Donnerstag, 29. September 2016

Solche Sorgen möchte ich haben: Schriftsteller Martin Mosebach möchte nicht, dass der Papst "twittert"!

Wie man gerade in einigen Medien nachlesen kann,
findet der Schriftsteller Martin Mosebach, dass es sich für einen Papst nicht schickt, sich beim Kurznachrichtendienst "Twitter" zu betätigen.
Das sei für einen Pontifex wegen der dort nötigen Kürze der Gedankengänge nicht angemessen. ---> HIER und HIER !

Ob aber ein Papst dann z.B. eine SMS schreiben dürfte, bleibt wohl weiterhin unklar. Und wie ist es mit Telefonaten von weniger als 10 Minuten?
In diesem Sinne, liebe Leserinnen und Leser, kann ich nur sagen: Na dann gute Nacht...!

Kommentare:

  1. Treffend dazu die Kommentare bei
    https://www.facebook.com/katholisch.de

    Zum Beispiel:

    "Ach ja, Herr Mosebach mal wieder. Sein Salonkatholizismus ist sich selbst genug und feiert die Elite der kleinen Herde. Die Menschen dieser Erde in ihrer Sprache und mit den Mitteln der Zeit anzusprechen könnte ja am Ende dazu führen, dass Weniger-Elitäre in die Kirche dringen."

    oder:

    "Twitter ist schon deswegen für Leute wie Mosebach nix, weil sein Geschwurbel wie "Ich erlaube mir, das nicht so gut zu finden..." ganz fix das 140-Zeichen-Limit sprengt."

    Beides gut auf den Punkt gebracht.
    Die eigentlichen Knaller
    aber finde ich 1.) das Foto mit Pius XII.
    und seinem Kanarienvogel auf dem Zeigefinger
    samt der Anmerkung:

    "Schon Pius XII., ein Papst, den Mosebach schätzen dürfte, war ein Freund des gepflegten Tweets."


    … und 2.) vor allem, wohl als Reaktion auf
    des feingeistigen Mosebachs Einlassung,
    ein Papst solle nicht „in Interjektionen reden“,
    dies hier zu Jesus, der schon mal ausflippte:

    https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10205481332672362&set=p.10205481332672362&type=3&theater

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  2. Bevor die üblichen Tradi-Verdachtigen in Mosebachs Horn kläffen: auch ihr Hero Benedikt hat getwittert. Das fanden die Tradis damals gaanz toll.

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  3. Der Ansicht von Martin Mosebach kann ich vieles abgewinnen, seine Argumente sind doch nicht so ohne weiteres von der Hand zu weisen.
    Ich habe nicht nur die beiden Links angeklickt, sondern auch z.B. den Deutschlandfunk. Überall der gleichlautende Text.
    So wird man also auf die Oktoberausgabe des Cicero zurückgreifen müssen, um im Original zu lesen, was Martin Mosebach vielleicht sonst noch darüber geäussert hat.

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