Samstag, 27. August 2016

Muslimischer Politikwissenschaftler: Wehe, wenn man die Willkommenskultur kritisiert!

Der Muslim Bassam Tibi steht wohl kaum im Verdacht, ein Muslimgegner zu sein. Um so beacht-
licher, was er seit einiger Zeit immer mal wieder zur deutschen Will-
kommenskultur anzumerken hat. Er redet Klartext, aber das könne sich leider in Deutsch-
land mittlerweile nicht mehr jeder erlauben, denn dann werde man gleich als "Populist" oder "islamophob" niedergemacht.

Man lese seine bemerkenswerten Wortmeldungen über die von ihm beobachteten Veränderungen in Deutschland und über die Gewalt, die manche Flüchtlinge mitbringen ---> HIER und HIER !
Ich überlege mir nach vielen Anfeindungen und sogar Morddrohungen mittlerweile auch mindestens dreimal, ob ich sowas überhaupt noch verlinken darf; die Schere im Kopf funktioniert... ---> HIER und HIER und HIER und auch das über Anschläge auf AfD-Politiker HIER !
Ich habe ja auch wohlmeinende Kritiker, hier im Kommentarteil und auch per privater E-Mail. Da wird mir öfters mal nahegelegt, wegen political correctness und aus Proporzgründen doch bitte dann auch immer ausge-
wogen und möglichst umgehend über Deutsche zu berichten, die betrügen, stehlen, Gewalt anwenden. - Pardon, sind wir wirklich schon so weit...?!

Kommentare:

  1. Geht mir genauso,
    ob im Verein oder auf der Arbeit:
    Wenn man mal was Kritisches über Flüchtlinge
    erzählt, stimmen die Kollegen fast alle zu,
    aber wenn der Vorsitzende oder Abteilungsleiter
    das mitkriegt, heißt es gleich:
    Es wäre für die Zukunft klüger, wenn Sie den
    Mund halten, denn sowas zu erwähnen, macht die
    Rechten doch nur noch stärker!
    Ein Vereinskollege erzählte mir ähnliches, ihm habe
    der Chef gesagt, wenn er weiter schlechte Nachrichten
    von Flüchtlingen erzähle, bekomme er eine Abmahnung
    wegen Störung des Betriebsklimas.
    Mit anderen Worten: Maul halten und für unsere Gäste
    schön brav alles bezahlen!

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  2. Tradi's Liebling27. August 2016 um 17:31

    Sie haben es gerade nötig, KREUZKNAPPE!
    Wer Wind sät, wird Sturm ernten, versprochen!

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    1. Immer her mit den mächtigen Argumenten!
      Es hat sich eigentlich herumgesprochen, dass ich
      mir nicht einbilde, die Wahrheit gepachtet zu haben.
      Daher verfahre ich recht großzügig beim Freischalten
      der Wortmeldungen von links, aus der Mitte und
      von rechts.
      Also lassen Sie uns an Ihren guten Ideen
      und Linktipps teilhaben, wirklich gerne!

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  3. Naja, Ihnen den Wind aus den Segeln zu nehmen ist ja ganz leicht. Wir haben in Deutschland eine riesige Zahl von Flüchtlingen aufgenommen, das Engagement außerhalb der Tradi- und rechten Szene ist im Bereich des Ehrenamtes so groß, dass man Merkels Satz "Wir schaffen das" guten Gewissens als realistisch einordnen kann. Was Sie und andere Rechte versuchen, ist dies mit allen Problemfällen, die es natürlich aufgrund der Tatsache, dass diese Leistung nicht "umsonst und schmerzfrei" zu haben ist, zu torpedieren. Begierig sind Sie tagtäglich auf der Suche nach diesen Einzelfällen, um so im Internet ein Bild zu zeichnen, das mit der Realität nichts zu tun hat. So engagiere ich mich seit Monaten in der örtlichen Versorgung der Flüchtlinge, erst in der Notunterkunft, jetzt im Bereich der weiteren Begleitung. All das, was sie hier auflisten, ist mir ehrlich noch nicht begegnet. Natürlich wird über das millionenfache Positive nicht berichtet (Lügenpresse? ;-), jeder Zwischenfall wird allerdings aufgebauscht, mitunter eben auch von unseren ach so glaubenstreuen Tradis. Eine Schande ist das. Dafür werden Sie und andere sich eines Tages verantworten müssen!

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    1. Was mich betrifft,
      so bin ich froh über Ihre Wortmeldung.
      Ich hatte ja ausdrücklich zu kritischen Äußerungen
      aufgerufen. Die Erfahrungen sind sehr vielfältig,
      wie mir scheint. Ich habe übrigens mehrfach in
      meinem Blog betont, dass meiner Meinung nach die
      ganz große Mehrheit der Flüchtlinge sich polizeilich
      unauffällig verhält. Ich selbst habe einen Flüchtling
      - leider erfolglos - im Asylverfahren beim Schreib-
      kram unterstützt, bis er in einer Nacht-und-Nebel-
      Aktion vor den Augen seiner aufgeschreckten Kinder
      abgeführt und ins Flugzeug gesteckt wurde.

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  4. Der echte Normalkatholik28. August 2016 um 11:04

    Es ist ja edel vom KREUZKNAPPEN,
    auch die Gegenmeinung gelten zu lassen,
    aber dem Helfer sollte man doch erwidern,
    dass er nicht der einzige Helfer ist,
    und dass es Helfer gibt,
    die das ganz anders sehen!

    http://www.welt.de/regionales/hamburg/article151097419/Extrem-fordernd-unzuverlaessig-und-aufdringlich.html

    http://www.focus.de/politik/alarmierender-bericht-aus-hamburger-erstaufnahmestelle-fluechtlingshelferin-verzweifelt-ich-halte-es-dort-nicht-mehr-aus_id_5219964.html

    http://www.nw.de/lokal/bielefeld/mitte/mitte/20680173_Nach-der-ersten-Euphorie-geht-vielen-Fluechtlingshelfern-die-Luft-aus.html

    http://www.sueddeutsche.de/politik/ihr-forum-ehrenamtliche-fluechtlingshilfe-ihre-erfahrungen-1.2780414

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