Samstag, 17. September 2016

Gut oder nicht gut? - Tomaten-Anbau auf einem Grab auf dem Friedhof von in Neuburg (Donau)

In Sachen Fried-
hofskultur hat es in den vergangenen Jahren ja schon so manche Überra-
schung gegeben;
ich denke da z.B. an einen Friedhof in Berlin, auf dem nur Lesben beerdigt werden dürfen
---> HIER !
Es gibt diverse Geschichten, die einen staunen lassen, so z.B. auf einem Friedhof campierende Flüchtlinge, die gemeinsame Beisetzung von Herr und Hund, Grabsteine mit IS-Paro-
len, ein auf dem Friedhof gedrehter Porno-Film sowie die Feier von Kin-
dergeburtstagen auf dem Friedhof, man schaue ---> HIER und HIER
und HIER und HIER und HIER !
Nun ist eine weitere Spezialität hinzugekommen:
Tomatenanbau auf dem Friedhof!
- Die Enkelin, so kann man es bei "evangelisch.de" nachlesen, weiss um die Tomaten-Begeisterung ihrer ver-
storbenen Großeltern, und so wächst und wächst und wächst es auf dem Grab. Und geerntet wird auch reichlich... 

In Neuburg an der Donau ( und nicht nur dort) hat das einige Diskussionen ausgelöst. ---> HIER !

Kommentare:

  1. Ich plädiere für Stangenbohnen,
    mit drei bis vier Meter Höhe viel beeindruckender!
    Was mich an dem Tomatengrab (Foto im letzen gelben
    Link) wirklich stört, ist der total ungepflegte
    Wildwuchs. Man kann ja noch nicht mal den Grabstein
    erkennen, um zu wissen, wer da begraben wurde.
    Das ist das eigentliche Ärgernis!

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  2. Wenn die verstorbene Großmutter Tomatenpflanzen liebte, warum nicht? Und warum soll man solche Tomaten nicht essen? Was ist an Friedhofserde "igitt"? Kann ich nicht recht nachvollziehen. Der Tod gehört zum Leben.
    Was die oft zitierte Würde des Ortes angeht, an dem die Verstorbenen ruhen, so finde ich es weitaus würdeloser, wenn zur Advents- und Weihnachtszeit neckische Schneemänner, Rentiere, Wichtel und Weihnachtsmänner die Gräber bevölkern. Alles schon gesehen.

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  3. Ich darf die Namen "Fontane" und "Ribbeck" in den Ring werfen?

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  4. Und die Jahre gingen wohl auf und ab,
    Längst wölbt sich ein Birnbaum über dem Grab,
    Und in der goldenen Herbsteszeit
    Leuchtet's wieder weit und breit.
    Und kommt ein Jung' übern Kirchhof her,
    So flüstert's im Baume: »Wiste 'ne Beer?«
    Und kommt ein Mädel, so flüstert's: »Lütt Dirn,
    Kumm man röwer, ick gew' di 'ne Birn.«

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  5. O ja... das kann ich noch auswendig! ;-)
    Bereits in den Leserkommentaren des verlinkten Artikels findet sich ja der Hinweis auf diese Ballade als quasi literarisches Vorbild.

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