Montag, 3. Oktober 2016

Evangelische Kirche startet bundesweite Kampagne, um mehr Pfarrer zu bekommen!

Es wird ja immer wieder behauptet, weil es so einfach zu denken ist, dass der Zölibat die Hauptursache für den Priester-
mangel ist.
Aber nicht nur Prof. Sternberg vom ZdK sollte eigentlich wissen, dass eine Behauptung durch ständige Wiederholung auch nicht wahrer wird.
Vorige Woche erschien hier in meinem Blog ein Artikel, in dem meine Leser z.B. erfahren haben, dass in der evangelischen Kirche das Inte-
resse am Theologie-Studium für den Pfarrer-Nachwuchs um schockieren-
de 90 % zurückgegangen ist. Damit steht die evangelische Kirche trotz Erlaubnis zur Heirat noch schlechter da als wir Katholiken. ---> HIER !

Nun startet die EKD eine bundesweite Kampagne, um mehr junge Leute für den Pfarrerberuf zu begeistern. Unter dem Slogan "Dein Beruf. Das volle Leben." werden verschiedenste Register der Öffentlichkeitsarbeit gezogen, damit es wieder aufwärts geht. ---> HIER !
Die spezielle Internetseite ---> HIER !
Interessante Beispielvideos gibt's ---> HIER und HIER !
Mich würde mal interessieren, ob Ähnliches von katholischer Seite auch geplant ist, und wenn nicht, warum eigentlich nicht...
Was halten meine Leser von den Inhalten der aktuellen evangelischen Kampagne? Sind die Schwerpunkte in der Werbung richtig gesetzt? 

Kommentare:

  1. Schon das Leitmotto zeigt die linksgrüne Zeitgeistigkeit, der die evangelische "Kirche" längst verfallen ist. Es geht weder um einen bürgerlichen "Beruf" noch um das "Leben" im diesseitigen Sinne, sondern darum, Menschen und ihre unsterbliche Seele sicher durch die Versuchungen dieser Welt und ihres Fürsten hindurch in die Ewigkeit zu führen.
    Das Motto hätte lauten müssen: "Deine Berufung. Die volle Ewigkeit" Aber zu so etwas fehlt den linksgrün angepassten Protestanten längst der Mut und der Glaube.

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    1. Das finde ich klasse an den Tradi-Seiten, dass man dort als einzige noch den Schneid hat, den apostatischen Evangelen mal so richtig eins mitzugeben, statt diese offizielle "Piep, Piep, Piep, wir ham uns alle Lieb"-Ideologie, der vom Papst abwärts die meisten Bischöfe verfallen sind und die unter gläubigen Katholiken viel Verwirrung angerichtet hat.

      Weiter so, verehrter Knappe!

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  2. Wenn man eine Pfarrerin die mit "ihrer Frau" zusammenlebt, als christlich bezeichnen kann, dann ist christlich einfach nur noch ein Etikett, dass jeder abzieht und draufklebt wo er meint.
    Was soll daran wahrhaftig sein?

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    1. An welcher Stelle hat unser Herr Jesus Christus Homosexualität verdammt oder nur kritisiert - Beleg?!

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    2. Er hat uns gesagt, was eine Ehe ist. Das reicht.

      Ich möchte nicht aufzählen was noch alles nicht explizit verdammt wurde, das fände ich respektlos.

      Daraus zu schließen, dass alles was nicht erwähnt wurde o.k.ist dürfte aber unstrittig sein.

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    3. An welcher Stelle hat unser Herr Jesus Christus Homosexualität toll gefunden-Beleg?

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    4. Er hat sich schlicht nicht für Homosexualität interessiert, im Unterschied zu den Tradi-Katholiken, für die es nichts Wichtigeres als die immer gleichen Unterleibs- und Sex-Themen zu geben scheint.
      Wenn Jesus eine Sache wichtig war, hat er sich dazu auch klar geäußert.

