Donnerstag, 15. September 2016

Weiteres Zurückrudern beim Papst-Brief: Nachrichtenagentur CNA: "keine lehramtliche Äußerung"!

Es ist mal wieder eine Fortsetzungs-
geschichte, wie wir das von Inter-
pretationen nach Papst-Äußerungen mittlerweile gewöhnt sind.
Gestern Nachmittag veröffentlichte die katholische Nachrichtenagentur CNA
ein weiteres Zurückrudern bzw. eine Klarstellung wegen des Antwortbriefes des Papstes bezüglich Kommunion-
zulassung von wiederverheiratet Geschiedenen.
"Entgegen den Meldungen", heißt es da, stelle die Erklärung der argentinischen Bischöfe "keine Änderung der katho-
lischen Lehre"
dar. Die Bischöfe stellten darin klar, dass es sich um einen für jeden Einzelfall langwierigen Gesprächsprozess mit den Betrof-
fenen handele. Wörtlich:
"Dieser Weg endet nicht notwendigerweise bei den Sakramenten, sondern kann sich dahin bewegen, sich in anderen Formen mehr ins Leben der Kirche zu integrieren: eine stärkere Präsenz
in der Gemeinschaft, die Teilnahme an Gebets- oder Meditations-
gruppen..."
---> HIER !

Kommentare:

  1. Bei genauer Betrachtung also mal wieder
    ein Sturm im Wasserglas.
    Es bleibt alles, wie es ist, nur dass die Priester
    jetzt jede Menge Mehrarbeit an der Backe haben.

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  2. Letztlich ist die völlig verwirrende
    Informationspolitik dieses Papstes die Ursache
    für viele Missverständnisse.
    Wenn er schon einem argentinischen Priester einen
    Antwortbrief in einer so wichtigen Sache schreibt,
    warum teilt er das seinem Pressesprecher nicht
    kurz mit? Warum geht das bei vielen Themen so bröckchen-
    weise, mal hier ein Interview, mal da ein Brief?
    Nicht die Journalisten sind schuld, die gierig nach
    einer Story suchen, sondern der Papst, der so
    unsystematisch ist.
    Eigentlich könnte er seinen Pressesprecher auch
    gleich wieder entlassen, offensichtlich bindet er
    ihn kaum ein.

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  3. Mit einem Satz könnte Franziskus die Lehre der Kirche (zuletzt noch durch hl. Johannes Paul II in „Familiaris Consortio“ §84 eindeutig dargelegt) bestätigen und die Verwirrung beenden. Stattdessen macht er lieber einen Schritt in die Häresie hinein und rudert danach wieder zurück. Was soll das eigentlich? Was will Franziskus damit erreichen? (hans.kloss)

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