Mittwoch, 20. Juli 2016

Unerhört? -- Tanzende Nonnen, und der Tradi-Blogger "KREUZKNAPPE" findet sowas auch noch toll!

Keine Angst, bei mir liegen derzeit keine Hitzeschäden vor!
Sehen Sie doch einfach mal selbst, was ich meine: Diese polnischen Nonnen werben auf ihre Art für den bevorstehenden Weltjugendtag
in Krakau. Meine Quelle ist übrigens die Nachrichtenagentur "CNA"
---> HIER !


>                               Den Direktlink zu diesem Video gibt's ---> HIER !

Kommentare:

  1. Tanzende katholische Nonnen sind ein Greuel
    vor dem Herrn, egal, für welchen edlen Zweck
    das angeblich ist.
    Als Nonnen sollten sie ein Leben des Gebetes
    führen!

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    1. Sorry, Mynonarius,
      aber nun übertreiben Sie's wirklich.
      Die katholische Kirche ist lebensfreundlich,
      nicht lebensfeindlich, und Nonnen tun gut
      daran, wenn sie nicht nur acht Stunden
      am Stück mit Beten verbringen!

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    2. "Die katholische Kirche ist lebensfreundlich,
      nicht lebensfeindlich."

      Wenn Sie diesen Satz einem geschiedenen Menschen, der in glücklicher zweiter Ehe lebt, erzählen, kann dieser das nur als Zynismus hören, sorry! Er muss ja seine/n Ehepartner/in sofort in die Wüste schicken bzw. sämtliche körperliche Liebe beenden ("wie Bruder und Schwester leben", wie der KKK zu formulieren beliebt), um sein verabscheuungswürdiges Dasein als "Todsünder" zu beenden und von der Kirche in Gnaden wieder aufgenommen zu werden.

      Sehr lebensfreundlich. Insoweit mögen die Postings von "Mynonarius" und "Romanissimus" auf den ersten Blick ein bisschen schräg klingen, aber sie sind nur katholisch konsequent lebensunfreundlich.

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    3. Naja, gerade dieser Punkt in seinem Katechisms wurde doch gerade unter Mitwirkung unseres angebl. künftigen Glaubenspräfekten reformiert. Der Katechismus ist ja nicht auf Familiaris Consortio festgefroren, der Quelle dieser speziellen Formulierung, sondern wird entsprechend der Entwicklung der Glaubenslehre angepasst.
      Sie bewegt sich also doch, und hfftl. eben auch in die "lebensfreundliche" Richtung, weil alles andere dem Evangelium widerspräche. Dass das mitunter lange dauert und ein kontroverser Prozess mit vielem Hin und Her ist, ist ja ganz normal und aus der Geschichte wohlbekannt.

      "Die" eine verbindliche Lehre des Katechismus gibt es ja gar nicht, das ist nur die Vorstellung, die eine bestimmte Richtung im Katholizismus gerne durchdrücken will.

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    4. Ordinariatsgeschädigter20. Juli 2016 um 17:12

      Antonia,
      sich dumm stellen hilft nicht wirklich:
      Niemand hat den geschiedenen Menschen ge-
      zwungen, den ihm immer noch angetrauten Ehepartner
      zu verlassen, zumal klar war, wie die kirchliche
      Rechtslage ist.

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    5. Antonia,
      siehe hier, Kardinal Müller:

      https://www.evangelisch.de/inhalte/108277/16-07-2014/kardinal-mueller-keine-kommunion-fuer-wiederverheiratete-geschiedene

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    6. @Ordinariatsgeschädigter:
      Ich hätte Sie von Ihren sonstige Postings her nicht für zynisch eingechätzt. Aber dieses treuherzige "Niemand hat den geschiedenen Menschen gezwungen..." ist es.
      Klar, niemand hat die über Jahre von ihrem katholisch angetrauten "liebenden Mann" misshandelte Frau gezwungen, diesen zu verlassen. War ihre eigene Entscheidung.
      Jetzt kommen Sie mir bitte nicht, solche Fälle bewegten sich im Nanobereich. Ersten tun sie das nicht, und zweitens gehen auch in unserer angeblichen "Spaßgesellschaft" Ehen in den seltensten Fällen aus Spaß an der Freude auseinander. Es ist fast immer mit viel Schmerz verbunden und nur die wenigsten lassen sich mit Freude scheiden.

