Mittwoch, 20. Juli 2016

"Wird es dieses Jahr einen dritten Weltkrieg geben?" - Wachsen unsere Kinder in einem Klima der Angst und Hilflosigkeit auf?

Manches in der Politik macht schon Erwachsenen große Sorgen, z.B. der rasant zu-
nehmende Terrorismus und
die Flüchtlingsfrage.
Umfragen zeigen immer wie-
der, dass viele Menschen der Regierung immer häufiger
die Fähigkeit absprechen,
die Konflikte nachhaltig
lösen zu können. 

Noch viel schlimmer trifft es aber die Kinder, die weniger Wissen und Lebenserfahrung haben. Erzieher im Kindergarten und Lehrer in der Grundschule erleben viele Kinder unkonzentriert, fahrig, nervös - und ratlos, wenn man sie fragt, wie sie sich denn ihre Zukunft vorstellen. Oft schnappen sie daheim beim Fernsehen Bilder und Nachrichten auf,
die grausam sind und Angst machen.
Das bestätigt ein Artikel bei "Radio Vatikan", der eine Internetseite vorstellt, die Kindern Fragen nach Krieg, Terror und Angst zu beantwor-
ten versucht. Sicher ein guter Tipp, allerdings weniger für jüngere Kinder unter acht Jahren...

Man schaue ---> HIER und HIER !
Meiner Meinung nach geht nichts über das persönliche Gespräch
mit einer Vertrauensperson, das Internet ist da eher zweite Wahl,
aber besser als nichts.
 

Kommentare:

  1. Kinder sind immer die Leidtragenden.
    Egal ob beide Eltern berufstätig sind und erst
    abends müde heimkommen, oder ob sie sich scheiden lassen
    oder wenn es um Krieg und Not geht:
    Die Kinder sind immer am schlimmsten betroffen.
    Sogar Kardinal Schönborn erzählt heute noch,
    wie sehr er jahrelang furchtbar darunter gelitten hat,
    dass seine Eltern sich getrennt haben.

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    1. Aber auch da gilt: es gibt Ausnahmen, die die Regel bestätigen! Und es gibt gar nicht so wenige davon. Manche Ehen sind so trostlos (um es freundlich auszudrücken), dass für die Kinder ein "Festhalten" der Eltern an der Ehe viel schlimmer ist als ein Auseinandergehen.

      Ich kann gar nicht sagen, wie dankbar ich bin, dass Papst Franziskus als erster wichtiger Vertreter der Kirche überhaupt - immer noch sehr vorsichtig, aber immerhin - auf diesen Sachverhalt mal hingewiesen hat. Ideologie hilft bei diesem mit so viel Leid befrachteten Thema iemandem, ausser vielleicht einigen römischen Prälaten, die nur die Buchstaben des CIC kennen.

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  2. Meine Nachbarin ist Erzieherin in einem ganz normalen
    städtischen Kindergarten in einer Kleinstadt mit 6.000
    Einwohnern. Sie erzählt mir immer wieder, wie sich die
    Lage seit Jahren drastisch verschlechtert hat:
    Immer mehr verhaltenaauffällige Kinder, die z.T. auch
    bei nichtigen Anlässen überraschend aggressiv reagieren.
    Da kam mir in den Sinn:
    Werden die Kleinen nicht durch die Medienwelt grenzen-
    los überfordert und dadurch zu "Psychpathen" gemacht?

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