Mittwoch, 13. Juli 2016

Ravensburg: Sind Halskettchen mit Kreuz in diesem Drogerie-Markt verboten?

Wie die "Schwäbische Zeitung" auch in ihrer heutigen online-Ausgabe berichtet, gibt es allem Anschein nach in der Filiale Ravensburg der Drogerie-
markt-Kette "Müller"
(anderswo auch???) ein Verbot, Halskettchen mit christlichem Kreuz zu tragen.
Die Zeitung stellt da gleich mal die Frage, ob ein solches Verbot denn überhaupt statthaft ist.... ---> HIER !

Auf viel Verständnis stößt diese Maßnahme des Unternehmens jedenfalls nicht; in einer online-Abstimmung der Zeitung finden (Stand: 16 Uhr) nur 7 % die Entscheidung richtig. 
Wo wir gerade dabei sind, uns zu wundern: Raten Sie doch mal, unter wel-
chem Symbol sich "katholisch.de" bei "Twitter" präsentiert. Ich ver-
kneife mir mühsam jeden Kommentar dazu. ---> HIER !

Lustig finde ich dagegen ein Angebot des Kölner Doms. Im Shop kann man (auch online) passend zum Urlaub am Meer einen ganz speziellen Köl-
ner Dom
kaufe
n und so unauffällig und kreativ für den katholischen Glau-
ben wer
ben. ---> HIER !
 

Kommentare:

  1. Das ist halt die vielgepriesene "freie Marktwirtschaft", da kann jeder Unternehmer seine Unternehmenskultur gestalten, wie er möchte, ohne staatliche Gängelung.
    D.h., jetzt rumjammern und zetern ist billig und nützt gar nichts. Statt dessen: einfach konsequent nicht mehr bei "Müller" kaufen! (Das ist eh ein besch... Laden!) Die einzige Sprache, die Unternehmer nämlich wirklich verstehen, ist der Mammon.

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  2. Nun, wenn es ok ist, Frauen am Arbeitsplatz das Kopftuch zu verbieten, dann ist es auch ok, Kreuzkettchen zu verbieten ... Gleiches Recht für alle, wie es so schön heißt ...

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    1. Die Kopftuchdebatte steht natürlich im Hintergrund. Müller will keine Kopftücher und keine Probleme, deshalb verbieten sie auch Kreuze. Dass das hier bis auf Gallowglas überhaupt keiner erkennt oder anspricht, wundert mich, zumal es in dem Artikel ja ausführlich besprochen wird. Denn beim Kopftuch nimmt ja bestimmt der ein oder andere Poster hier anderer Haltung ein.

      Solche Läden verbieten die musl. Kopftücher ihrer Mitarbeiter deswegen, weil Kunden daran Anstoß nehmen. Wenn die Kunden weniger ausländerfeindlich eingestellt wären und sich an Kassiererinnen mit Kopftuch nicht stören würden, wären auch Kreuzchen kein Problem.

      Der ein oder andere sollte also vielleicht bedenken, dass seine eigene intolerante Haltung ggü. kopftuchtragenden Muslimas dazu beiträgt, dass auch die Kreuzkettchen untersagt werden.

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  3. Das kleine Gespenst von Otfried Preußler.
    Selten so gelacht.

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  4. Letztlich schadet sich das Unternehmen
    mit solcher Negativ-PR doch nur selbst, wie das
    Umfrageergebnis der Zeitung zeigt.
    Ich schätze mal, es handelt sich um eine Dummheit
    irgendeines Jungsporns, der sich als Regionalleiter
    wichtig machen will...

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  5. Dieses Zeichen von "katholisch.de"
    trifft den Nagel ungewollt auf den Kopf.
    "katholisch.de" -- EINFACH GESPENSTISCH !!!

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  6. Für die Manager von "MÜLLER" müssen christliche
    Halskettchen offenbar eine riesige Bedrohung
    darstellen. Manchmal denke ich, dass gewisse Leute
    damit zeigen, dass sie vom Christentum und dem
    Symbol des Kreuzes genau null Ahnung haben,
    was beschämend ist.
    Zum Glück gibt es noch andere Drogeriemärkte...!

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    1. Worin sehen denn die Kirchen eine "riesige Bedrohung" wenn sie Leute entlassen, weil sie ihr Leben nicht nach den Vorstellungen der Kirchen führen ? Zeigen sie damit, dass sie null Ahnung vom Leben haben ?

      Es geht einem langsam echt auf den Keks, dass Christen diskriminieren dürfen, sich aber aufregen, wenn andere für sich die gleichen Rechte beanspruchen ...

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  7. Ich finde es völlig in Ordnung, daß das Unternehmen Kreuze verbietet. Das Kreuz, möglicherweise an einem nicht korangemäß verdeckten Frauenhals sichtbar, ist eine Zumutung für viele unserer neuen Mitbürger. Deshalb ist das Kreuzverbot ein begrüßenswertes Zeichen unserer Willkommenskultur.

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  8. Ich schlage vor,
    möglichst viele Christen gehen zu "Müller",
    kaufen nur eine winzige Kleinigkeit
    und tragen dabei gut sichtbar eine Kette mit einem
    großen Kreuz...!

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    1. Warum etwas kaufen? Man kann da auch so reingehen.

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  9. Wenn ich bedenke, dass ich vor einigen Jahren in einer Filiale dieser Drogeriekette sogar noch ein Kreuzkettchen kaufen konnte...

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  10. Am besten bringt Müller an der Tür
    des Marktes ein Schild an:
    "Fromme Menschen, insbesondere Christen,
    sind in diesem Laden unerwünscht!"

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  11. katholischer Christ14. Juli 2016 um 08:12

    Wir Christen haben ein Hausrecht(!) wie alle anderen zuhause auch, uns unsere Gesellschaft nach unseren Bedürfnissen zu gestalten.

    Warum müssen denn Leute , die nicht christlich leben wollen, unbedingt unchristlich bei der Kirche arbeiten?

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    1. Und der Betreiber dieses Marktes hat sein Hausrecht, warum also die Aufregung ?
      Ach, ich vergaß, bei Christen ist das was anderes, die stehen über dem "gemeinen Volk".
      Was "die Gesellschaft" betrifft, die habt ihr, glücklicherweise, verloren. Wer ist denn heute noch (wirklich) gläubig in Deutschland ? Vielleicht 10% ? Die Meisten sind doch nur Taufscheinchristen, welche zwar aufgrund des Gruppendrucks getauft wurden, aber sich ansonsten nicht um den Glauben scheren. Und selbst mit den Taufscheinchristen kommen die Katholiken nicht einmal auf 30% der Bevölkerung in Deutschland.
      Was das angebliche "Hausrecht" auf die Religion bezogen betrifft : vergiss nicht, das Christentum ist hier nur ein Importgut aus dem nahen Osten.
      Kein guter Ausgangspunkt um von "Hausrecht" zu sprechen, nicht ?

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  12. Widerspricht das Kreuzkettchen-Verbot bei der Drogeriemarktkette Müller nicht den im Grundgesetz verbrieften Rechten auf Religions- und Meinungsfreiheit?

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