Freitag, 28. Oktober 2016

(Er-)Schlagzeile: "Katholische Familie verklagt evangelische Kirche wegen Glocken"...

Na, das haben die Redakteure der "WELT" ja prima hingekriegt; nun schaut es so aus, als wenn die Katholiken die Ekelpakete sind, die gegen die evangelische Kirche vorgehen, weil die ihre Glocken läuten. Aber ganz so einfach ist das wohl doch nicht, denn wie wir aus ähnlichen Fällen zur Genüge wissen, sind beim Thema "Störung durch Glockenläuten" die Frontlinien queerbeet, sogar ein katholischer Priester fühlte sich vom Glockengeläut seiner Pfarrei belästigt... ---> HIER !
Im aktuellen Fall wurde der Glockenturm übrigens erst 2009 errichtet, also zu einer Zeit, in der die betreffende Familie schon länger dort lebte - ohne Glocken...

Ob das wirklich als "Nachbarschaftstreit unter Christen" laufen sollte, ist vielleicht doch die Frage. Jedenfalls mussten mehrere Gerichte damit be-
schäftigt werden, bis nun ein Kompromiss gefunden wurde---> HIER und HIER ! 

Kommentare:

  1. Ordinariatsgeschädigter28. Oktober 2016 um 12:14

    Mir ist völlig schleierhaft,
    wie die Ortsgemeinde und die Kreisverwaltung
    diese Glocken in 9 Meter Entfernung zum vorhandenen
    Wohnhaus überhaupt genehmigen konnten.
    Ob da bürokratischer Schlendrian passiert ist?

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  2. Es handelt sich wohl um einen Bau-
    oder Architektenfehler, vermute ich mal.
    Auf dem Foto sieht man, dass der Glockenturm
    kaum höher ist als das direkt angrenzende Wohn-
    haus, sodass die Beschallung geradewegs dorthin
    gelangt. Das wäre z.B. bei einem 20 Meter hohen
    Turm nicht passiert.
    Wie konnte das bloß genehmigt werden?

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  3. Was für ein sensationell schönes Foto!
    Ist das Venedig, lieber Kreuzknappe?

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    1. Richtig!
      Siehe z.B. hier:

      http://www.venediginformationen.eu/inseln-der-lagune/insel-san-giorgio-maggiore/inselsangiorgio.htm

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