Sonntag, 24. Juli 2016

Wilder Nonnen-Tanz vor dem Altar, liturgische Missstände: Papst lässt Zisterzienser-Kloster in Rom auflösen

Schwester Anna Nobili
ist im Internet für ihre mehr oder weniger liturgischen Tänze bekannt und "berüchtigt"; bei "YouTube" findet man jede Menge Videos, bei denen Tradis garantiert die Fußnägel hoch-
klappen und der Kreislauf kollabiert.
Zwei heftige Beispiel-Videos mögen genügen ---> HIER
und HIER !

Über den Skandal in einem römischen Zisterzienserkloster hat man kaum was erfahren, sowohl der Orden wie auch der Vatikan zeigten sich sehr zu-
geknöpft. --  "Zeigten" - das bedeutet, die hier beschriebenen Gescheh-
nisse liegen in der Vergangenheit; genauer gesagt schon im Jahre 2011. Es war also nicht Papst Franziskus, sondern Papst Benedikt XVI., der dem skandalösen Treiben im Zusammenhang mit dem Kloster einen end-
gültigen Riegel vorschob, indem er es auflösen ließ. Ein wilder Tanz von
Sr. Anna vor dem Altar soll da auch eine Rolle gespielt haben, war aber ganz sicher nicht allein ausschlaggebend.
Man lese ---> HIER und HIER !

Was man aber festhalten kann: Auch Papst Benedikt hat durchgegriffen, und offenbar war es im Falle dieses Klosters auch angebracht...
Was Wikipedia schreibt... ---> HIER ! 
 

Kommentare:

  1. Habe mir die YouTube-Links angesehen. Beim zweiten ist der Ort des Geschehens offenbar ein Fernsehstudio, beim ersten bin ich mir nicht sicher, wo es stattfindet, immerhin ist ein fröhlich mitwinkender Geistlicher im Hintergrund erkennbar. In ein Gotteshaus gehören solche Tänze ganz sicher nicht. Schwester Anna war früher, wie man ferner erfährt, u.a. als "table dancer" in Bars tätig. Nun hat auch Maria von Magdala ihre Bekehrung gehabt, ganz sicher - aber ob eine Zisterzienserin, die sich zu den evangelischen Räten (zu denen auch die Keuschheit gehört) verpflichtet hat, sich in zumindest teilweise aufreizenden Bewegungen vor Publikum schlängeln sollte, ist doch mehr als fragwürdig. Und dies mal ganz abgesehen davon, dass sie keine Ordenstracht trägt.

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  2. Das Vorleben der Schwester ist hinlänglich
    bekannt. Jeder hat eine Chance zur Umkehr.
    Dann sollte es aber auch eine wirkliche Umkehr
    sein und kein "Tabledancing" der anderen Art!
    Abgesehen davon zeigt dieses Beispiel,
    wie auch z.B. die Absetzung von über 400 missbrauchs-
    verdächtigen Priestern, dass Benedikt nicht nur
    der Bücherwurm war, als der er gerne dargestellt wird.

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  3. Die Dame mag ja herumhopsen, wo und wie heftig
    sie will. Aber ich begreife nicht, was das mit
    einer katholischen Nonne zu tun hat.
    Erst gestern haben wir erfahren, dass Papst Franzis-
    kus die Ordensgemeinschaften ermahnt hat.
    Ich glaube, in diesem speziellen Falle wäre ein
    schriftlicher Tadel durch den Bischof von Rom
    überfällig!
    Aber es ist wie immer: Zu manchem sagt er was,
    und anderes lässt er einfach schleifen.

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  4. Ich verstehe auch nicht,
    warum Papst Franziskus bei solch krassem
    Missbrauch des Ordensgelübdes untätig bleibt.
    Noch ein schlimmes Video

    https://www.youtube.com/watch?v=7Mi471XQE9M

    Der SPIEGEL über die Dame:
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-31900212.html

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  5. Die Tradi-Spassbremsen mal wieder in Hochform...

