Samstag, 24. September 2016

Wenn ein Trierer Priester sich in der Zeitung über Bischof Ackermann beschwert...

... dann ahnt man schon, dass es sich um einen besonderen "Fall" handeln dürfte, denn welcher Pfarrer (außer in Limburg) macht seinem vor-
gesetzten Bischof schon öffentlich Vorwürfe?! 

Und so ist es auch beim aktuellen Zeitungsbericht:
Der aus dem Dienst ausgeschiedene ehemalige Pfarrer Michael Pauken wirft Bischof Ackermann laut "Saarbrücker Zeitung" vor, sich nicht genug um seine Mitarbeiter zu kümmern. 

Der inzwischen Verheiratete ist inzwischen auch Vater eines Kindes,
und da ist es der Zeitung schon wichtig, darüber zu berichten, dass er
jetzt den Kinderwagen schiebt. Bischof Ackermann allerdings habe auf seine Briefe nicht oder erst spät reagiert; er musste drei Monate auf eine Antwort warten, das sei beim Vorgänger, dem jetzigen Kardinal Marx,
nicht passiert ---> HIER !

Nun wissen wir aber, dass Michael Pauken vor fast genau einem Jahr
schon mal groß in der Zeitung stand: Es ist ganz interessant, die beiden Artikel miteinander zu vergleichen. Von einer Kritik am Bischof war damals übrigens wenig zu spüren... ---> HIER !
Es ist immer traurig, wenn einer das Handtuch wirft, als Priester - und
in anderen stressigen Berufen auch. Ich will keinesfalls darüber richten, sondern lieber der großen Mehrheit der Priester danken, die unter ähnlich schwierigen Bedingungen weiterhin treu ihren Dienst tun.

Kommentare:

  1. Ordinariatsgeschädigter24. September 2016 um 14:49

    Ich erinere dezent daran, dass zur beanstandeten
    Zeit der jetzige Limburger Bischof Georg Bätzing
    in Trier als Generalvikar zuständig war...

    http://de.radiovaticana.va/storico/2013/10/23/was_ist_ein_generalvikar/ted-739862

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  2. ein Münchner auf Erden24. September 2016 um 16:12

    Egal, ob Ackermann oder Bätzing,
    das wirft kein gutes Licht auf die Trierer
    Bistumsspitze. Wo bleibt da die Menschlichkeit?

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  3. Es ist leicht, als Ehemaliger jetzt mit Vor
    würfen an die Öffentlichkeit zu gehen.
    Bekanntlich ist es grundsätzlich immer so,
    dass die anderen schuld sind, im Zweifelsfalle
    immer der Bischof.
    Der hat nämlich den entscheidenden Nachteil, dass er
    öffentlich wegen der Schweigepflicht nicht zu Personal-
    angelegenheiten Stellung nehmen darf.
    So werden wir also wahrscheinlich nie erfahren, wie
    die Sichtweise der anderen Seite ist.

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    1. Widerspruch!
      Wenn Briefe monatelang nicht beantwortet
      werden, braucht man auch keine Schweigepflicht.
      Das ist schhlicht unchristlich und
      außerdem einfach unanständig!

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    2. Ich bin weiß Gott kein Fan des Herrn Ackermann. Aber ein Priester, der abfällt und mit seiner Kebse nebst gemeinsamen Kind durchbrennt, hat nun wirklich keine Solidarität verdient! So etwas fügt der Kirche den größten Schaden zu. Sicherlich war der Mann ein Modernist reinsten Wassers, der in seiner Gemeinde viel Glaubensabfall verursacht hat. Dessen Briefe sollte kein verantwortlicher Bischof beantworten.

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