Samstag, 3. September 2016

Morgen Heiligsprechung: Sogar für eine Million Dollar würde er die nicht anfassen, meinte ein Journalist zu Mutter Teresa...

Morgen ist schwer was los in Rom: Die Heiligsprechung von Mutter Teresa wird - zu Recht, wie ich finde! - heftig gefeiert. Als Religionslehrer habe ich viele Dokumentarfilme über sie gesehen, wie sie die Schwerkranken mit ihren Schwestern von der Straße auflas und die Sterbenden versorgte und ihnen menschlich beistand. Manche von denen hatten stinkende, eiternde Wunden am ganzen Körper, und als ein Journalist aus den USA Mutter Teresa einmal zusah, wie sie diese auf den ersten Blick sehr ekelerregenden Wunden versorgte und den Menschen Trost zusprach, da äußerte er: "Nicht für eine Million Dollar würde ich die anfassen!" - Mutter Teresa konterte: "Für eine Million Dollar würde ich das auch nicht tun...!" ---> HIER !
Mutter Teresa wird von manchen angefeindet, die sie gar nicht wirklich kennen und die nur mit westlicher Brille auf die Zustände in Kalkutta schauen. Info ---> HIER und HIER !
Wie viele andere Katholiken freue ich mich jedenfalls auf die morgige Heiligsprechung - sie hat es verdient, egal was einige Meckerpötte sagen. ---> HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Summorum pontificum3. September 2016 um 09:28

    Man kann diesen Event auch mit gemischten Gefühlen sehen. Alle sozial "engagierten" Orden, die entspreched modernistisch und linksgrün ausgerichtet sind, werden das für sich instrumentalisieren. Und die traditionstreuen Orden, die Gebet und Kontemplation pflegen, gerate noch weiter ins Abseits.
    Teresa war, bei all ihren unbetreitbaren Verdiensten um die Ärmsten der Armen, immer auch eine schillernde Persönlichkeit. Diese Kanonisation ist in hohem Maße ein kirchenpolitische, weil JP II. so vernarrt in sie war, dass er mit Hochdruck und unter Umgehung der üblichen langsamen Zeitschienen die Heiligsprechung gepusht hat.

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    1. Mir ist die Frau auch suspekt. Sie hat zwar mit Worten gern gegen die Ermordung des ungeborenen Lebens geredet, aber getan hat sie dagegen nichts, weil sie ausschliesslich sich den Sterbenden gewidmet hat. Der Kampf gegen den Babycaust wäre noch wichtiger und vordinglicher gewesen. Aber damit macht man sich ja bei den Mächtigen unbeliebt, bei denen Teresa nur zu gern die Hand aufhielt.

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    2. Einfach lächerlich und schändlich, was Sie da so mies schreiben.

      Mutter Teresa und ihre Schwestern folgen in ihren Werken christlicher Barmherzigkeit den Forderungen des Herrn in Mt25ff nach - und zwar in radikaler Konsequenz.

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    3. Man muss die Wahrheit sagen, auch wenn sie unbequem und nicht pc ist. Summorum u. Romanissimus sagen sie. Teresa war eine Blenderin, die fromm geredet hat, aber in Ihren Taten die Kirche zur Sozialagentur umgemodelt hat. Ich werde nie zu dieser fragwürdigen "Heiligen" beten!

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    4. Beten Sie doch zu Lefèbre etc. pp...

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    5. Ein guter Artikel über Mutter Teresa mit u.a. einer Analyse des Hasses von Atheisten und sogar auch aus sich "christlich" nennenden Kreisen ist hier zu finden:

      http://blog.forum-deutscher-katholiken.de/?p=7183#more-7183

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  2. Super-Schlagzeile!
    Der Kreuzknappe ist wie immer sehr informativ,
    insbesondere auch durch die gut ausgewählten Links.
    Zwischendurch einfach mal ein Danke !!!

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  3. Ich freue mich auch schon sehr darauf.
    Wenn es eine(r) verdient hat, dann doch wohl
    Mutter Teresa!

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  4. Diese Heiligsprechung ist die beste Entscheidung,
    die Papst Franziskus bis jetzt getroffen hat.

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  5. Eine guten Kurzvortrag über Mutter Teresa,
    der auch ihr tiefes Glaubensleben zeigt,
    fand ich als pdf hier. Empfehlung!

    https://www.kath.de/zentrum/texte/archiv_texte/radio_2011/10_2011.pdf

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