Freitag, 22. Juli 2016

Wenn die Zeugen Jehovas Flüchtlingsheime "bearbeiten"...

... dann kommt offenbar nach eigenem Bekunden ihrer "Bruderinfo" sowas raus,
wie Sie es hier nachfolgend verlinkt lesen können:
Man soll also Ausschau halten, wo es Flüchtlingsheime gibt, und am Wachpersonal "kommt man am besten vorbei, wenn man sagen kann, dass man von einem Bewohner direkt eingeladen sei"

Das leuchtet ein! Aber wie wird man "eingeladen"? - Ganz einfach, erfahren wir, man soll "mit einem Trolley vor der Unterkunft auf und ab gehen", dann wird man irgendwann schon angesprochen. 
Man lernt doch jeden Tag dazu... ---> HIER !

Kommentare:

  1. Der KREUZKNAPPE lässt offen, wie er selbst dazu steht.
    Ohne mit der Lehre der Zeugen Johovas übereinstimmen
    zu wollen, finde ich den persönlichen Einsatz dieser
    Christen vorbildlich!
    Unsere Katholiken erschöpfen sich doch in diskreter
    Zurückhaltung und leugnen den Missionsauftrag Jesu!

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    1. Wenn die Zeugen Jehovas das nötig haben,
      mit solchen Tricks Zugang zu Flüchtlingen
      zu erhalten, dann sagt das genug.

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  2. Die Zeugen Jehovas sind keine Christen, da sie weder die Gottheit Jesu anerkennen noch die trinitarische Taufformel verwenden. Und das sind nur zwei aus einer ganzen Reihe von Gründen. Dass wir alle uns dennoch eine Scheibe von ihrer Einsatzbereitschaft abschneiden können, ist auch meine Meinung!

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  3. Mit Interesse habe ich Ihre o.g. Diskussion gelesen.
    Ich möchte gleich vorab klar stellen, dass ich selbst
    Zeuge Jehovas bin. Zeuge Jehovas zu sein ist allerdings nicht nur ein Lippenbekenntnis, sondern ein Lebensweg,
    der eine tägliche Herausforderung als gelebtes Christentum darstellt.
    Bitte verzeihen Sie, dass ich darauf hinweise, dass sich aus dem o.g. Beitrag ein gewisser Richtigstellungsbedarf ergibt, da der Eindruck erweckt wird, es handle sich bei Bruderinfo um Mitteilungen von Zeugen Jehovas.
    Meines Wissens handelt es sich dabei vielmehr um ehemalige Zeugen Jehovas. Auf Natalie Hankes Einwand möchte ich erwidern, dass wir als Nachfolger Jesu Christi, der uns gelehrt hat: "Geht daher hin und macht Jünger aus Menschen aller Nationen und lehrt Sie alles zu halten,
    was ich Euch geboten habe; uns selbstverständlich als Christen betrachten und versuchen dieses Christentum an jeden ohne Ansehen der Person weiterzugeben.
    Jesus hat im Mustergebet seinen Vater gebeten:
    Dein Reich komme!

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    1. http://www.bruderinfo-aktuell.de/index.php/wer-wir-sind/

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    2. Geschätzter Zeuge Jehovas, so sehr es nachvollziehbar ist, dass Sie das Bedürfnis haben, Ihre Irrlehre zu verteidigen, gestatten Sie mir doch eine Frage, die mir bis dato kein einziger Zeuge beantworten konnte: Warum taufen Sie nicht "im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes", wie Jesus selbst es im Matthäusevangelium anordnet? Ich kenne die "Neue-Welt-Übersetzung" und weiß, dass diese Stelle bei Ihnen genau so da drin steht. Die Zeugen legen doch so viel Wert auf Bibeltreue. Nun?

