Donnerstag, 6. Oktober 2016

Bischof Stephan Burger: Kommunion für Wiederverheiratete im Freiburger Sonderweg

Wie z.B. "kathpress" und "katholisch.de" heute melden, hat der Freiburger Erzbischof Stephan Burger betont, eine Kernaussage (!)
von "Amoris Laetitia" sei, wiederverheiratet Geschie-
denen den Kommunion-
empfang zu ermöglichen.
So werde es im Freiburger Sonderweg übrigens schon seit Jahren in Einzelfällen gehandhabt.
Der Vatikan hatte das damals allerdings scharf zurückgewiesen, was die Freiburger nicht sonderlich störte.

Das Hickhack um ein Hirtenwort der deutschen Bischöfe zu diesem Thema setzt sich mit seiner Erklärung übrigens fort; er geht davon aus, dass ein solches kommen wird. Das sah allerdings schon anders aus... ---> HIER !
Die genannten Artikel über die Erklärung von Erzbischof Burger gibt's 
---> HIER
und HIER !

Kommentare:

  1. Ouuh, Schnappatmungsexzesse bei den Tradis!

    Wir erinnern uns noch gut, wie im Sommer 2014, als Burger unerwartet Freiburger Erzbischof wurde, die Tradi-Szene in kollektive Ekstase verfiel und und profezeite, der neue angeblich "erzkonservative" Erzbischof were im liberal durchseuchten Freiburg jetzt "aufräumen"... :-)

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    1. Werte Dame!

      In Schnappatmung wird sicher niemand verfallen. Weder wegen des Verhaltens Exz. Burgers, noch wegen des überaus bezeichnenden Tons, in dem Sie sich hier vernehmen lassen. Es ist inzwischen sattsam bekannt, daß die kristallklaren Worte unseres Herrn und Heiland über die absolute Unauflöslichkeit der Ehe und die sich daraus ergebenden Konsequenzen auf so manche, wie z.B. gewisse Charakterathlethen der deutschen Bischofskonferenz und deren unbedarfte Lobhudler, keinen Eindruck machen. Allerdings ist zu befürchten, daß bei denen irgendwann wesentlich Schlimmeres eintreten wird als Schnappatmung. Gott ist die ewige Wahrheit. In ihrem Licht werden wir gerichtet - und da wird wohl kaum jemand ruhig durchatmen können, vor allem nicht solche, die die Menschen, nicht aber Gott gefürchtet haben. "Initium sapientiae timor Domini."

      Sehr verbunden bin ich Ihnen dafür, daß Sie sich von "den Tradis" (was für eine vollständig lächerliche Begriffsbildung!) distanzieren. Wünsche nämlich weder als Katholik noch als Priester mit Sichtweisen wie der von Ihnen hier zum Ausdruck gebrachten irgendwie in Verbindung gebracht zu werden. Besten Dank, werte Stella. Gute Reise. Und hoffentlich bleiben Ihnen einmal irreversible Schnappatmungsexzesse erspart.

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  2. Gääähhn!
    Die machen doch sowieso, was sie wollen,
    seit Jahren. Also nix Neues. Eine Nachricht von gestern.

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  3. ... und in China ist angeblich wieder ein
    Sack Reis umgefallen...
    Das wissen wir doch alles längst.
    Den Papst wird's freuen, viele treue Katholiken
    wird's verärgern.
    Die Freiburger haben ihren Sonderweg bekanntlich
    schon 1993 (!, also seit mehr als 20 Jahren,
    trotz der Kritik aus Rom praktiziert.
    Jeder, der halbwegs informiert ist, weiß seit langem,
    dass die Kommunion für wiederverheiratet Geschiedene
    dort in vielen Pfarreien gespendet wird,
    und zwar vor und ohne "Amoris Laetitia".

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    1. Nun ja, das ist aber nicht nur in Freiburg so, sondern, wie auch allgemein bekannt ist, in der großen Mehrzahl der deutschen Diözesen. Übrigens auch im "Hillije Kölle", und das bereits zu Zeiten, als der dortige Erzbischof noch Meisner hieß...

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    2. Lieber Studiosus, wenn Sie finden, den Papst "freut", was "viele treue Katholiken verärgert", wollen Sie damit also sagen, der Papst ist kein treuer Katholik? Wenn Sie das sagen - und faktisch sagen Sie es - dann haben Sie damit selber aufgehört, Katholik zu sein.

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  4. Auch im Freundeskreis wird darüber hin und wieder
    diskutiert. Die gleiche Erfahrung: Es gibt längst
    Priester, die die Kommunion an jeden verteilen, der
    die Hand aufhält. Wird sogar als "Tipp" weitergegeben.
    Ein Arbeitskollege brachte es so auf den Punkt:
    Am besten heiratet man erst mal nur standesamtlich,
    dann hat man nach der Scheidung alle Türen offen...

