Donnerstag, 21. Juli 2016

Wohl eher eine bischöfliche Mogelpackung - Bischof Oster fährt jetzt einen Hybrid-BMW!

Um hier keine Verwirrung aus-
zulösen: Meine Aufgabe als katho-
lischer Blogger sehe ich nicht darin, gute Bischöfe anzugiften. Ich schreibe z.B. gerade heute als nächsten Artikel
(ca. 8.30 Uhr)
etwas sehr Posi-
tives über Bischof Oster, der einen lobenswerten Brief an "seine" Priester veröffentlicht hat, den praktischen Umgang mit "Amoris Laetitia" betreffend. Aber wenn da mal was schief läuft, dann gehe ich
nicht auf Tauchstation, sondern beschreibe es, in der Hoffnung, dass eine Änderung doch irgendwie möglich ist.

Zur Sache:  Das Bistum Passau verkündet großartig, der Bischof fahre jetzt ein neues, umweltfreundliches Auto mit Hybrid-Antrieb. Man ist
des Lobes voll, alles eitel Sonnenschein, der reinste PR-Artikel für den BMW225xe Active Tourer. ---> HIER !
Die Tatsachen werden anderswo doch deutlich anders gesehen: Ohne die Grundidee des umweltfreundlichen Autos schmälern zu wollen, schaue man sich bei den nachfolgenden Verlinkungen z.B. mal an, wie weit im Test die faktische Reichweite des Elektroantriebes ist (weniger als 30 km), wie teuer die Stromkosten sind usw. - Man könnte sowas also durch-
aus als "Mogelpackung" bezeichnen; zumindest aber ist es nicht der große Durchbruch, als der es vom Bistum Passau dargestellt wird. 

Und ob es wirklich so umweltfreundlich ist, wenn man Autos mit Strom betreibt, der wer weiß wie hergestellt worden ist, steht noch auf einem anderen Blatt. 
Man lese und staune ---> HIER
und noch deutlicher HIER !

Kommentare:

  1. Ganze 24 km Reichweite im Praxis-Test. Das kommt
    doch einer Veräppelung nahe!
    Der kräftige Benzinmotor schluckt glatt 8 Liter.
    Super, Herr Bischof!

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  2. Ein Münchner auf Erden21. Juli 2016 um 06:38

    Da der alte Leasing-Vertrag auslief, musste sich
    der Bischof entscheiden, so oder so.
    Grundsätzlich ist eine Verbesserung eingetreten,
    zu Jubelliedern sehe ich allerdings auch keinerlei
    Anlass. Das Teil scheint mir ein Benzinfresser zu sein,
    und billig ist es auch nicht gerade.

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  3. Wenn der Papst sich mal die Liste anschauen würde,
    welche großprotzigen Dreckschleudern die Dienstwagen
    der deutschen Bischöfe ausmachen...

    http://www.autozeitung.de/auto-news/duh-dienstwagen-check-die-durstigen-limousinen-deutscher-bischoefe

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  4. Der E-Motor bei Hybridfahrzeugen kommt m.W. nur dann zum Einsatz, wenn das Auto steht und wieder abfährt und dadurch Benzin einspart.
    Das ist aus umweltschutzlichen Gründen gar nicht schlecht. Die Reichweite der Batterie spielt da keine so bedeutende Rolle, denn sie wird im Normalbetrieb mit dem Benzinmotor immer gleich wieder mit aufgeladen (beim Bremsen?).

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  5. Hermann-Josef S.21. Juli 2016 um 10:07

    Mein Nachbar hat auch so ein Teil.
    Im Nahverkehr bis zu 15, 2o Kilometer
    interessant, ansonsten ein schwergewichtiges
    Benziner-Auto...

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