      Solange die Kirche ich weiterhijnweigertm diese Realität wahzunehmen und als gegeben zu akzeptieren und jede Ehescheidung und zweite Ehe als schwerste Sünde und spassigen Selbstverwirklichungstrip ansieht - solange wird sie weiter viele Menschen verlieren.

      Aber ich weiß wohl, den sog. "konservativen Katholiken", die mit dem Katechismus und Erklärungen von Ratzinger, Sarah und Burke wedeln, ist das wurscht.

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    7. Da steht:
      Datum: 16.07.2014

      Es gibt auch noch was Älteres von Müller:
      http://kreuzknappe.blogspot.de/2015/09/familiensynode-hat-papst-franziskus-den.html
      (Sommer 1995)

      Seine Meinung ändern darf man immer, auch nach Amoris laetitia.

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    8. "Sich dumm stellen" ist lustig.

      In der Sache hat Antonia m.E. ganz recht.

      Es geht ja hier nicht um Recht und Ordnung, sondern um Moral. Wenn das geltende Recht dem sittlichen Menschenverstand so klar widerspricht, darf man sich da gar nicht dran halten, sondern muss seinem Gewissen folgen.

      "Dumm gestellt" haben sich nach dem "lebensfreundlichen" Verständnis wohl eher die (oder tun es noch), denen die Widersprüche der bisherigen kirchlichen Regelung nicht aufgestoßen sind und die das nicht als krassen Verstoß gegen die Weisung Jesu in sämtlichen Gleichnissen auffiel.

      Aber das ging ja Jahrhunderte so und Riguristen in solchen Fragen gabs immer.

      Bevor er verschwindet, sollte man aber vielleicht noch auf den Leserkommentar von @Regenbogenfisch vom 16.7.2016 auf kath.net verweisen, der die Widersinnigkeit sehr klar anhand einer simplen Beispielreihe auf den Punkt bringt. Wer verstehen möchte, warum das so aufstieß und eine Präzisierung dringend nötig war, lese diesen Kommentar.
      http://www.kath.net/news/55942

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    9. Summorum pontificum20. Juli 2016 um 18:18

      @Jorge:
      verkaufen Sie uns hier doch nicht für blöd. Selbstverständlich gibt es "die" eine verbindliche Lehre über die Ehe und zur schweren Sünde der Wiederverheiratung. Sie wurde über 2.000 Jahre von der Kirche kontinuierlich bewahrt und treu ausgelegt, bis ein Papst namens Franziskus kam...
      Seither herrscht extreme Verwirrung.

      Heute hat der Laie(!) Dr. Christian Spaemann auf kath.net einen hervorragenden Artikel dazu geschrieben. Solche Klartexte würde man sich eigentlich von Bischöfen und Kardinälen wünschen...

      http://www.kath.net/news/56030

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    10. @Summorum
      Chr. Spaemann ist vom Opus Dei. Das Opus Dei hat diese Regelung ja erfunden und Papst Johannes Paul II. in die Enzyklika diktiert; sein Vater R. Spaemann hat das doch erst kürzlich berichtet. Das war 1981, also von wegen "2000 Jahre".

      Damals war genau die Zeit kurz nach dem Tod Escrivás und im Pontifikat JPIIs, als das Opus Dei in der Kirche die größte Machtfülle besaß und seine lächerlich genitalitätsfixierte Sexualmoral, die auf kindischen "Beschmutzungsängsten" basiert, der Kirche aufzuzwingen.
      Das ist vorbei, das Opus spielt innerkirchlich keine Rolle mehr, hat kaum noch Mitglieder, kann seine Disziplin nicht mal im Inneren aufrechterhalten und sein römisches Familieninstitut wurde trotz lauten Protests bei der Familiensynode komplett ignoriert. Deshalb regen sie sich auf, logisch.

      Der aktuelle KKK ist aus den 90er Jahren. Vorher gab es diese Erlaubnis, "wie Bruder und Schwester zusammenzuleben", natürlich nicht. Selbstverständlich wird der KKK irgendwann aktualisiert und dann nicht nur Familiaris consortio, sondern auch Amoris laetitia zitieren.

