Samstag, 17. September 2016

Wenn Flüchtlinge in das Land in "Urlaub" fahren, in dem sie verfolgt werden...

... dann ist das ein hoch emotionales Thema im Internet: Was, das wollen Verfolgte sein?
Erst hauen sie ab und lassen Frau und Kin-
der in der Gefahr zurück, und dann reisen sie irgendwann aus Deutschland in ihre Heimat, um Verwandtenbesuche zu machen und Geschäftliches zu regeln!

Wie man sieht, explodieren bei diesem Thema einige Schreiber fast vor Zorn, z.B. ---> HIER !
Doch selbst der "Bayernkurier" betont in einem Artikel, dass es sich um verschwindend wenige Ausnahmefälle handelt, soweit man das übersehen kann. In der "Huffington Post" verteidigt ein Füchtling diesen "Urlaub", aber es gibt auch - insbesondere aus der Schweiz - behördliche Nach-
prüfungen und als Folge den Verlust der Anerkennung als Asylbewerber. 

Wie man sieht, ein weites Feld, in dem man genau auf den Einzelfall schauen muss (wir Katholiken kennen das mit den Einzelfällen ja schon)...
Man lese ---> HIER und HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Ein Münchner auf Erden17. September 2016 um 00:50

    Die Schweiz lässt sich offenbar nicht so auf
    dem Kopf herumtanzen!
    Die Grundfrage ist doch:
    Wie kann es sein, dass ausgerechnet kräftige junge
    Männer Krieg und Elend in ihrer Heimat verlassen
    und dabei den Rest ihrer Familie in Not und Gefahr
    zurücklassen?
    Ich jedenfalls begreife so etwas nicht!

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  2. Es ist schon merkwürdig: In der Schweiz kann man
    also problemlos feststellen, wohin die Asylanten
    reisen - und ihnen notfalls den Asylstatus ab-
    erkennen.
    In Deutschland ist das nicht möglich.
    Ja, es mag begründete Ausnahmefälle geben, z.B.
    ein Todesfall im engsten Familienkreis, aber dass
    jemand von hier zurück und wieder nach hier reist,
    um Geschäftliches zu erledigen, ist schon ein Hohn!

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  3. Der KREUZKNAPPE sagt, es seien nur wenige Fälle,
    aber das weiß man nicht so genau,
    weil nur die erfasst sind, die sich wegen Abwesen-
    heit von mehr als drei Wochen beim Arbeitsamt
    abmelden müssen. Wer noch gar nicht beim Arbeits-
    amt registriert ist, wird damit auch nicht erfasst.

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