Donnerstag, 27. Oktober 2016

Diakon Pauels kritisiert Kardinal Woelki: Das hätte auch die LINKE so formulieren können!

       Predigt und Tipps zum 31. Sonntag C:  Heute im Laufe des Nachmittags online!
.
Das wird seinem Dienst-
vorgesetzten wahrscheinlich nicht sonderlich gefallen: Diakon Willibert Pauels, bundesweit durch seine Büttenreden im Kölner Kar-
neval bekannt, kritisierte seinen Chef  auf einer CDU-
Veranstaltung: Bei den heutigen Äußerungen von Kirchenvertretern im Internet seien sowieso 90 % "Sozialmoral" , und
nur bei 10 %
der Wortmeldungen gehe es um "wirklich Religiöses".
Doch Pauels legte noch eins drauf: Die Rede, die Kardinal Woelki kürzlich bei einem Empfang von Zeitungsverlagen gehalten habe,  "hätte auch Sarah Wagenknecht von der Linken halten können". ---> HIER !

Zeitungsbericht über die Woelki-Rede ---> HIER !
Da sind wir mal wieder, wie gestern beim Pfarrgemeinderat aus München, der einem Politiker öffentlich Volksverhetzung vorwirft, bei der  Grund-
satzfrage:
  Wie sehr darf und sollte sich die Kirche eigentlich in die aktuelle Tagespolitik einmischen? - Sollte sie nicht nach dem Auftrag
Jesu andere Schwerpunkte setzen?

Das wird immer wieder gefragt, z.B. ---> HIER und HIER ! 

Kommentare:

  1. Man kann Diakon Pauels nur für sein offenes
    Wort danken und ihm Resepkt zollen, wobei klar
    sein dürfte, dass er dafür nicht nur Beifall erntet.
    Die treuen Katholiken, die Gegner der neuen
    Sozialreligion sind, wie sie auch von Kardinal W.
    verkündet wird, werden in Deutschland gezielt
    diskriminiert, sie seien rechts und erzkonservativ,
    dabei sind sie nur katholisch!

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  2. Diakon Pauels sollte zum persönlichen
    Sekretär von Kardinal Woelki ernannt werden,
    um diesen gelegentlich an den Auftrag der Kirche
    zu erinnern.
    Wir haben nämlich noch andere Sorgen als Umwelt-
    schutz, Militärausgaben und Flüchtlingsboote!

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  3. Etwas auch dem Nähkästchen: In einer Predigt behauptet unser Pfarrer: "Gott im Himmel ist es egal, welcher Religion wir anhängen."
    Wenn das offizielle Lehre der katholischen Kirche ist, in so einer wurde das nämlich behauptet, dann ist es völlig legitim, wenn sich der Kardinal auf die Politik beschränkt. Was soll er denn sonst noch machen?

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  4. Es ist einfach nur traurig,
    wie Kardinal Woelki sich in letzter Zeit
    immer mehr zum Sozialpolitiker verändert hat.
    Und wenn ich da auch noch an die teure Lichter-
    show im Dom denke, die ihm noch nicht heftig
    genug war, dann packt mich der Zorn...

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  5. Es war leider etwas still um Ehrw. Pauels geworden.
    Ich kann ihm nur beipflichten. Jedoch ist S.E. damit voll auf "argentinischem Kurs".

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  6. Diakon Pauels hat recht und nicht recht.
    Er hat nicht recht, wenn er sagt die Kirche solle sich nicht in die Politik einmischen. Dies will ich hier näher gar nicht erläutern.
    Er hat jedoch entschieden recht, wenn er seinem Erzbischof Nähe zu Sarah Wagenknecht vorhält.
    Des Kardinals Reden sind doch bedenklich geprägt von einer Sozialromantik - die reichlich oft deutlich an der Realität vorbeigeht und die ein nüchtern denkender Mensch nicht öffentlich zum Besten geben sollte - es denn, es ist ein von ihm beabsichtigter Linkspopulismus. Nach dem Motto nieder mir den bösen Reichen, gebt alles den guten Armen und alles wird gut. Als Beispiel kann man die von ihm geforderte Anhebung des Spitzensteuersatzes (bei z.Zt. reichlich sprudelnden Steuereinnahmen wohlbemerkt) nennen - deren Nutznießer nebenbei auch sein Bistum wäre, denn höhere Einkommenssteuereinnahmen bedeuten auch höhere Kirchensteuereinnahmen.
    Woelki eckt in Köln mehr mehr an. Für viele schwer zu durchschauen sind seine Personalenscheidungen. Die "über Nacht" Ablösung seines Seelsorge-Personalchefs, die Gründung eines Inner-Circle oder einer Nebenkurie um Kpl. Regamy Thillainathan (Diözesanstelle Berufe der Kirche), Dieter Tewes und Vera Kraus (Stabsstelle Pastoraler Zukunftsweg), die spöttisch schon die Bischöfin genannt wird und mit dem Kardinal gemeinsam mit Tewes aus Berlin kam.

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  7. Warum hat sich Pauels für seine Kritik
    ausgerechnet das Referat Woelkis
    beim Tageszeitungs-Empfang rausgegriffen?
    Was ist daran kritisch zu sehen,
    wenn ein Referat zum Naturschutz
    (unter christlicher Perspektive)
    geplant ist und dieses auch gehalten wird?
    Das ist doch völlig o. k.
    Und selbstverständlich ist es vom Thema her
    überwiegend "sozialmoralisch" und weniger "religiös".

    Bei diesem Tageszeitungs-Herbstempfang
    in einem neuen Naturerlebnispark im Oberbergischen
    war Woelki Gastredner, dessen Referatsthema
    von vorneherein klar war, nämlich Naturschutz,
    wobei er dann noch einen Bogen zum Flüchtlingsthema schlug:

    "Der Erzbischof sprach von der Verantwortung für die Schöpfung und vom Klimawandel als bisher unterschätzte Fluchtursache. Und er forderte, dass Menschen in Deutschland nicht auf Kosten der anderen leben dürften – auch nicht auf Kosten der schlecht verdienenden im eigenen Land, die sich dadurch abgehängt fühlten. …
    Hinterher dankte Heinen dem Gastredner dafür, dass dieser für eine eindrucksvolle Rede von seinem Manuskript abgewichen sei. Kardinal Woelki hatte mit einem Augenzwinkern verraten: „Ich wollte eigentlich nur etwas zum Naturschutz sagen. Aber mir war es wichtig, dass diejenigen, die die angekündigten ,klaren Worte’ erwartet haben, nicht umsonst gekommen sind.“

    http://www.rundschau-online.de/region/oberberg/waldbroel/herbstempfang-der-oberbergischen-tageszeitungen-neue-klare-worte-vom-kardinal-24796618


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    1. Das ist doch völlig wurscht,
      welchen Beleg Diakon Pauels gewählt hat,
      das Beispiel steht doch exemplarisch für viele
      ähnliche Aussagen, wie es ja auch im vom
      "KREUZKNAPPEN" verlinkten Zeitungsartikel steht!

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  8. Ordinariatsgeschädigter27. Oktober 2016 um 18:31

    Pauels arbeitet offenbar
    an seiner vorgezogenen Pensionierung...?!
    :-)

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