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    3. Liebe Natalie Hanke, mir ist sehr wohl bewusst, wenn ich mich hier auf eine Diskussion einlasse, dass dieses Forum sicherlich nicht in erster Linie dafür angelegt wurde, dass hier tatsächliche Zeugen Jehovas ihre Lehrmeinung artikulieren:-) Ich setze aber einmal voraus, dass alle, die sich hier engagieren, Menschen sind, die den Anspruch erheben aufrichtige Nachfolger Jesu, somit Christen sein zu wollen und wir somit das gleiche Ziel verfolgen. Von daher appelliere ich auch an die Fairness des Administrators diese Diskussion im originalen Wortlaut zuzulassen. Das mit der "Irrlehre" nehme ich nicht persönlich, sondern freue mich vielmehr, dass Sie sich auf die Bibel als die entscheidende Basis von christlichen Glaubensfragen beziehen. Da die Kommentare hier verständlicherweise kurz zu fassen sind, möchte ich Ihnen Folgendes antworten: Bevor ich auf Ihre Frage konkret antworte, eine Gegenfrage: Ist Ihrer Meinung nach aus der Bibel eine Anleitung zur Taufe von Babys zu entnehmen, die ohnehin eine Taufformel inhaltlich gar nicht aufnehmen können oder wird hier nicht vielmehr davon ausgegangen, dass Menschen die getauft werden, die Tragweite dieses Vorgangs (der Hingabe an Gott, den Glauben an Jesus Christus als Erretter der Menschheit und den heiligen Geist als die wirksame Kraft Gottes) erfassen können müssen?

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  4. Lieber Zeuge Jehovas, ich finde es aufschlussreich, dass Sie eine gestellte Frage mit einer Gegenfrage beantworten! Zu Ihrer Infragestellung der Säuglingstaufe: da die Taufe ein gnadenhaftes Geschehen ist und hier GOTT selbst am Täufling handelt, muss der Täufling intellektuell nicht notwendigerweise in der Lage sein, die Taufformel zu verstehen und zu erfassen. Dafür gibt es im Falle der Kindertaufe seit der Zeit der Urchristen das Patenamt. Die Paten bekennen gemeinsam mit den Eltern den Glauben stellvertretend für das KInd und gewährleisten gemeinsam mit dessen Eltern die Erziehung im christlichen Glauben. Dass es bereits zu Zeiten der Apostel üblich war, auch Kinder zu taufen, geht u.a. aus der Schriftstelle Apostelgeschichte 16,25-34 hervor, wo es in Ihrer Bibelübersetzung heißt: "Und sie redeten das Wort Jehovas* zu ihm samt ALL DENEN, die in seinem Haus waren.+ 33 Und er nahm sie in jener Stunde der Nacht mit und wusch ihnen ihre Striemen ab; und sie wurden ALLESAMT, ER UND DIE SEINEN, unverzüglich getauft.+ 34 Und er brachte sie in sein Haus und ließ ihnen den Tisch decken, und er freute sich sehr MIT ALL SEINEN HAUSGENOSSEN, jetzt, da er zum Glauben an Gott gekommen war." Nach damaligem Sprachgebrauch gehörten zum Haus auch die darin lebenden Kinder, egal welchen Alters. Ferner hat Jesus nirgends gesagt, dass ausgerechnet die Kleinsten aus Seinem Neuen Bund, dessen Zeichen die Taufe ist, ausgeschlossen sein sollten, nur weil sie noch nicht das Verstandesalter erreicht haben. Es war demnach seit jeher Brauch, auch die Babys und Kinder zu taufen.
    Nachdem ich nun Ihre Frage beantwortet und mit einer Bibelstelle belegt habe, werden Sie mir doch sicherlich meine ursprüngliche Frage beantworten können: wie lautet die Taufformel der Zeugen Jehovas, bitte? Sie wissen sicherlich, dass die christlichen Kirchen die Taufe gegenseitig anerkennen, sofern sie - wie von Jesus selbst geboten - im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes gespendet wurde, und zwar durch Untertauchen (Immersion) oder Übergießen. Halten die Zeugen es nun genauso? Das würde mich wirklich interessieren!

