Freitag, 29. Juli 2016

Weltjugendtag: Aha, so also sieht die "Umwelt"-Straßenbahnfahrt des Papstes wirklich aus!

Es war großartig als "Umwelt"-Initiative von
Papst Franziskus angekündigt; ich schrieb schon über die entsprechende Medien-Ankündigung des Vatikans
---> HIER !

Ich lag mit meiner skeptischen Prognose offenbar richtig, denn es kam, wie es kommen musste: Statt irgendwelcher Einsparun-
gen oder Umweltfreundlichkeit gab es etwas anderes, wie die Nachrichtenagentur "kathpress" gestern berichtete: Einen Riesenauflauf, mehr Umweltbelastung z.B. durch den Transport von Absperrungen und Zusatzfahrzeugen, und noch mehr Stress für die Security. ---> HIER !
Soll man darüber lachen oder weinen? - Ich für meinen Teil schmunzle darüber und gehe jetzt sofort mal zur Senkung des Blutdrucks in den Garten, Johannisbeeren ernten...

Kommentare:

  1. Das war bei diesem Papst doch nicht
    anders zu erwarten!

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  2. Wie schreibt der Kreuzknappe selbst
    gerne in solchen Fällen?
    "Das kommentiere ich lieber nicht weiter."
    So werde ich es auch hier halten.
    Es bringt doch nichts.
    Dieser Papst zelebriert vor allem sich
    selbst.

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  3. Diese Tradi-Kommentatoren zelebrieren vor allem ihren abgrundtiefen Haß auf den Papst, den auszuleben ihnen kein Anlaß zu banal ist.

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    1. Bianca zelebriert mal wieder ihren abgrundtiefen
      Hass auf alle treuen Katholiken,
      ohne dies kann sie offenbar nicht leben.

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    2. Ach, Bianca, haben wir gerade wieder einen akuten Schub?

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    3. "Treue Katholiken", verehrte Tradis, haben das Dogma verinnerlicht: Ubi Petrus, ibi ecclesia. Niemals kämen sie auf die Idee, dass sich ihre katholische "Treue" an täglichem Papstbashing erweist.

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    4. Nicht so zimperlich, Bianca. Wenn Sie dagegen mal bei www.pi-news.net schauen, dann wissen Sie, was "Papstbashing" ist. Dagegen sind des Knappen Tradis aber Wattebäuschchenwerfer!

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  4. Semper Catholicus29. Juli 2016 um 16:18

    Hier ein Dokument über einen unglaublichen Skandal beim WJT in Krakau:
    http://www.katholisches.info/2016/07/29/weltjugendtag-krakau-marseillaise-im-gedenken-an-den-maertyrer-abbe-jacques-hamel/

    Teilnehmern zufolge soll der Papst kräftig mitgesungen haben - die "Hymne", unter deren Klängen Hunderttausende an Priestern, Odrdnsleuten etc. auf Schaffot gehen mussten.
    Eines ist sicher: Das ist nicht mehr die Kiche, die unser Herr gewollt und gestiftet hat.

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    1. Ach, Mynonarius, man kann auch aus allem einen Skandal basteln, wenn die blutdrucksteigernden Tropfen allein nicht mehr ausreichen... die Marseillaise ist nun mal die Nationalhymne der Grande Nation. Was hätten sie sonst singen sollen?!

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    2. Semper Catholicus29. Juli 2016 um 18:31

      Das steht auch in dem Bericht über den Skandal: Sie hätten "Veni creator spiritus" singen sollen, der Gesang, mit dem auf den Lippen die Märtyrer der französische Revolution von ihren linksgrünen Schlächtern zur Guillotine getrieben wurden.

      Das ist KEINE gläubige katholische Jugend, was sich da in Krakau herumtreibt. Schon Benedikt XVI. waren diese delirierenden "Weltjugendtage" ein Dorn im Auge. Als er nach dem ersten WJT in Rom die von Kondomen übersähte Wiese nach der Abschlußveranstaltung sah, sagte er zu JP II.: "Diese Jugend brauchen wird nicht." Recht hatte er!

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    3. @Semper catholicus:
      Der Satz von Benedikt bzw. Ratzinger, den Sie so zustimmend zitieren, sagt nicht weniger aus als eine ultimative Absage an alle Mission der Kirche. Er wil, die Kirche der kleinen, reinen Schar, die unter sich bleibt und den "Schmutz" der Welt weit weg von sich hält. Damit ist das ein zutiefst häretischer Satz, auch wenn er Ihnen und Ihresgleich bestimmt gefällt.