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  5. Vielleicht mal ein kleiner Nachhilfe-Unterricht im geltenden Kirchenrecht: Wenn bei der Kommunion jemand "die Hände aufhält", DARF der Priester oder Kommunionsspender dieser Person gar nicht die Kommunion verweigern. Das ist klar festgelegt.
    Wenn der Priester belastbare Kenntnisse hat, dass der Betreffende nicht "im Gnadenstand" ist, hat er ihm im persönlichen Gespräch darauf zu verweisen, so dass dieser bei der Kommunion nicht mehr nach vorne tritt. Aber wenn er es dennoch tut, ist eine Verweigerung und damit öffentliche Stigmatisierung des "Sünders" nicht zulässig.
    Auch wenn das manchen selbsternannten Besserkatholiken offenbar besonders gefallen würde.

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    1. Das ist falsch. Ich zitiere:
      "Natürlich rät die pastorale Klugheit mit Nachdruck, Fälle öffentlicher Verweigerung der hl. Kommunion zu vermeiden. Die Seelsorger müssen den betreffenden Gläubigen den wahren kirchlichen Sinn der Norm zu erklären suchen, damit diese sie verstehen oder wenigstens respektieren können. Wenn es jedoch zu Situationen kommt, in denen solche Vorsichtsmaßnahmen keine Wirkung erzielt haben oder nicht möglich waren, muss der Kommunionspender die hl. Kommunion demjenigen verweigern, dessen Unwürdigkeit öffentlich bekannt ist."(Quelle: http://www.vatican.va/roman_curia/pontifical_councils/intrptxt/documents/rc_pc_intrptxt_doc_20000706_declaration_ge.html)

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  6. Bemerkenswert finde ich, dass sich neben dem geliebten Tradi vs. Progressi gehetze scheinbar niemand Gedanken um Christus macht. Vielleicht das eindringlichste Zeichen zur Wahrhaftigkeit dieses Glaubens.

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    1. Nicht jeder der sich Gedanken um Christus macht ist auch ein wahrhaftig glaubender Mensch. Bemerkenswert wäre es, wenn dem so ist.

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  7. Allerliebster sowie geschätzter Herr D.S.Dr.ULLRICH!
    Meine Meinung dazu kennen SIE bereits u. daher stimme ich dem Sebastian dbzgl. gänzlich zu u. bin froh, dass sich zumindest der Freiburger Bischof Burger offen zu dieser Lockerung bekennt. IHNEN verdanke ich vonganzem Herzen meine Wiedererweckung sowie evtl. erstmals ein hoffentlich längerfristiges persönliches Glück. Denn so vollkommen SIE vor allen mein olles Herzchen erfüllen, ich bin doch nur
    evtl. IHR liebstes Eselchen im Caritasstall oder nur Sand
    in IHREM erfolgreichen Getriebe, aber dies genügt schon, um
    mich stets geistig sowie emotional mit IHNEN verbunden zu
    fühlen. Mehr ist nicht erlaubt, denn dies hätte ziemliche
    Umwälzungen zur Folge, die meine Wenigkeit gerade IHNEN,
    als dem hochherzigsten Priester aller Zeiten, nicht zumuten
    mag. Sorry, wenn ch mich schon wieder täusche, aber ich sah IHNEN vor wenigen Wochen an, wie leid IHNEN dies tut, aber innerlich denke & sehne ich/mich immer an/nach IHNEN!! Aber ich muß endlich kleinere
    Brötchen backen u. da der Joachim H. leider zuviele Interessen mit vertrauensunwürdigen Andersgearteten teilt,
    wäre mir eine mögliche Freundschaft mit einem Neuen in unserer Gruppe (Dieter vom Haus Lukas) ein bisschen naheliegender, trotz seines Rauchens, aber sonst denkt er relativ vernünftig.Hoffentlich bedeutet dies nur das Beste
    für SIE, denn eine ursprüngliche Verliebtheit muß sich doch
    der Realität stellen. Darum scheitern evtl. soviele Ehen?
    Aber gut ist es nicht u. dies war schon zu biblischen Zeiten so, denn die Gefühle sind schon wichig für Realisierung von Träumen, aber meine gibt es nicht mehr.
    Stets herzliche GLÜCK-, SEGENS- sowie GESUNDHEITSwünshe
    sendet IHNEN & IHRER GROSSFAMILIE,
    IHRE zutiefst ergebene sowie dankbare W.Häs

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    1. Hier gibt's keinen Dr. Ullrich.
      Bitte unterlassen Sie zukünftig Kommentare
      dieser Art. Danke!

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