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  5. Liebe Natalie Hanke, natürlich wollte ich Ihrer Frage im Hinblick auf Matth. 28:19 nicht ausweichen! Aber auch als Zeuge Jehovas schüttelt man nicht jede Antwort auf biblische Fragen aus dem Ärmel. Eine fundierte Antwort bei komplexen Fragen erfordert eine gewisse Recherche, die Bibeltexte bzw.ggf. auch historische Quellen im Kontext zu betrachten. Ich persönlich vergleiche öfters auch verschiedene Bibelübersetzungen. Neben der „Neuen Weltübersetzung“ auch gerne die „Einheitsübersetzung“, die „Elberfelder Bibel“ oder die „Gute Nachricht“. Im digitalen Zeitalter ist das ja zwar kein so großer Aufwand mehr, benötigt aber halt schon Zeit. Und da hat gestern das schöne Wetter mit dem Bildschirm konkurriert :-)
    Matth.28:19,20 ist für uns natürlich einer der elementarsten Bibeltexte überhaupt! Er enthält den Kern der Nachfolge Jesu und somit des Christentums: Nämlich zu den Menschen HIN zu GEHEN, sie zu Jüngern zu machen, sie DANN zu taufen und sie zu lehren ALLES zu halten was Jesus Christus uns geboten hat.
    Die zwingende Verwendung einer starren Formel ergibt sich aus dieser von Ihnen zu Recht als Anordnung bezeichneten Anleitung auf wen und was bei der Taufe Bezug genommen werden muss, nicht. Bei der Taufe von Zeugen Jehovas wird der Täufling immer in ein öffentlich gesprochenes Gebet eingebunden, das an den Vater (Jehova) im Namen seines Sohnes (Jesus Christus) verbunden mit Bitte um die Kraft des heiligen Geistes Gottes gerichtet wird. (http://wol.jw.org/de/wol/d/r10/lp-x/1200000555)
    Da Sie uns auf Grund unserer Verneinung der Trinität das Christentum absprechen, möchte ich aber auch auf diesen Punkt nochmals dezidiert eingehen. Das Judentum, aus dem schließlich das Christentum hervorgegangen ist, war stets eine monotheistische Religion. Über die Aufnahme der Trinitätslehre, die bei den Urchristen unbekannt war, lohnt sich ein Blick in Ihre eigene Kirchengeschichte, insbesondere die Konzilien des 3.und 4.Jahrhunderts. Einer Zeit also, in der eine Metamorphose stattfand, die Konturen und Kern des Urchristentums bis zur Unkenntlichkeit deformierten. Die Urchristen waren eine kleine Gruppe die dem „Mainstream“ diametral entgegenstanden. Vom Staat verfolgt und als Sekte beschimpft. „Wenn ihr von der Welt stammen würdet, würde die Welt euch als ihr Eigentum lieben. Aber weil ihr nicht von der Welt stammt, sondern weil ich euch aus der Welt erwählt habe, darum hasst euch die Welt.“ (Joh.15:18,19 Einheitsübersetzung)
    Jesus hatte seinen Jüngern einen apolitischen und gewaltfreien Lebensweg geboten und ist selber mit gelebtem Beispiel vorangegangen. Er wurde weder König der Juden noch politischer Reformer, obwohl er die Macht dazu gehabt hätte . Selbst der Versuchung Satans ,sofortiger irdischer Weltherrscher zu werden, widerstand er. Seine Jünger waren weder politische noch militärische Funktionsträger.
    Nun ging es aber ab Kaiser Konstantin darum eine „allumfassende“ Staatsreligion einer imperialistischen Weltmacht zu schaffen. Aus den unterjochten Völkern kamen verschiedene Wünsche an die neue Religion. So fand der aus den heidnischen Religionen bekannte Gedanke von Göttertriaden Eingang, um den unterjochten Völkern die Umstellung nicht so schwer zu machen. Aus den Massen und gebildeten helenistischen Kreisen wurde der Ruf nach einer „Göttin“ laut, so dass umgehend der Isiskult „um etikettiert“ wurde und selbst die Isisgebete teils wörtlich übernommen wurden. Soviel zum Thema – sorry wenn ich diesen Begriff jetzt auch benutze – „Irrlehren“.

    Das alles sind natürlich vielschichtige Komplexe, deren erschöpfende Diskussion sicherlich den Rahmen hier sprengen würde. Ich möchte mich jedenfalls bei dem Administrator/Blogger ganz herzlich für seine Freundlichkeit und Toleranz bedanken gerade an dieser Stelle einmal einen Zeugen Jehovas zur Diskussion konträrer religiöser Ansichten zu Wort kommen zu lassen. Für weitere Diskussionen stehe ich sehr gerne unter meiner privaten E-Mail-Adresse ams3@web.de, die gerne hier veröffentlicht werden darf , zur Verfügung.

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