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  3. Es wird immer offensichtlicher,
    dass die evangelische Kirche in vielen Bereichen weitaus
    größere Schwierigkeiten hat als die katholische.
    Seltsam ist nur, dass gewisse Katholiken dies nicht bemerken
    wollen und weiterhin absurde Forderungen aufstellen.

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    1. Nunja, die Evangelische Kirche hat nicht größere Schwierigkeiten, sie hat die Gleichen wie die Katholische.
      Sie sind nur eher bereit, dies auch zuzugeben und ggf zu handeln.

      Da sich immer weniger Menschen für (klassische) Religionen interessieren ist es nur logisch, dass sich auch immer weniger finden, welche dort eine leitende Aufgabe übernehmen wollen.

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    2. Gallowglas,
      die Zahlen sprechen dummerweise eine andere
      Sprache: 90 % Rückgang in der evangelischen Kirche
      bei den Bewerbern!
      Ihre Erklärung des Rückgangs ist völlig falsch:
      Warum sollte ich Pfarrer werden, fragen sich viele,
      wenn diese Wischi-Waschi-Kirche mir und anderen
      nichts mehr sagt?!
      Es ist der Zeitgeist, der ganz besonders in die
      evangelische Kirche hineingekrochen ist und sie
      vergiftet hat.

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    3. Können wir uns nicht darauf einigen, dass das Wesen von Religiosität oder deren Ablehnung letztlich etwas mit Aufrichtigkeit zu tun haben sollten?
      Wenn nicht glauben kann, dann ist die Ablehnung des Glaubens trotzdem ehrlich und Wahrhaftig.
      Seine Umdeutung und Anpassung ist opportunismus und sonst gar nichts. Das ist von keinem Standpunkt eine erstrebenswerte Haltung.

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  4. @Kirchgänger
    Als ob die Zahlen bei der katholischen Kirche so viel besser aussehen ... Nicht umsonst wird auch da ein Seminar nach dem anderen geschlossen.
    Da ich im Moment die Zahl der Seminaristen für den gleichen Zeitraum nicht zur Hand habe, nehmen wir einfach mal die Entwicklung bei denen, welche tatsächlich geweiht werden. Und siehe da, da steht die katholische Kirche mit einem Rückgang von knapp 73 Prozent in den letzten 30 Jahren nicht viel besser da, als die evangelische.
    Die RKK verschleiert das allerdings ein wenig besser, indem sie Priester aus dem Ausland importiert. Wir vor Ort haben zwei .. Eine pensionierten aus Ungarn und den derzeit aktiven aus Kenia.
    Ich als Atheist finde es ja ganz ok, wenn sich Katholiken nicht um die Ursachen kümmern, sondern lieber auf die Anderen zeigen und sagen "schaut mal, bei denen ist es viel schlimmer!"
    spart uns Arbeit :D

    @Andreas
    Aufrichtigkeit und Kirche passen nicht zusammen, vor allem, wenn es um Mitgliederzahlen etc geht (also um Geld und Einfluss)
    Es ist, z.b. Alles andere als aufrichtig, wenn keine Kinder automatisch zu Mitgliedern gemacht werden.
    Was glaubst du, wie würde es aussehen, wenn man erst in einem Alter, indem man versteht, worum es geht, aktiv seinen Beitritt zur Kirche erklären müsste. Wieviele würden dann wirklich Mitglieder der Kirche werden wollen ?
    Aber DAS wäre aufrichtig, Mitgliedschaft durch bewusste und freie Willensentscheidung und nicht angeordnet durch andere.
    In etwa wie bei Johannes dem Täufer, zu dem sind auch die Erwachsenen gegangen, welche sich taufen lassen wollten, weil sie eine bewusste Entscheidung getroffen haben

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    1. Du irrst Dich, wenn Du meinst ich wūrde Dir hier widersprechen. Ich glaube nicht, dass eine Kinderkommunion richtig ist. Und eine Kirche deren Mitglieder glauben wäre mir lieber auch wenn sie nur wenige tausend Mitglieder hätte. Macht das andere Glaubensverdrehungen richtiger?