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  6. Einfach Lächerlich, der Zwergenaufstand der Hardcore-Tradis hier. Die Schwester kann nun mal sehr gut tanzen, sie ist in Italien eine Berühmtheit und wird oft ins TV eingeladen. Damit kann sie für ihren Orden viel Gutes bewirken. Die Tänze sind eher religiös als lasziv. Nur die sexualisierten Tradis kommen da gleich wieder auf ihre Sex-Fantasien.

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  7. Fremdschämen ist angesagt,
    wenn man so etwas in Nonnentracht sieht.
    Dem Kreuzknappen danke für die Aufklärung über
    das schändliche Treiben.

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    1. Dann ist für Sie also auch der König David ein Mann des schändlichen Treibens, dessen Sie sich Fremdschämen. Interessant.

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  8. Erst einmal ist zu loben, dass die Einnahmen
    aus dem Tanzprojekt dieser Schwester sozialen
    Zwecken zufließen.
    Über den künstlerischen Wert lässt sich streiten,
    der Masse der Zuschauer wird diese leicht ins Vulgäre
    gehende Vorführung sicher zusagen.

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    1. sehr geehrte Eremitin CH!
      Die moslemischen Bauchtänze sind doch viel vulgärer
      u. diese werden noch in den alternativen Einrichtungen hier gelehrt. Warum sollte diese tänzerisch begabte Nonne nicht zeigen ähnlich wie die schönste Deutsche derzeit, dass sie GOTT verehrt, den Fußnägeln der Tradis zum Trotz;aber verständlich ist es, dass dies ein alter Papst nicht so passend findet wie etwa den
      Echternacher Pfingsttanz.Gegenüber den eigenen Glaubens
      schwestern/-brüder sollte die katholische Kirche dringlicher nächstenlieb sein als gegenüber Illegalen bzw. denjenigen, die ihre eigene Kultur hier durchsetzen möchten, denn nicht ohne komplexe Gründe nimmt die Zahl der Christen ab. Freundliche Grüße, Häs

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    2. Muslimische Bauchtänze gibt es nicht,
      orientalischer Tanz ...
      „... hat mit dem Islam nichts zu tun.“
      Wie man heute so sagt.
      ;-)

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  9. Hier geht mal wieder viel durcheinander.

    Anna Nobili war vor ihrem Ordenseintritt keine Bardame (ebenso wenig wie Maria von Magdala Prostituierte war), sondern professionelle Tänzerin an der Scala. Sie erzählt zwar häufig davon, wie sie früher in Diskos vorgetanzt (und abgehangen) habe, aber das waren eher Nebenjobs im Studium. Sie ist auch keine Zisterzienserin (also keine kontemplative Nonne), sondern gehört zu den "Arbeiterinnen des Hauses von Nazaret" (einer kleinen ital. Gemeinschaft, die um 1900 von einem Arbeiterpriester gegründet wurde). Und sie trägt selbstverständlich Ordenstracht, legt ja sogar Wert darauf, sich in den Katechesen vor ihren Auftritten dem Publikum in Tracht vorzustellen. Sie macht seit ihrem Ordenseintritt praktisch ausschließlich Tanzapostolat und führt eine ordenseigene Tanzschule für religiösen Tanz, das ist also ihre Mission vom Orden her und nicht irgendein schräges Hobby. Sie ist damit in Italien relativ bekannt und hat erst 2013 ein Buch darüber rausgebracht.

    Auch in der oben hellblau verlinkten Fernsehsendung von 2013, wo sie ihr Buch vorstellt, saß sie vor der Tanzeinlage im Habit im Studio, hier die ganze Sendung:
    https://www.youtube.com/watch?v=GmD49SXmlfU

    Das Ganze läuft schon über drei Pontifikate und kein Papst oder Ordenspräfekt sah Anlass für irgendeinen „Tadel“.

