Donnerstag, 8. September 2016

Prima PR für neues Seewald-Buch: Papst Benedikt kritisiert Kirche in Deutschland!

Am morgigen Freitag kommt es auf den Markt, das neue Buch von Peter Seewald: Im Interview-Band "Letzte Gespräche", von dem wir bereits in allen Medien lesen konnten, dass Papst Benedikt (angeblich) in der Jugend unglücklich verliebt war,
geht es auch um die Kirchenbüro-
kratie
in Deutschland, und die kriegt    - wenn man den kurzen Auszügen glauben darf- darin auch ihr Fett weg. Zu viel Bürokratie - zu wenig Leben-
digkeit, so könnte man es zusammen-
fassen.

Wer sich ein Bild von den Vorankündigungen machen will, kann das tun ---> HIER und HIER und HIER und HIER und HIER !
Um ehrlich zu sein: Das wissen wir doch alles längst. Die interessantere Frage ist: Ist dies für die Ewigkeit in Deutschland so fest zementiert oder lässt sich das ändern, und wenn ja, wie bitte?!

Kommentare:

  1. Ordinariatsgeschädigter8. September 2016 um 15:15

    Naja, in besagtem Buch geht es ja auch noch
    um viele andere Kirchenthemen.
    Das interessiert die Journalisten aber nicht,
    daher hat Seewald bzw. der geschäftstüchtige
    Verlag die richtigen "Teaser" ausgesucht.

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  2. Was man schon oder noch nicht über die Gedankenwelt
    von Papst Benedikt XVI. wusste -- warum nicht?
    Der KREUZKNAPPE denkt praktisch, wie ich auch:
    Sensationen sind nicht zu erwarten, und es bleibt
    im Deutschland des Zentralkomitees sowieso alles
    beim uralten...
    Lasset uns im Stuhlkreis Platz nehemn!

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  3. Diese Kritik hat Ratzinger schon vor 30 Jahren geäußert, und seither immer wieder. En ganz alter Hut. Und einer mit "Geschmäckle", wenn man daran denkt, dass er selber als Erzbischof in München dieser von ihm kritisierten Kirchenbürokratie vorstand, und damals nichts unternommen hat, sie zu verringern.
    Und dass er als großer Fürsprcher einer "entweltlichten" Kirche auf sein dickes, vom Staat(!) finanziertes Erzbischofsgehalt verzichtet hätte, ist auch nicht bekannt.

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  4. Lustig, dass gerade Benedetto sich beschwert, war er es doch, der die Lebendigkeit der deutschen Kirche mit lehramtlicher Strenge entgegenwirkte, um sie kirchenbürokratisch auf Linie zu bringen.

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    1. ... und abgesehen davon mit brutalstmöglichem Druck durchgesetzt hat, dass die deutsche Kirche aus dem System der Schwangerenkonfliktberatung austeigen muste und damit Hunderttausende Frauen in Konfliktsituationen nicht mehr erreicht und zum Leben beeinflussen kann.

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