Freitag, 23. September 2016

Erzbischof Becker bei DBK-Vollversammlung: Größere Ehrfurcht beim Kommunionempfang!

Beim Abschlussgottesdienst
der Vollversammlung der Deut-
schen Bischofskonferenz pre-
digte der Paderborner Erz-
bischof Hans-Josef Becker zu einem Thema, das ganz sicher dringend ist: Der würdige Kommunionempfang!

Laut Artikel bei "Radio Va-
tikan"
rief er zu größerer Ehrfurcht auf, wozu auch eine entsprechende Vorbereitung auf den Empfang der Hl. Eucharistie gehöre. ---> HIER !

Die komplette Predigt kann man im Wortlaut noch nachlesen ---> HIER !
Ich finde es erfreulich, dass dieses Thema auch mal angepackt wird, wobei der Erzbischof noch sehr zurückhaltend in der Formulierung war...
M
einer Meinung nach ist es sinnvoll und nötig, seitens der Bischöfe hierzu ein Hirtenwort bzw. eine Arbeitshilfe zu erstellen (bzw. erstellen zu lassen). Was man so bei den Heiligen Messen am Sonntag erlebt, wenn ein allge-
meiner Spaziergang zum Kommunionempfang einsetzt, ist hinlänglich bekannt. Aber auch in den Pfarreien dürfte es angebracht sein, das Thema "würdiger Kommunionempfang" in Predigt und Infornationsabend auf-
zugreifen!

Man schaue auch mal ---> HIER und Videos ---> HIER und vor allem HIER !

Kommentare:

  1. Das erlebt ja wohl jeder: Da kommen Leute in die
    Kirche, die man das ganze Jahr nicht sieht, und dann
    gehen die zur Kommunion, bankweise, weil es der Nach-
    bar auch so macht.
    "Das Heilige den Heiligen!" - so wurden die Christen
    früher vor dem Kommuniongang noch mal extra ermahnt.
    Heute kann man froh sein, wenn kurz vorher der Kaugummi
    rausgenommen wird.

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  2. Die deutschen Bischöfe haben es seit
    Jahrzehnten nicht als nötig empfunden, auf eine
    bessere Bildung der Gläubigen bezüglich der
    Kommunion hinzuarbeiten.
    Warum gibt es dazu kaum gute Materialien?
    Warum werden die Priester nicht eindringlich
    ermahnt und mit Hilfen ausgestattet?
    Die Bischöfe befassen sich auf ihren Konferenzen
    mit allem möglichen, nur nicht mit dem Wesenskern
    unseres Glaubens!

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  3. Das ist ein Stück weit auch der Preis,
    den man für eine angebliche Volkskirche der
    Kirchensteuerzahler als Kirche selbst bezahlen
    muss.
    Im Mittelalter mag es auch nicht besser gewesen
    sein, aber das ist heute kein Argument.
    Die allermeisten von denen, die da für die
    "Backablote" nach vorne ziehen, sind im Grunde
    nicht wesentlich mehr als die Taufscheinchristen,
    es sind Sonntagschristen, und das zumeist auch
    nur einmal im Monat.

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  4. Was man teilweise in den Messen des Novus Ordo erleben muss, wenn es um den (un)würdigen Empfang der heiligen Kommunion geht, lässt die Haare zu Berge stehen. Wüssten und glaubten die Leute wirklich, dass sie Christus empfangen, dann würden sie nicht damit umgehen wie mit einem Plätzchen, das man zum nachmittäglichen Kaffee gereicht bekommt. Für mich war das mit ein Grund, zur Mundkommunion in der überlieferten Form zurückzukehren, bereits vor zehn Jahren.

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