Samstag, 8. Oktober 2016

Das muss bestraft werden, wenn man Anti-Merkel-Parolen einfach übersprüht...!

Bei manchen Meldungen wird es vielen Lesern so ergehen, dass sie nicht wissen, ob sie lachen oder heulen sollen. Heute kann man in den Medien lesen, dass eine Frau vom Ge-
richt bestraft wird, weil sie Anti-Merkel-Parolen überprüht hat. Einem Lehrer aus Limburg erging es übrigens ähnlich, nachdem er Hakenkreuze übersprüht hatte.

Kann es sein, dass ich die Welt der Juristen nicht ganz begreife? 
Man schaue ---> HIER und HIER und HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Das ist makaber und hat staatsbürgerlich eine
    fatale Signalwirkung. Man kann nur hoffen, dass es
    genügend moralische und finanzielle Unterstützung für
    die mutige Dame gibt, damit sie Revision einlegt.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Endlich einmal ein Urteil, das dem Gerechtigkeitsempfinden des Volkes entspricht und keine Rechtsbeugung ist. Respekt vor den mutigen Richtern, die sich der Justizbeeinflussung durch das System nicht beugen.

      Löschen
  2. Wer immer dem Hass mit Positivem,
    gerade auch kreativen Aktionen,
    entgegentritt, ist moralisch
    bzw. aus christlicher Sicht auf der richtigen Seite.
    Wer hasst, ist auf der falschen Seite.
    Das gilt für "rechts" wie für "links" wie für "Mitte".

    Jetzt könnte man natürlich sagen,
    der Satz "Merkel muss weg"
    sei als solcher ja kein Hass-Satz.
    Aber: Der Kontext ist wichtig.
    Im Rechtsaußen-Lager ist er
    Bestandteil einer Hass-Kampagne gegen Merkel.
    Wie weit hier der pathologische Hass
    (gerade auch auf Merkel) geht,
    hat sich in Dresden u. a.
    in solch unsäglichen, unterirdischen Pöbler-Schmährufen
    wie "Fotze!" gegenüber Merkel geäußert:

    "Stinktier, Volksverräter, Fotze – Hass in Dresden":
    https://www.youtube.com/watch?v=Ivc-y9oc9ew–

    "Merkel und Gauck angespuckt und beschimpft":
    https://youtu.be/U5qjXLps_wA?t=87

    – mal ganz abgesehen von Affenlauten
    gegenüber einem farbigen Teilnehmer des Gottesdienstes.

    Der Dresdner Medizinprofessor Gerhard Ehninger,
    der zum Gottesdienst in der Frauenkirche war:

    "Wann gab es das zuletzt, dass ein Gottesdienst mit Hass und Trillerpfeifen gestört wurde? Wann wurden zuletzt Gottesdienstbesucher beschimpf und angeschrien? Wann zuletzt wurden dunkelhäutige Gottesdienstbesucher aufs Schlimmste beleidigt? Schämt euch! Wir müssen zusammenstehen gegen diese Intoleranz und diesen Hass. Dresdner und Sachsen, schämt euch nicht nur im stillen Kämmerlein. Äußert euch bei jeder Gelegenheit für ein weltoffenes und tolerantes Dresden. Bekommt endlich den Hintern hoch!"

    http://www.tagesspiegel.de/politik/blog-zum-tag-der-deutschen-einheit-dresdner-bekommt-endlich-den-hintern-hoch/14633844.html

    http://www.mz-web.de/politik/kommentar--dialog-mit-wutbuergern-nuetzt-nichts--dresden-muss-flagge-zeigen-24846484

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Affenlaute der "besorgten deutschen Bürger" zu einem Farbigen - wenn man so liest, was die Hardcore-Kathos über "den Afrikaner' denken und Pisten, ist das aus deren Weltsicht nur konsequent.

      Löschen

Bitte beachten: DERZEIT versuchsweise wieder Leserkommentare möglich. Anonyme oder beleidigende Zuschriften haben keine Chance! Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht. Bis zur Freischaltung Ihres Leserbeitrages kann es einige Stunden dauern!
Zuschriften, die nach 19.45 Uhr eintreffen, können zumeist erst am
nächsten Morgen online sein!
=================================================================================