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    2. Aufrichtig wäre dann also auch,
      wenn man kleinen Kindern die Entscheidung überlässt,
      ob sie in den Kindergarten gehen wollen oder nicht,
      ob sie auf die heiße Herdplatte fassen oder nicht.
      Sollen sie sich doch später selbst entscheiden,
      ob sie in die Schule gehen wollen oder nicht,
      immer diese unaufrichtige Bevormundung durch Staat
      und Eltern!
      :-)

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    3. Andreas und andere:
      Sie wollen also Kindern im Alter von 9 Jahren
      (das ist die durchschnittliche Zeit der Erstkommunion),
      die alles mögliche lernen und begreifen, die in der
      Schule schwierige Aufgaben lösen usw. usw.,
      nicht zutrauen, dass sie begreifen, was die hl. Kommu-
      nion bedeutet, wenn man es ihnen gut erklärt?
      Wie weltfremd sind Sie eigentlich?

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    4. @Elena: ein Kind von 9 Jahren versteht also die thomistische Transsubstantiationslehre?? Ohne die ist bekanntlich die Hl. Kommunion nicht zu begreifen. Wenn das für Ihre Kinder gilt, dann Glückwunsch, Sie ziehen künftige Nobelpreisträger heran!

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    5. Ihrer Argumentation nach sollte das Wahlalter auf 9 gesenkt werden. Warum orientieren Sie sich eigentlich nicht am biblischen Vorbild? Mir scheint das ist sowohl fūr Tradis wie Progressis eine Ungeheuerlichkeit.

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    6. @Jürgen:
      Wussten die Apostel beim letzten Abendmahl
      was davon?
      Sie wissen schon, dass Sie Unsinn schreiben?!

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    7. Jürgen,
      man merkt, dass Sie keine Kinder
      und keine pratkische Erfahrung haben.
      Es gibt hervorragende Kommunionkurse!
      Ein Beispiel:
      https://www.herder.de/religion-theologie-shop/gott-laedt-uns-alle-ein-taschenbuch/c-25/p-4111/

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  5. @Elena

    Weltfremd ist eher, wer glaubt, dass Kinder aus religiösen Gründen Erstkommunion und Firmung hinter sich bringen. Da geht es um Indoktrination, Druck aus der Familie, Gruppendruck und natürlich die Geschenke.

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    1. Na, da haben wir mir "GALLOWGLAS"
      mal wieder so einen Spaßvogel unter uns!
      Ganz sicher hat er null Ahnung von Kindern,
      und da helfe ich ihm gerne mal auf die Sprünge:
      Nach einem guten Kommunionkurs sind unsere Kinder
      alle drei gerne und voller Freude zur ersten
      Hl. Kommunion gegangen, und zwar aus relgiösen Gründen,
      weil sie glücklich sind, Jesus empfangen zu dürfen.
      In Wahrheit ist es GALLOWGLAS selbst,
      der indoktriniert, indem er uns hier einreden will,
      Kinder gingen aus Gruppendruck oder wegen der Geschenke
      zur Kommunion.
      Das ist ungefähr so intelligent wie eine etwaige Be-
      hauptung, Christen feierten nur deshalb Ostern, weil es
      da Ostereier gibt...
      Aufwachen, GALLOWGLAS...!

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    2. @Gallowglas,
      das ist ja putzig!
      Den Eltern, die ihre Kinder darin unterstützten,
      wenn sie zur Erstkommunion gehen möchten,
      unterstellen Sie einfach mal so per Ferndiagnose
      Indoktrinaton, ohne dass sie die Familie kennen.
      Aber diejenigen Eltern,
      die ihre Kinder N I C H T auf die Erstkommunion
      vorbereiten lassen und N I C H T mit ihnen in
      die Kirche gehen,
      die indoktrinieren selbstverständlich überhaupt nicht?

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