Montag, 10. Oktober 2016

Das wird viele freuen: Kardinal Woelki ist ganz klar für Luxus...

Luxus und Kirche passen durchaus zusammen. Wenn es um prachtvolle Kirchenaus-
stattung und z.B. um Kelche geht, wird dem Kölner Erz-
bischof da auch jeder Tradi sofort begeistert zustimmen.
Wie Kardinal Woelki am Wochenende auf der Düssel-
dorfer Reiche-Leute-Straße "Königsallee" in einem Video-Statement erklärte, schließen sich Kirche und Luxus keineswegs aus.
"Aber nur, wenn er zur sozialen Gerechtigkeit beiträgt", meinte der Kardinal einschränkend, wobei mir selbst gerade die Beispiele fehlen,
wo Luxus zur sozialen Gerechtigkeit beiträgt...

Man schaue und staune ---> HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Bekanntlich besteht der Luxus in der katholischen
    Kirche nicht nur in Kelchen und Messgewändern.
    Gerade in bester Geschäftslage von Düsseldorf besitzt
    die katholische Kirche ein paar prächtige Grund-
    stücke bzw. Häuser.
    Zumindest in den letzten Jahrzehnten hat man ein Ver-
    mögen angehäuft, das wohl kaum zur sozialen Gerechtigkeit
    beiträgt. Aber für erzbischöfliche Sonntagsreden reicht
    es halt noch immer...

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    1. "Kardinal Joachim Meisner bezeichnete sich selbst als "Wachhund Gottes". Wirtschaftlich ging es ihm vor allem darum, das Vermögen des Bistums zusammenzuhalten. Dies ist ihm erstaunlich gut gelungen, wie ein Blick in die Bilanz von Bistum und Bischöflichem Stuhl zeigt … Beim Bistum ist man sich bewusst, dass solcher Reichtum Argwohn weckt. Doch am neuen Kurs der Offenheit führt sowohl für den neuen Erzbischof Rainer Maria Woelki als auch für seinen Generalvikar Heße kein Weg vorbei. Das kirchliche Vermögen diene den seelsorgerischen und sozialen Aufgaben der Kirche, sagte Heße am Mittwoch. So flössen jeden Tag rund zwei Millionen Euro an Kirchengemeinden, Caritas, Hilfseinrichtungen und Entwicklungsländer. "Damit ist die Kirche im Erzbistum nicht nur für die rund zwei Millionen Katholiken da, sondern sucht den Dienst an allen Menschen." (Nebenbei: Heße ist heute Hamburger Erzbischof.)

      http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/kirche-erzbistum-koeln-legt-vermoegen-offen-a-1018989.html

      https://www.erzbistum-koeln.de/erzbistum/finanzen/immobilien/

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    2. Das ist nicht richtig,@Heiliger Bimbam, was Sie bzgl. der Verwendung der Immobilieneinnahmen des Erzbistum Köln vermuten.
      Wie Kardinal Woelki glaubhaft am vergangenen Sonntag im über Bibel.tv ausgestrahlten Domradio versicherte, kommen gerade diese Einnahmen caritativen Zwecken für arme und bedürftige Mitbürger zugute.

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  2. Kardinal Woelki sollte mal den Kollegen Marx
    in seinem Palais in München besuchen...

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