Einhalt zu gebieten!
    Teure Bewachung rund um die Uhr, fast eine ganze
    Etage blockiert, und währenddessen steht die Dienst-
    wohnung im Vatikan leer,
    und das nur, weil der Papst unter Menschen sein will.
    Als ob er das nicht wäre, wenn er zu den Mahlzeiten
    die paar Schritte zum Gästehaus gehen würde...
    Für solch eine Verschwendung habe ich keinerlei Ver-
    ständnis!

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  2. Die Polen haben natürlich auch die schwangere polnische Mutter von vier Kindern vor Augen, die in Reutlingen von einem syrischen Schutzsuchenden niedergemetzelt wurde.

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    1. Die "polnische Mutter von vier Kindern" war von dem Syrer schwanger, mit dem sie seit einiger Zeit ein Paar bildete. Das war eien Beziehungstat und keineswegs, wie uns die Rechtskathos als Märchen auftischen wollen, eine antikatholische Tat eines IS-Christenverfolgers.

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    2. Das wird in Deutschland gerne unter
      den Teppich gekehrt, danke für Ihre
      Verlinkung:
      Nach polnischen Recherchen waren Täter und
      Opfer keineswegs ein Paar, und es war also
      auch keine Beziehungstat, wie man uns weis-
      machen will.

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    3. Ach ja, "nach polnischen Recherchen"...
      Nach russischen Recherchen hat im Frühjahr ja auch ein Flüchtling ein russlanddeutsches Mädchen missbraucht, woraus der große Tradi-Held Genosse Putin eine Staatsaffäre machte - bis rauskam, dass das Mädchen die Story erstunken und erlogen hatte.

      Den "Recherchen" dieser Ostblock-Regimes, die mit Demokratie nichts am Hut haben, glaube ich kein Wort.

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    4. Es gibt Zeitungen, die behaupten,
      es sei eine Beziehungstat in Reutlingen
      gewesen. Auf Nachfrage meint ein Polizist,
      wenn ein Mann und eine Frau in Streit gerieten,
      nehme man eine Beziehungstat an.
      Supertolle Begründung,
      die auch Aussagen widerspricht, die sagen,
      der Mann habe die Tellerwäscherin immer wieder
      im Lokal immer wieder angequatscht,
      bis ihm Hausverbot erteilt worden ist.
      Das sieht nicht gerade nach einer Beziehung
      aus; der Täter hat sich das in seinen Phanatsien
      so gewünscht.

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  3. In den Medien wird meistens manipulativ
    über Polen berichtet.
    Es stimmt überhaupt nicht, dass die Polen keine
    Flüchtlinge aufnehmen wollen.
    Sie haben lediglich aus den schlimmen Zuständen
    in Frankreich und Deutschland die Konsequenzen
    gezogen:
    Flüchtlinge ja, aber muslimische Flüchtlinge NEIN !!!
    Würde man das in Deutschland jetzt
    bei der Bevölkerung per Meinungsumfrage klären,
    wären garantiert mindestens 80 % genau dieser Meinung !!!

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  4. Polen ist eines der antisemitischsten Länder der Welt, kommt da gleich hinter Ländern wie Saudi-Arabien und Iran. Und die polnische Kirche mit Ihrer Dauerwarnung vor "Zionisten und Kommunisten" spielt dieses unappetitliche Spiel seit jeher mit. Man will ja ankommen beim Volk.

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