Montag, 1. August 2016

Wenn Kardinal Woelki sich darüber beschwert, dass die Deutschen zu viele Klamotten kaufen...

... dann hat er ja nicht unrecht: Die Kleiderschränke sind prall gefüllt, und es wird gekauft und gekauft.
Da darf man ruhig wie der Kardinal von "Überfluss" reden und vom Ab-
geben, vom Teilen, denn kein Mensch braucht 70 bzw. 100 Kleidungsstücke. ---> HIER und HIER !

Allerdings sollte man den Rat, Überflüssiges abzugeben, nicht allzu leichtfertig umsetzen. So mancher Kleidercontainer ist wohltätig nur
für die Kasse seines Aufstellers; mit gebrauchter Kleidung werden Millio-
nenumsätze gemacht, und der Textil-
markt z.B. in Afrika hat mitunter das Nachsehen. Die Kleiderkammer vor Ort ist da in der Tat die bessere Lö-
sung, zumal für die Hilfsbedürftigen in Deutschland.

Die Diskussion um Überfluss, um ein Leben mit Maß und Ziel, um fairen Umgang mit den Ressourcen betrifft aber nicht nur Textilien.
Es wird manchen Lesern nicht passen, aber es sei z.B. mal die Frage er-
laubt, wie deutsche Bischöfe mit einigen Ressourcen umgehen. Muss es wirklich für einen Bischof, für einen Single, eine teure 150-Quadratmeter-Wohnung sein?
So manche wohnraumbedürftige Familie lebt mit fünf und mehr Personen auf 100 Quadratmetern und weniger. - Das nur mal so als Anregung, Herr Kardinal!

Man schaue ---> HIER und HIER !  

Kommentare:

  1. Die Größe seiner Wohnung stört mich überhaupt nicht. Nur sein Schwätzen geht mir auf die Nerven.

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  2. Sie sollten nicht alle über einen Kamm scheren!
    Der Limburger Bischof Kamphaus lebte in einer kleinen
    Zwei-Zimmer-Wohnung direkt beim Priesterseminar.

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    1. Summorum Pontificum1. August 2016 um 23:15

      Kamphaus war ein reiner Linksgrüner, der in seiner Diözese eine geistliche Wüste hinterlassen hat, in der sein glaubenstreuer Nachfolger umkommen mußte. Eine ganz finstere Figur.

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    2. Ich habe Bischof Kamphaus persönlich
      gekannt und bin mit einigem (z.B. seine
      störrische Haltung wegen § 218) nicht einver-
      standen.
      Menschlich war er aber ein absolutes Vorbild,
      auch für die Priesterkandidaten, neben denen er
      wohnte.

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  3. Der Kreuzknappe hat mal wieder keine Ahnung.
    Bischöfe brauchen grundsätzlich extrem große Wohnungen,
    damit sie Sekretärin und Haushälterin nicht nur
    im Ordinariat haben, sondern auch daheim.
    Das sind 6 bis 7 Räume durchaus angemessen,
    finanziell subventioniert vom Bistum.
    Von den dicken Dienstwagen reden wir lieber
    ein andermal.

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  4. Wieviel verdient der Kardinal monatlich?
    Sind es 11.000 oder 12.000 Euro?
    Damit könnte er ein paar bedürftige Familien
    unterstützten!

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