Donnerstag, 29. September 2016

Kardinal Schönborn ist erschüttert, dass Papst Franziskus von Kirchenleuten kritisiert wird...

Kardinal Schönborn ist bekanntlich ein enger Ver-
trauter von Papst Franziskus. Nun hat er laut "kathpress" (nicht zu verwechseln mit "kath.net) in einer Predigt erklärt, er sei erschüttert über den Widerstand gegen den Papst. Es schmerze ihn, "dass er so viel angefeindet wird...
Er ist doch der Papst!"

---> HIER !

Zugleich nahm er, wie man
im verlinkten Text lesen kann, wieder einmal zu Medjugorje Stellung; Kardinal Schönborn ist bekanntlich ein Medjugorje-Fan. Die Entscheidung über die Zukunft des Wallfahrts-
ortes steht seit über einem Jahr aus; ich hatte ja schon mal gelästert "Wurden Papst Franziskus die Medjugorje-Unterlagen vom Schreibtisch gestohlen?" ---> HIER !
Ist Kritik am Papst erlaubt - oder gilt das als Majestätsbe-
leidigung?

Es gab ja so viel Kritik, dass ich das hier gar nicht alles aufzählen kann und will, wobei sich sogar die Kaninchenzüchter über den Papst beschwerten...
Einige wenige Beispiele sollen genügen; man schaue ---> HIER und HIER und HIER und HIER und HIER !
Was meinen Sie: Ist es ungehörig, den Papst zu kritisieren?

Kommentare:

  1. Ordinariatsgeschädigter29. September 2016 um 09:57

    Das ist doch klar: DER TON MACHT DIE MUSIK!
    Die Erschütterung des Kardinals halte ich für
    unangebracht und übertrieben, denn Kritk muss
    erlaubt sein - man denke nur, wie oft und wie heftig
    sich schon Petrus und Paulus vor versammelter
    Mannschaft gezofft haben!
    Heute wird allerdings oft die gute Kinderstube
    vergessen, wenn man Kritik übt.

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  2. Jeder Katholik hat nicht nur das Recht,
    sondern auch die Pflicht, Missstände oder Falsch-
    aussagen von Kirchenvertretern zu benennen.
    Papst hin oder her, wenn Kritik berechtigt ist,
    dann ist sie nötig und hilfreich!

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  3. Beide Vorposter haben zwar grundsätzlich Recht - aber WEHE, man hätte an diese Selbstverständlichkeiten in den Jahren vor 2013 erinnert.
    Dann wäre die damals noch völlig papolatrische Tradi-Truppe, die überall "sprungbereite Feindseligkeit" gegen den Papst witterte und für die Kritik am Papst gar nicht ging, fletschend über einen hergefallen.

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  4. "Er ist doch der Papst...!" - was für ein
    dummes Argument!
    Im Religionsunterricht ist uns beigebracht worden,
    dass wir unser Gewissen schulen müssen und uns
    informieren sollen. Und wenn man dann liest, was für
    problematische Äußerungen dieser Papst manchmal von
    sich gibt, dann soll man den Mund halten???
    Kardinal Schönborn hat ein seltsames Verständnis
    von den Rechten der Laien.

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  5. Dürfte ein Papst nicht kritisiert werden, hieße das,
    er könne geradezu selbstherrlich tun und lassen,
    wie ihm beliebt und die Gläubigen hätten alles widerstandslos hinzunehmen.
    Ein solches Verhalten würde mich eher an autoritäre
    Politik als an Kirche als eine Gemeinschaft denken
    lassen.
    Papst Benedikt wurde kritisiert und das manchmal
    sehr heftig. Warum sollte Papst Franziskus von
    sachgerechter Kritik verschont werden?
    Freilich - der Ton macht die Musik.
    Also höflich, sachlich, fair und niemals persönlich verletzend formulieren und argumentieren.
    Zeigen wir auch in der Kritik, ob am Papst oder untereinander, dass wir alle Geschwister im Glauben sind.

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