Sonntag, 16. Oktober 2016

Diese Art von "Fortschritt" ist unaufhaltsam: Sterbehilfe bald für kerngesunde Menschen!

Gerade die Kirche hat laut protestiert, dass in manchen Ländern, z.B. Holland, die Sterbehilfe erst für schwer Kranke, dann auch schon für schwer kranke Kinder ab 12 Jahren, freigegeben wurde.
Mit der Salamitaktik geht es jedoch unaufhaltsam weiter: Nächster Schritt ist die Sterbehilfe auch für kerngesunde Menschen, die aber "Todessehnsucht" haben. ---> HIER !

Wann wird man so weit sein, alten Menschen die "Todessehnsucht" nahezulegen...?

Kommentare:

  1. ... und die Millionen von Abtreibungen aus "sozialen"
    Gründen nicht zu vergessen im reichen Deutschland und
    in Europa!
    Der Kirche muss man den Vorwurf machen, dass sie zu
    leise dagegen protestiert. Es genügt nicht, in irgend-
    welchen Fachzeitschriften zu schreiben, dass alle an
    einer Abtreibung Mitwirkenden automatisch exkommuniziert
    sind. Wo ist der katholische Priester, der mutig dagegen
    predigt...?!

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  2. Wer so manchen Fernsehbeitrag verfolgt hat,
    der in Richtung Neid-Debatte geht, der weiß,
    dass Stimmung gemacht wird gegen "die reichen
    Rentner", für die die armen Jungen zahlen müssen.
    Da ist es nur eine Frage der Zeit, bis man Wege
    sucht, die Rentner schneller zu Tode zu bringen,
    und sei es durch die Erhöhung der Lebensarbeitszeit
    auf 70 Jahre, damit man dann nach wenigen Jahren
    völlig erschöpft zusammenbricht.

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  3. Allerdings ist ein Mensch mit Todessehnsucht nicht "kerngesund" sondern krank an seiner Seele. Auch Depressionen sind eine Krankheit. Diesen Menschen muss geholfen werden, damit sie wieder Freude am Leben bekommen und nicht mehr sterben wollen; nicht "Sterbehilfe" brauchen sie sondern "Lebenshilfe".

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    1. So ist es, danke, daß Sie darauf hinweisen. Wer in einer Depression "Todessehnsucht" hat, ist einfach krank wie ein Krebskranker. Es ist moralisch fehlgeleitet, solche Menschen unter moralischen Aspekten zu verurteilen.

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    2. Als selbst depressiv Erkrankte kann ich das nur unterstreichen. Suizidalität ist oft Begleiterscheinung der Krankheit. Mit Therapie und sorgfältiger Medikation kann geholfen werden, so dass man im Idealfall dem Betroffenen seine Depression kaum noch anmerkt.

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    3. Soviel ich aus dem Link entnehmen kann soll es allerdings um gesunde Menschen mit Todessehnsucht gehen. Der Begriff ist etwas verwirrend: Ist ein Mensch mit Todessehnsucht gesund oder krank?

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  4. Vor kurzem hatte der KREUZKNAPPE
    vorausahnend schon eine alte Dame im Foto
    vorgesstellt, die sich sicherheitshalber auf
    den Oberarm tätowieren ließ:
    "Euthanisiert mich nicht!!!"
    Das Allertraurigste an der ganzen Katastrophe ist,
    wie mir eine Krankenschwester bestätigte, die in
    einem Hospiz arbeitet:
    Eigentlich wollen die Betreffenden gar nicht sterben,
    aber sie fühlen sich so schrecklich einsam und
    hilflos. Mit guten Schmerzmitteln und guter,
    menschlicher Betreuung freuen sich die meisten
    noch monate- und jahrelang ihres Lebens!

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  5. Glücklicherweise kommen auch Christen ab und an zur Vernunft, allerdings meist erst, wenn sie selbst betroffen sind ...

    http://www.derwesten.de/panorama/desmond-tutu-kaempft-fuer-das-recht-auf-aktive-sterbehilfe-id12266576.html

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