      Amoris laetitia markiert die Niederlage des Opus in der Sexualmoral. Im Opus ist das ein (weiteres) Symptom für den desaströsen Niedergang der letzten Jahrzehnte, deshalb wehrt man sich dagegen besonders vehement.
      Aber selbst innerhalb des konservativen Spektrums gelingt es ihm nicht, die Deutungshoheit für konservativen Katholizismus wiederzugewinnen, den die wurde dem Opus längst von anderen, deutlich radikaleren Gruppen weggenommen (so gen. "Tradis", du dürftest sie kennen).
      Das lag vor allem daran, dass Papst Benedikt XVI. das Opus nicht mochte und die Tradistionalisten lieber hatte, weil sie etwas weniger an Sex und dafür mehr an Liturgie denken.

      Wie du siehst, das ist die allerjüngste Kirchengeschichte, nix "2000 Jahre".

      Siehe dazu auch hier diesen älteren Beitrag bzw. meinen Kommentar dazu:
      https://einfachentfachend.wordpress.com/2014/10/07/statisch-dynamisch-das-ist-hier-nicht-die-frage/
      (unten ein Kommentar von Jorge vom 19. Oktober 2014)

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    11. Korrektur:
      Das letzte Wort im 2. Absatz fehlte:

      ... aufzuzwingen *versuchte*.
      Sorry,

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    12. Caesarea schreibt:
      Erneut frage ich mich, ob Sie selber glauben, was Sie geschrieben haben.*Facepalm*

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  2. Dem kann ich nur beipflichten. Was für eine Gotteslästerung, dass Frauen, die einmal in ihrer ewigen Profeß gelobt haben, ein Leben als radikaler Gegenentwurf zur Welt zu führen, sich jetzt hier auf der untersten Stufe mit der Welt gemein machen.

    Widerlich.

    Und die Blogozese ist schon lange auch nicht mehr das, was sie einst mal war, nämlich gläubig katholisch.

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  3. @Myonarius, Romanissimus:

    Sagen Sie mal, geht's noch?
    Die Ozonwarnungen des heutige Tages sind im Blick auf Sie beide ganz bestimmt zu Recht ausgesprochen worden...

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  4. Ich finde die vermehrten modernistischen Provokationen des einstmal verlässlichen Tradi-Bloggers "Kreuzknappe" ziemlich ärgerlich.

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  5. Ich seh's mal ganz vom gesunden Menschenverstand her:
    Wenn die Mädels wenigstens tanzen könnten!
    Aber dieses amorphe Rumgehopse ist ja sowas von peinlich!
    Schuster bleib bei deinen Leisten!
    Mädels, bleibt in eurer Klausur und betet!
    Das ist eure Profession.

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  6. Vielleicht wäre es gut,
    wenn diejenigen unter den Extremkatholiken,
    die zum Lachen in den Keller gehen,
    sich fürderhin endgültig dort aufhalten würden.
    Und bloß nicht in der Bibel nachlesen, wie sich
    Jesus z.B. bei der Hochzeit zu Kana benommen hat:
    Er hat nämlich kräftig mitgefeiert, und der Wein
    floss in Strömen!

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    1. Summorum pontificum20. Juli 2016 um 18:21

      Verschleiern Sie die Debatte nicht. Es geht hier nicht um das Weintrinken, gegen das keiner der von Ihnen sog. "Extremkatholiken" etwas hat. Wir sind ja keine Mohamedaner!
      Es geht um die Sünde des Tanzens, die bei Gottgeweihten dem Herrn ein Gräuel ist.
      Nenne Sie mir also bitte die Bibelstelle, die belegt, dass Jesus getanzt hat!

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    2. Selbstverständlich gibt es diese Bibelstelle nicht. Jesus hat nicht getanzt - wie sollte er als das fleischgewordene Wort, der Gottessohn auch etwas derart Weltliches tun?

      Übrigens, Achtung, Ihr Modernisten: es gibt auch keine einzige Bibelstelle, die belegt, dass Jesus gelacht hätte!! Dies nur mal zu dem Dauertotschlagsargument, wir gläubigen Katholiken würden "zum Lachen in den Keller gehen".

      Der katholische Glaube ist eben nichts für Clowns und Scherzkekse.

