Montag, 29. August 2016

Bauch-Entscheidung: Der neue Limburger Bischof wohnt demnächst in einem Häuslein!

Meine Leser wurden prompt nach der Entscheidung über den neuen Limburger Bischof informiert ---> HIER !
Ob er im Bischofs-
haus auf dem Domberg wohnen wolle, entscheide er nach Bauchgefühl, sagte er damals den Reportern, und gestern hat er sich bei seineer Verabschiedung in Trier öffentlich geoutet: Der zukünftige Bischof von Limburg, Georg Bätzing, wird das Bischofs-
haus zwar als Büro nutzen,  aber nicht als Wohnung. Der großzügige Wohnbereich soll stattdessen dem nebenan gelegenen Dommuseum zur Verfügung gestellt werden; die Symbolkraft der "Protz"-Wohnung war ihm denn doch zu heikel.
Er selbst ziehe, sobald der ehemalige Generalvikar Kaspar dieses freiwillig geräumt habe (der hat dort eigentlich lebenslanges Wohnrecht), in ein "kleines Häuslein", das dem Bistum gehöre. ---> HIER und HIER und HIER !

Vielleicht ist das ja eine brauchbare Kompromisslösung...
(Das Foto zeigt die bei einer der vielen Führungen aufgenommene Kapelle im Bischofshaus)

Kommentare:

  1. Ich kenne die baulichen Einzelheiten nicht,
    habe aber den Verdacht, dass es sich hier wie bei
    Papst Franziskus um eine falsche Bescheidenheit
    handelt, die doppelt Geld kostet.
    Was soll das Diözesanmuseum etwa mit dem Badezimmer
    und dem großzügigen Umkleidezimmer im Bischofshaus anfangen?
    Das Herrichten des "kleinen Häusleins" wird auch was kosten...

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hauptsache ist doch, dass die Presse-Vertreter
      das so geschluckt haben: Was für ein bescheidener
      Bischof!
      Alles andere ist erst mal zweitrangig.

      Löschen
    2. Limburger Katholik29. August 2016 um 07:41

      Lasst es kosten, was es wolle,
      wenn endlich mal dieses Kapitel geschlossen
      werden kann, ist es das wert!

      Löschen
  2. Ach, der Neue bekommt einen Audi A 6,
    also eine ganz neue "Bescheidenheit" statt
    des gleichwertigen BMWs seines Vorgängers..

    Das ist ja ganz schön dreist vom Bistum,
    Gleichwertiges als bescheiden zu "verkaufen"...

    https://www.youtube.com/watch?v=Z24IOpq5dV4

    AntwortenLöschen
  3. Nur arbeiten will er im Bischofshaus,
    nicht aber wohnen.
    In der Praxis wird das amüsant:
    Wenn er eine Pause macht - ist das dann wohnen?
    Nach der Schreibtischtätigkeit sollte er zügigen
    Schrittes das Haus verlassen,
    damit ihm das nicht als Wohnen ausgelegt wird.
    Limburger Akrobatik mal wieder.

    AntwortenLöschen
  4. Ordinariatsgeschädigter29. August 2016 um 16:05

    Die Nutzung der Bischofswohnung (Küche,
    Bad, Ankleidezimmer) für das Diözesanmuseum
    ist ja wohl ein Witz.
    Erstaunlich, dass dieser Unsinn bei keinem der
    Pressevertreter Fragen aufwirft. Wahrscheinlich haben
    die daheim auch alle in ihrer Badewanne Aktenordner
    untergebracht?!
    Merke: Über Tebartz-van Elst ist man hergezogen und
    hat ihn gejagt, bis er zur Strecke gebracht worden ist.
    Alle anderen haben Narrenfreiheit.

    AntwortenLöschen
  5. Fragen über Fragen ... Wie kann man nur so entscheiden.
    Zum 1. ist eine sehr schöne Wohnung vorhanden und die Ausgabe dafür mindert sich nicht durch Umnutzung.
    Zum 2. ist die Zuordnung der Gebäudeteile im Gesamtkomplex äußerst sinnvoll: Arbeiten, Wohnen, Gebet, Gemeinschaft, Gastfreundschaft - und das in unmittelbarer Nähe zum Dom.
    Zum 3. ist auch ein wunderschöner Garten vorhanden (hat man den Msgr. Bätzing nicht gezeigt), der Mariengarten. Und wenn die Blumen nicht gefallen, pflanzt man eben andere. Das ist nicht teuer.
    Zum 4. ganz praktische Überlegungen: Der Bischof hat ebenfalls bischöfliche Gäste, die im Gästetrakt untergebracht werden. Am Abend sagt Bischof Georg dann "Tschüs, ich gehe jetzt" ... ernsthaft? Oder: Der Platz für die bischöfliche Bibliothek ist im Wohnbereich des Bischofs angesiedelt. Wenn Bischof Georg dann beim Abfassen von Texten (im Büro) Bücher benötigt, fährt er dann nach Hause, um diese von dort zu holen? Im Fachwerkbau ist es übrigens untersagt, schwere Bücherregale zu stellen. Oder: Es ist abends spät geworden im Bischofsbüro. Läuft Bischof Georg dann duch die nicht sehr hübsche Gegend bis in die Dirichs-Straße oder muß der Fahrer immer bis zum Arbeitsende seines Chefs warten?
    Sinnvoll scheint mir das alles nicht - aber die, die die Katastrophe mit zu verantworten haben, applaudieren.

    AntwortenLöschen

Bitte beachten: DERZEIT versuchsweise wieder Leserkommentare möglich. Anonyme oder beleidigende Zuschriften haben keine Chance! Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht. Bis zur Freischaltung Ihres Leserbeitrages kann es einige Stunden dauern!
=================================================================================