Freitag, 16. September 2016

Dringende Warnung: Bevor die Heilige Messe beginnt, fragen Sie Ihre Banknachbarn, ob jemand von der AfD dabei ist!!!

Manchmal muss ich einfach ironisch werden; meine Leser kennen das. Gerade wird mal wieder über den morgigen "Marsch für das Leben" diskutiert, der in Berlin unter den gegnerischen Attacken von linksradikalen Schreihälsen stattfindet (ich schrieb schon darüber). 
Nun wird bei der deutschen Ausgabe von "Radio Vatikan" und bei "katholisch.de" ein neues Fass aufgemacht: Alarm, da gehen auch welche von der AfD mit !!!
Da kann man ja nur dringendst warnen und schreiben, die "Kirche" sei damit eine Art "Wahlhelfer" für die AfD.
Da muss man erst mal drauf kommen. Aber mit ein wenig denkerischer Gewalt kriegt man das schon so hingebogen. - Daraus ergibt sich dann aber die Konsequenz, dass die Katholiken zukünftig nicht einfach so mit einer Fronleichnamsprozession mitgehen dürfen oder an einer Heiligen Messe teilnehmen.
Man erforsche vorher durch persönliche Befragung der Teilnehmer, ob
da welche dabei sind, die mit der AfD sympathisieren oder gar dort mit-
machen. Denn wir wissen ja: Mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen - wer sich im Umkreis von 5 Kilometern um einen AfD-Mann blicken lässt, unterstützt damit diese Partei!

Man schaue ---> HIER und HIER und HIER
Interessanterweise sehen das andere katholische Nachrichtenagenturen anders, dort wird das nicht zum Drama gemacht. Es wurde ja auch in den letzten Monaten tausend Mal von Kirchenleuten betont, dass man mit der AfD nichts am Hut hat, das könnte eigentlich genügen. ---> HIER ! 

Kommentare:

  1. Der Marsch für das Leben findet erst morgen statt, nicht heute.

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    1. Danke für den Hinweis, ich hab's korrigiert.

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  2. Ebenso gut könnte "katholisch.de"
    dann argumentieren, Deutschland unterstütze
    Staaten, die es mit den Menschenrechten nicht so
    genau nehmen, denn Deutschland marschiert bei
    Oylmpia vor und hinter denen ins Stadion ein.
    Ich vermute, der Artikel bei "katholisch.de" sollte
    provozieren und dadurch ein paar Klicks mehr bringen.
    Etwas völlig anderes wäre es,
    wenn es zum Marsch für das Leben eine gemeinsam
    von AfD und Kirchenvertretern unterschriebene Erklärung
    gegeben hätte.
    Im übrigen müsste "katholisch.de" mal dringend unter-
    suchen, von welchem Stromanbieter sie die elektrische
    Energie bekommen.
    Was ist, wenn das ein Konzern ist, der nicht gerade
    umweltfreundlich ist? - Klar, dann gehört "katholisch.de"
    quasi zu den Umweltferkeln...

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  3. Rein theoretisch tönt die Kirche gerne,
    man trete für den Lebensschutz ein.
    In der Praxis sieht das offenbar anders aus...

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  4. Mein Tipp an "katholisch.de":
    Panikattacken sind behandelbar...!
    ;-)

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  5. Die AFD-Abtreibungsgegner sind sowas von bäh..
    aber die anderen Abtreibungsbefürworter gehören zu den Guten??????????

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  6. Die AfD-Phobie gewisser linkskatholischer Funktionäre ist behandlungswürdig.

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  7. Das Problem ist nicht, dass da auch "welche" von der AfD mitmarschieren. Da marschieren sogar auch "welche" von Grünen und SPD mit, denn auch dort gibt es, mirabile dictu, Lebensschützer. Das Probem ist, dass gefühlte 80 bis 90 Prozent derer, die da mitmarschieren, überzeugte AfD-Sympathisanten sind. Das Milieu ist deckungsgleich mit dem, das gegen die Bildungspläne etc. auf die Straße geht. Das sind Leute, für die selbst die Unionsparteien längst "links" und "für Katholiken unwählbar" sind. Herr Lohmann als Leitfigur dieser Bewegung ist ja schon vor Jahren unter großem Getöse aus der CDU ausgetreten.
    Mit einem solchen Demonstrationsmilieu hätte ich als Bischof allerdings auch Probleme.

