Dienstag, 18. Oktober 2016

"Es hätte genügt, den Terroristen keine Waffen zu verkaufen...", sagt ein irakischer Bischof

Was wird mit Mossul passieren?  Wie wird es den Menschen dort ergehen? Wohin verschwinden bzw. verschwanden die IS-Kämpfer? Welche Folgen hat das? - Es gibt eine Menge Fragen, die sich jetzt angesichts der Groß-
offensive gegen den IS in Mossul auftun. Kommt die humanitäre Katastrophe?
Es macht nachdenklich, wenn jetzt ein irakischer Weihbischof deutliche Worte findet: Viele Länder hätten dem IS immer und immer wieder Waffen und Munition verkauft, und habe dem IS sogar auf Um-
wegen Öl abgekauft und ihn damit unterstützt. "Es hätte genügt, den Terroristen keine Waffen zu verkaufen, es hätte genügt, die Finanzquellen abzuschneiden", aber es habe sich vor Monaten und Jahren "niemand gerührt"

Es stellt sich also die Frage nach der moralischen Mitschuld an all dem Elend... - Man schaue ---> HIER und HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Das ist schon immer so gewesen
    und wurde z.B. von Kardinal Woelki - und sogar
    vom Papst - angeprangert: Die Waffenlobby hat viel
    Einfluss auf die Politik und liefert und liefert
    und liefert, und wenn man nicht in Krisengebiete
    liefern darf, dann finden sich andere Wege.

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  2. Ohne Kommentar:
    http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-07/ruestungsexporte-waffenindustrie-deutschand-ausfuhren-steigerung

    Deutschland ist drittgrößter Waffenexporteur der Welt.

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  3. Der Westen, vor allem die USA war es, welche die Revolution und den Arabischen Frühling wollte, und Geld und Waffen ins Land fliessen liess. Das heisst, diese sind auch für das Groß der Flüchtlinge verantwortlich.

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