Dienstag, 27. September 2016

Deutscher Kirchenrechtler ist laut "katholisch.de" unzufrieden mit Papst Franziskus

Ich habe längst das Zählen aufgegeben, wie viele - auch kritische - Artikel über das Papstschreiben "Amoris Laetitia" im Internet zu finden sind. Erst kürzlich gab es mal wieder Wirbel, weil Papst Franziskus einem argenti-
nischen Priester geantwortet hatte, dass wiederverheiratet Geschiedene nach einem langen Gesprächsprozess mit einem Seelsorger
im Einzelfall zur Kommunion gehen dürften. 

Nun kommt bei "katholisch.de" ein deutscher Kirchenrechtler zu Wort. Prof. Dr. Georg Bier ist das viel zu unklar, was der Papst da von sich ge-
geben hat: "Ich wüsste gerne, was gelten soll..."

Jede Seite könne, da der Papst nicht deutlich genug formuliert habe,
die päpstlichen Aussagen auslegen, wie sie wolle... ---> HIER !

Tja, wie oft haben wir das schon erlebt...

Kommentare:

  1. Soso, nach einem halben Jahr
    fällt das dem Herrn Professor auch schon auf!

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  2. So geht das nicht, Papst Franziskus!
    Die Paragrafen müssen schon stimmen, sonst
    geben die deutschen Kleingeister keine Ruhe!
    ;-)

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  3. Das war eine Schnapsidee vom Papst,
    mit "Amoris Laetitia" jedem Ortsbischof nach
    Gutdünken die Entscheidung zu überlassen,
    wie mit dem Kommunionempfang zu verfahren ist.
    Man könnte es auch Drückebergerei nennen
    bzw. anderen den Schwarzen Peter zuschieben.
    Es ist diskriminierend, wenn ein Paar bei
    Pfarrer A mir Rückendeckung von Bischof A die
    Kommunion empfangen darf, bei Pfarrer B aber
    nicht, weil Bischof B das strenger sieht.

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  4. Euer Ja sei ein Ja euer Nein sei ein Nein, alles andere ist vom.......Bösen?!

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  5. Das ganze Affentheater mit den wiederverheiratet
    Geschiedenen geht mir auf den Keks.
    Ein Mörder kann in der katholischen Kirche die
    Kommunion empfangen, Geschiedene aber nicht.
    Die spinnen, die Katholiken...!

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    1. So ist es. Der größte Massenmörder ist bei den Kathos mehr im Gnadenstand als die "WvG", die dort tiefer als Schweine stehen.

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  6. Eine beabsichtigte Änderung sollte schon beim Lesen
    des Textes klar ersichtlich sein.
    Man versteckt sie nicht in einer Fußnote.

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  7. Einige Leserbriefschreiber hier sind sehr
    schlecht informiert.
    Es ist Unsinn, dass ein Mörder einfach so zur
    Kommunion gehen darf.
    Um es so kurz wie möglich zu erklären:
    Wenn ein Mörder seine Strafe abgesessen hat
    und seine Taten ehrlich von ganzem Herzen be-
    reut und den Weg der Umkehr geht, wozu auch
    so weit wie möglich die Wiedergutmachung gehört,
    dann kann ihm die Beichte abgenommen werden.
    Er könnte dann ggf. auch zur Kommunion gehen.
    Bei den wiederverheiratet Geschiedenen
    liegt der Fall aber ganz anders:
    Sie bereuen ihre Tat - den Ehebruch (nach katho-
    lischem Eheverständnis gibt es keine Scheidung,
    die "alte" Ehe ist also nach wie vor gültig) -
    nicht, sondern sie setzen den Verstoß
    gegen Gottes Gebot ja noch öffentlich fort.
    Damit ist es dem Priester unmöglich,
    ihnen die Lossprechung zu erteilen, weil sie
    ja weiterhin sündig leben wollen.
    Also können sie auch nicht zur Kommunion.

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