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    1. Wollen Sie etwa in Frage stellen, daß Merkel die ?DU so weit nach links getrieben hat, daß in dieser Partei Konservative und Katholiken nichts mehr verloren haben?

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  8. Ich finds gut, wenn solche Leute den Weg in die Kirche finden, wenn sie dann da auch noch die Ohren aufsperren, dann sind sie bald nicht mehr bei der AfD.

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    1. Das würde unseren Tradis aber gar nicht gefallen. Verbinden die mit dem Aufschwung der AfD doch große Hoffnungen auf einen Turnaround der katholischen Kirche.

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    2. So, meinen Sie? Vielleicht klappt Ihre Strategie ja im Kölner Dom, wenn Polit-Woelki predigt.

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    3. Es sei denn, sie hören einen Hirtenbrief vom Wölkchen aus Köln oder dem roten Kardinal aus München.

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    4. Geschätzte Birgitta, der Turnaround kommt vom Heiligen Geist. Nicht von einer Partei.

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  9. Der teilnehmende Bischof Voderholzer
    nimmt im Video Stellung:

    http://www.katholisch.de/video/19017-schutzt-das-leben

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  10. Die übergroße Mehrheit der Kreuzknappen-Community besteht inzwischen aus fast schon fanatischen AfD-Anhängern, die bei jeder leisesten Kritik an dieser sauberen Partei hochgehen wie eine Rakete.
    Das muss man wissen, um diesen Blog zu verstehen.

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  11. Wie wir alle aus der Bibel wissen,
    hat Jesus sich ja auch stets von Leuten wie dem
    Zöllner Zachäus schärfstens distanziert.
    Und um Kranke und Gelähmte, um Aussätzige und
    arme Witwen hat er immer einen großen Bogen gemacht...
    :-)

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  12. Es müsste für Leserbriefschreiber im Internet
    verpflichtende Alkoholtests geben,
    dann bliebe uns einiges erspart, was hier
    von links unten abgesondert wird.

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  13. Die Linkskatholiken seien darauf hingewiesen,
    dass auch Papst Franziskus vor zwei Jahren ein Stück
    mit dem Marsch für das Leben in Rom mitgegangen ist,
    und dem Berliner Marsch schickt er immer ein Grußwort
    mit aufmunternden Worten, dass sie das Richtige tun!

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  14. Dass ein "Linkskatholik" ein Problem mit dem Lebensschutz haben könnte, existiert nur in Ihrem Kopf. Man hat ein Problem mit Rassismus und Rechtsradikalismus, da muss man schon unterscheiden ;-)

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  15. Was ist in den Augen der "Lebensschutzer" eine größere Sünde: eine Frau zu vergewaltigen, oder dass eine Frau, die auf solche Art schwanger wird, sich zum Abbruch entschließt? Sie werden immer die gleiche Antwort bekommen: die Frau ist viel schlimmer, denn sie ist die Mörderin. Dagegen schrumpft der Vergewaltiger zum netten Kleinkriminellen. Hat er doch wenigstens einen Beitrag zum katholischen Fruchtbarkeitsgebot geleistet...

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    1. Die schlimmste Sünde ist die, welche gegen das Leben gerichtet ist. Darunter kann auch die Vergewaltigung gezählt werden, insofern der Täter damit ganz drastisch in das Leben der Frau eingreift, es beeinträchtigt und beschmutzt. Aber das daraus entstandene Kind ist ebenso Opfer wie die Frau, mehr noch: es ist das wehrloseste aller Opfer. Und jedes Leben ist schützenswert, das bezeugt ja gerade der Marsch für das Leben, wie Martin Lohmann vom BVL nicht müde wird zu betonen. Wer wollte hier Leben gegen Leben aufrechnen bzw. ausspielen?

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