Dienstag, 27. September 2016

Sprengstoffanschläge in Dresden: Ist die öffentliche Empörung immer so groß?

Solche Gewalttaten sind auf's Schärfste zu verurteilen; da sollte es unter Demokraten gar keine Diskussion geben!
In Dresden sind in der Nacht zwei Sprengstoffanschläge ver-
übt worden, gegen eine Mo-
schee und gegen das Kongress-
zentrum.
Der Schaden hält sich in Grenzen, kein Mensch kam zu Schaden, aber darum darf es bei der Verfolgung der laut Polizeiverdacht rechtsradikalen Täter nicht gehen; man kann nur wünschen, dass sie bald gefasst und mit der nötigen Härte bestraft werden. -  Wohl nicht zufällig wurde dieser Termin von den Tätern gewählt, als Provokation kurz vor den Festlichkeiten zum Tag der deutschen Einheit, bei der jede Menge Polit-Prominenz in Dresden anrollt.

Man schaue ---> HIER und HIER und HIER und HIER !
Manch einer würde sich allerdings wünschen, dass es nicht Brandan-
schläge erster und zweiter Klasse geben würde; es fällt schon auf, dass z.B. Anschläge auf Kirchen bei weitem nicht solch eine (berechtigte!) Empörung auslösen: -
Ein Beispiel von vielen, die mir vorliegen ---> HIER

Kommentare:

  1. Da war die Polizei aber fix:
    Kaum ein paar Stunden vergangen, schon ist klar,
    dass es Rechtsradikale und Fremdenfeinde sind.
    Super, dann könnte man sich detaillierte Ermittlungen
    eigentlich sparen...
    Es ist gut möglich, dass es so ist wie vermutet,
    aber man darf vielleicht mal daran erinnern, wie im
    November 2009 eine Mauer der Dresdner Syngagoge mit
    Hakenkreuzen und anderen schlimmen Symbolen ver-
    schmiert wurde.
    Allen war sofort klar - das waren die Nazis!
    So konnte man es auch überall in den Medien lesen.
    Ein paar Tage später kam heraus:
    Es war ein Moslem, ein in Dresden lebender Algerier...

    https://www.thelocal.de/20091123/23465

    AntwortenLöschen
  2. Auch ich verurteile diese Anschläge,
    egal, wer wirklich dahintersteckt!
    Es gibt sicher Leute, die der Überzeugung sind,
    dass es bei einer besseren Politik erst gar nicht
    zu solchen Zuständen wie in Dresden gekommen wäre.

    AntwortenLöschen
  3. Sprengstoffanschläge?
    Geht's vielleicht noch dramatischer?
    Angesichts der schrecklichen islamistischen Anschläge
    in Paris und anderswo ist das fast ein Hohn!
    Die "Welt" hat die Schlagzeile gewählt:
    "Detonationen vor Moschee und Kongressgebäude"

    Also den Ball mal wieder ein bisschen flächer halten,
    liebe Erregungs-Poltiker.
    Wenn christliche Flüchtlinge drangsaliert werden,
    verhalten sich die Politiker auffallend stiller...

    AntwortenLöschen
  4. Ach, wie interessant:
    Inzwischen wird Kritik an der Polizei in Dresden
    laut, unter anderem soll am Tatort schlampig ge-
    arbeietet haben, etwa durch fehlerhafte Absperrungen,
    wodurch Passanten evtl. Spuren vernichtet haben könnten:

    http://www.n-tv.de/politik/Dresdens-Polizei-ist-im-Krisenmodus-article18734756.html

    AntwortenLöschen
  5. Danke dem KREUZKNAPPEN, dass er auch vor solchen
    eher unpopulären Themen nicht kneift.
    Es ist doch offensichtlich, dass von Politik und
    Medien mit zweierlei Maß gemessen wird:
    Wird ein Christ bedroht, ist das nicht weiter
    schlimm und ein Einzelfall.
    Gut, dass man bei einer Bedrohung einer Moslem-
    Familie jetzt alle Hebel in Bewegung setzt.
    Christen wird solch eine Behandlung eher nicht
    zuteil.

    AntwortenLöschen
  6. Wenn es um Christen und um ihre Gotteshäuser
    geht, berichten nur wenige Medien über die
    Angreifer. - Ist ja auch klar, die wollen sicher
    nur spielen.
    Man schaue:
    https://www.youtube.com/watch?v=3piGdI2yJxk

    AntwortenLöschen

Bitte beachten: DERZEIT versuchsweise wieder Leserkommentare möglich. Anonyme oder beleidigende Zuschriften haben keine Chance! Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht. Bis zur Freischaltung Ihres Leserbeitrages kann es einige Stunden dauern!
=================================================================================