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    3. Ich halte es auch für eher unwahrscheinlich, dass Jesus viel getanzt hätte (obwohl sein Vorfahr David ja dafür bekannt war). Kann man natürlich letztlich nicht wissen, da die Evv. nichts dazu sagen.

      Ein sokratischer "Clown" oder Narr Gottes war er auf jeden Fall, er hat ja das religiöse Establishment und die Superfrommen ja ständig provoziert und in Frage gestellt. Allein schon seine illegitime Herkunft, aus der dann die Jungfrauengeburt wurde, war ja anstößig genug.
      Heißt aber nicht, dass er Gottes Gesetz nicht ernstgenommen hätte, ganz im Gegenteil. Er hat es erst richtig verstanden und stets auf das Wesen und den inneren Sinn der Gesetze hingewiesen, statt wie viele Zeitgenossen mehr die Äußerlichkeiten zu beachten. Deshalb stehen die sog. "Extremkatholiken" heute oftmals eher auf der Seite der Gegner Jesu.

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    4. Apropos Lachen fällt mir noch ein:

      Jesus hatte oft sehr witzige und entlarvende Pointen auf Lager, mit denen er Gegner bloßstellte. Das ist schon sehr humorvoll gemacht.
      Schon das Reiten auf einem Esel oder die Spitznamen, die er sich für seine Jünger ausdachte (z.B. "Kephas", eine Anspielung auf "Kaiphas" den Hohenpriester, dessen merkwürdigen Namen er damit veralbert), zeigen diesen gar nicht mal so unscharfen Humor. Auch die Gleichnisse sind ja z.T. sehr witzig.

      Also mich bringt der Herr oft zum Grinsen, wenn ich die Bibel lese.

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  7. Das ist ja mal wieder interessant:
    Da tanzen ein paar Nonnen mehr oder weniger gelungen,
    aber immerhin tun sie was und leisten einen Beitrag
    für den Weltjugendtag, der in Polen auf große
    Begeisterung gestoßen ist,
    und schon sind einige mal wieder bei ihren Lieblings-
    themen angelangt, um die es hier gar nicht geht.
    Das erinnert an den Mann, der beim Psychiater
    war, weil er, egal was er sah, angeblich immer nur
    "nackte Weiber" zu sehen glaubte.
    Fehlt eigentlich nur noch jemand, der hier das
    Fass "Homosexuelle in der Kirche" aufmacht...

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    1. Bekennender Dunkelkatholik20. Juli 2016 um 19:33

      Wenn hier einer ein "Faß aufgemacht" hat, dann diese fehlgeleiteten Nonnen, die im Sand rumhopsen. Das hema "Tanzen" hat hier keiner aufgemacht, sondern der angebliche Tradi-Blogger Kreuzknappe hat es mit seiner Begeisterung über "tanzende Nonnen" hier aufgetischt.
      Dass gläubige Katholien hierzu eine an der Lehre der Kirche orientierte Meinung haben und diese auch äußern, wird keiner verwehren können.

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  8. Ich muss mich den authentisch katholischen Vorpostern leider anschließen. Die Entwicklung, die dieser früher wirklich lesenswerte Blog genommen hat, ist mehr als bedauerlich. Inzwischen würde es mich nicht mehr verwundern, wenn hier demnächst sogar ein Homo-freundlicher Text gebloggt würde. Damit wäre für mich der Rubikon allerdings überschritten und ich würde den Kreuzknappen nicht mehr klicken.

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  9. Dem KREUZKNAPPEN kann man gar nicht genug
    dafür danken, dass er die Geduld besitzt, auch
    regelrecht reaktionäre Tradi-Kommentare freizuschalten,
    mit denen sich diese Exoten selbst bloßstellen.

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    1. Was Sie aus Ihrer linksgrünen Warte als "reaktionär" und "extrem" beschimpfen, sind in Wahrheit Menschen, die noch den Mut haben, aus der Mitte der Kirche und ihrer unwandelbaren Tradition heraus zu glauben und zu reden. Ihnen gebürt unser aller Dank.

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  10. Wenn der Kreuzknappe Eier hätte, dann würde er nach so viel empörten Reaktionen gläubiger Leser dieses Greuel-Video jetzt aber mal prestissimo löschen!

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