Mittwoch, 21. September 2016

Neuer Denkansatz: Es kommen so viele Flüchtlinge, weil wir sie durch viel Entwicklungshilfe erst in die Lage dazu versetzen!

Zugegeben, ich formuliere da etwas überspitzt, aber letztlich läuft es wohl darauf hinaus,
was ein Politikwissenschaftler  heute in seinem Gastbeitrag im "SPIEGEL" verkündet.
Unter der Schlagzeile "Die sechs großen Irrtümer in der Migrationsdebatte" formuliert er Thesen, die unter Experten sicher nicht unwidersprochen bleiben. --  Wenn ich seine Sicht der Dinge richtig deute, dann ist der einmal als Philosoph, meistens aber als Politik-
wissenschaftler in den Medien zitierte Dr. Oliviero Angeli beispielsweise der Ansicht, mehr Entwicklungshilfe führe zu mehr Flüchtlingen, denn erst durch das steigende Pro-Kopf-Einkommen erhöhe sich auch "die Fähigkeit (und Neigung) zur Auswanderung". ---> HIER !

Ich schätze mal, solche Aussagen werde nicht jedem gefallen...

Kommentare:

  1. Der gute Mann hat doch recht!
    Ohne ihre Smartphones, Internet usw. würden
    die Afrikaner doch niemals vom angeblichen
    Schlaraffenland Europa erfahren haben.
    Und dann kommen auch noch clevere Schlepper,
    die behaupten, jeder bekäme als Gast von Mutti
    ein eigenes Haus!

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  2. Die Thesen des Politikwissenschafters
    sind nicht ganz falsch, aber auch nicht ganz
    richtig. Beispielsweise die riesigen Flüchtlings-
    ströme damit abzutun, das liege doch nur an der
    wachsenden Weltbevölkerung, ist schon harter Tobak!

    https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/fluechtlinge/zahlen-fakten.html

    Aber vermutlich hat der Dr. aus Dresden mehr Ahnung
    als die UNO und die Experten...

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  3. Okay. Dann müssen wir die Menschen in der "3. Welt" also so lange wie möglich in Armut, Not und Elend halten, damit sie so schwach bleiben und menschenunwürdig leben, dass sie gar nicht die Mittel bekommen, sich auf den Weg zu machen. Und wir somit weiterhin unsere Wohlstandsinsel erhalten können.
    Also weitermachen mit Waffenlieferungen und Bombardements noch und nöcher.

    Super christlich, diese Sichtweise. Bezeichnend, dass das den Tradis gut gefällt.

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  4. Die Thesen des Wissenschaftlers haben
    etwas Makabres an sich.
    Er meint also z.B., es sei doch besser, wenn ein
    hoch qualifizierter Art aus einem armen Land in
    Deutschland bleibt und so seiner Familie viel Geld
    schicken kann.
    Der "Experte" hat wohl noch nicht darüber nachgedacht,
    dass ein fehlender Arzt in seiner Heimat für hunderte
    oder gar tausende Leute bedeutet, dass sie gesundheitlich
    deutlich schlechter versorgt sind?!
    Da bringt es auch nichts, wenn seine Familie reich wird.
    Ich für meinen Teil nehme die Aussagen des Wissen-
    schaftlers nicht ernst.

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