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  5. Die ganze Schmähkritik ist durchschaubar böswillig.

    Erstens geht es nicht um die Umweltbilanz einer 800 m weiten Straßenbahnfahrt im Vgl. zu einer Fahrt mit dem Papamobil. Sicherheitstechnisch wäre das ohnehin kein wesentlicher Unterschied.
    Wenn überhaupt die "Umwelt" eine Rolle spielt, dann ist das schlicht und einfach eine Zeichenhandlung zugunsten des Kollektivverkehrs und gegen Individualverkehr.

    Zweitens wird (wie schon beim letzten Knappenartikel) geflissentlich der eigtl. Mehrwert der Straßenbahnfahrt verschwiegen: In die Bahn passen halt mehr Leute rein.
    Zitat aus dem verlinkten Artikel:
    In den Waggons reisten neben dem engsten Stab des Papstes auch zahlreiche Jugendliche mit Behinderungen, die ebenfalls an der Feier teilnahmen.

    Es geht also in erster Linie um "Volksnähe", weniger um "Umwelt".
    "Selbstinszenierung" und "Volksnähe" gehören zugegebenermaßen ein Stückweit zusammen. Das Papamobil dient allerdings nicht weniger der "Selbstinszenierung" des Papstes als die Bahn, nur ist die Botschaft eine andere.
    Das Papamobil ist eher monarchisch und dient einer individuellen "Selbstinszenierung"; die Bahn ist eher populistisch und dient der kollektiven "Selbstinszenierung": Hier feiert sich der Papst nicht allein, sondern zusammen mit den mitreisenden Jugendlichen. Das ist natürlich viel sympathischer. Und genau darauf läuft es hinaus: der Sympathiefaktor.

    Das erklärt auch die destruktiven Kommentare der Schmähkritiker: Da sie den Papst ohnehin nicht sympathisch finden, ist ihnen auch all das unsympathisch, was ihn sympathisch erscheinen lässt. Deshalb finden sie die Straßenbahn blöd. Die Umweltbilanz spielt da keine Rolle.

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    1. Netter Versuch der Manipulation,
      aber leicht durchschaubar:
      Die Jugendlichen, die hier so emsig als Argument
      für die Öko-Bilanz dieser Aktion bemüht werden,
      wären auch ohne den Papst mit der Straßenbahn
      gefahren, jetzt fahren sie lediglich mit einer
      anderen Bahn, also ökomäßig eine Null-Bilanz.
      Was das für ein Aufwand war,
      lässt sich anhand des Videos nur erahnen:

      https://www.youtube.com/watch?v=0JhUTa4wXZU

      Diese Straßenbahnfahrt mag allerlei sein,
      aber eine besondere Umweltmaßnahme war sie mit
      Sicherheit nicht.

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    2. Wieso "Manipulation"?

      Die sehe ich hier wieder eher bei der @Zeitungsfrau.
      Die unterstellt mir, ich hätte "die Jugendlichen (...) emsig als Argument für die Öko-Bilanz dieser Aktion bemüht."
      Genau das habe ich überhaupt nicht gemacht.

      Mein Hinweis ging dahin, dass die Umweltbilanz hier überhaupt nicht das Thema ist, sondern dass es um den Sympathiefaktor und die "Volksnähe" geht.

      Aber selbst dann, wenn man die Aktion (arg verkürzt) bloß als Werbung für öfftl. Verkehrsmittel betrachten wollte, ginge es ja (wie ich im ersten Absatz meines Kommentars schon sagte) auch dann nicht um die konkrete Umweltbilanz dieser Aktion, sondern ausschließlich um deren zeichenhaften Wert als Statement fürs öftere Straßenbahnfahren.

      Die Irreführung liegt also darin, den offensichtlich sympathischen Charakter dieser Aktion zu ignorieren und stattdessen irgendwelche unwichtigen Umweltdaten zu jonglieren, um diese Aktion schlechtzureden.

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    3. Merke, lieber Leser,
      es gilt § 1: JOrge hat immer Recht.
      Sollte das einmal nicht zutreffen, tritt
      automatisch § 1 in Kraft.
      Dem Vatikan ging es laut dessen eigener
      Angabe nicht um Volksnähe, sondern um den
      Umweltgedanken.
      Aber damit Jorge seine Ruhe hat, schreibe
      ich nichts weiter mehr dazu.

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