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    1. Jorge,
      das steht bis heute unwidersprochen
      im "SPIEGEL":
      http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-31900212.html

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    2. Die Einwände von @Sebastian und @Netzfischerin verstehe ich nicht ganz.

      "Anna Nobili hat ihre Nächte in Diskos verbracht."
      Hatte ich überhaupt nicht bestritten, sie erzählt das ja selbst dauernd. Auch dass sie mit Animiertänzen auftrat und sich als "Sexobjekt" fühlte.

      Das ändert nichts daran, dass Nobili professionelle Tänzerin ist, also Tanz studiert hat und an der Scala engagiert war und die Diskos nur nebenbei absolvierte. Das war die Zusatzinfo aus meinem Beitrag.

      Und die ist auch wichtig, um Nobilis Aktivitäten richtig beurteilen zu können. Sie übt halt schlicht ihren Beruf aus und macht ihn dem Orden nutzbar.
      Das gehört bei einer solchen Gemeinschaft aus der Arbeiterpriestertradition (etwa vglb. der Kolpingbewegung) zum Ordenscharisma und zur spezifischen Berufung der Mitglieder. Einen Widerspruch zum Ordensleben da hineinzulesen ist also Quatsch. Darum gings.

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  10. (Forts.)
    Dass die Traditionalisten von messainlatino die tanzende Schwester nicht mögen, ist klar. Auch war es 2011 in der Spätphase des Pontifikats von Benedikt XVI. sicherlich nicht politisch korrekt, für Gott zu tanzen. Ihr Auftritt in Santa Croce in Gerusalemme war einer der "Skandale", die von messainlatino in dem damals noch vom Vatikan geförderten denunziatorischen Stil gehypt wurden, aber das war keineswegs der Grund oder auch nur der Anlass für die Maßnahmen gegen das sog. "Glamour-Kloster".
    Auch nicht die Privatführung für Madonna durch den Klostergarten 2008 oder die falsch etikettierte Aprikosenmarmelade und die Luxusschokolade aus dem Klosterladen. Im Hintergrund standen eher der baldige Sturz Berlusconis, zu dessen Einflussnetz das Kloster gehörte, und natürlich die vielzitierte "Schwulenlobby".

    Wer da genau auf wessen Seite stand, ist bis heute nicht ganz klar; es könnte ein erster Befreiungsschlag Ratzingers gegen Bertone gewesen sein. Zu beachten ist ja, dass sich das Ganze in der Zeit abspielt, als sich Vatileaks 1 zusammenbraute und der 2012 verurteilte Kammerdiener noch im Amt war, und dass Braz de Aviz ein Jahr später aus ganz ähnlichem Anlass (Klagen von Insidern) auch mit den Ermittlungen gegen die FFI-Franziskaner begann, zu deren fanatischstem Unterstützerkreis auch messainlatino zählt.
    Gehört also die Phase, in der Benedikt den Ordenspräfekten auf unterschiedliche abseitige Gruppen ansetzte, die u.a. unter Bertones Protektorat herangewachsen waren und deren Gefahr man bis dahin unterschätzt hatte.

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  11. Anna Nobili hat ihre Nächte in Diskos verbracht,
    wie sie selbst schreibt. Künstlerischer Tanz war das
    wohl eher nicht.

    http://www.kath.net/news/4586/print/yes

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    1. Eben, genau das sagte ich doch:

      Zitat:
      Mit 19 trat sie als Discotänzerin auf und tanzte die Nächte durch.

      Also Nebenjobs vor und während des Studiums.

      Der zitierte Artikel ist aber von 2003, da war sie 33 und längst Profitänzerin und seit kurzem eben auch Ordensschwester.
      Heute ist sie 46 und tanzt immer noch.

      Es geht ja nicht darum, was sie mit 19 machte, sondern um ihre späteren Darbietungen vor und v.a. nach dem Ordenseintritt. Und die fallen halt nicht unter Diskoanimation, sondern unter professionellen, "künstlerischen" Tanz. Um das richtig einzuordnen, sollte man das wissen.

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