Mittwoch, 12. Oktober 2016

Ich schlage Claudia Roth als Bundespräsidentin vor - oder: Telefonstörung bei Sigmar Gabriel?

Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel möchte die evangeli-
sche Theologin Margot Käßmann für das Amt des nächsten Bundespräsidenten vorschlagen - das erfuhr heute die deutsche Nation über fast alle Medien. Sie habe bisher ihm gegenüber offen gelassen, ob sie dafür zur Verfügung stehe, ließ er verlauten. 

Nun hat es ihn innerhalb weniger Stunden kalt erwischt: Deutliche Abfuhr, sprich Absage der Beinahe-Kandidatin, nachdem der Gabriel-Vorschlag publik wurde. Gibt es da bei ihm ein Telefon-Problem...?
Jedenfalls war es interessant zu erleben, wie schnell die Nicht-Kandidatin im Netz zerredet wurde; gewissermaßen verschlissen, bevor sie überhaupt ernsthaft von den zuständigen Gremien angefragt war.
Das sind die Schattenseiten unserer Mediengesellschaft - da wird jemand "eingemacht", ohne dass überhaupt ein Anlass besteht. Sofort laufen auch die Trolle und (vermeintlichen) Spaßvögel zur Hochform auf; einer meinte z.B., dann habe "sie in Zukunft wenigstens einen Fahrer..." - und alle wis-
sen, worauf er mit nicht genanntem Stichwort "Alkohol" anspielt...

Wie wäre es denn ersatzweise mit Claudia Roth? 
Ob mein Vorschlag ernst gemeint ist, dürfte jeder Leser ahnen... 
Medienberichte z.B. ---> HIER und HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Der Humor des KREUZKNAPPEN ist ja bekannt...

    Ich finde, jetzt ist mal wieder ein Katholik an
    der Reihe als neuer Bundespräsident!

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  2. Das wird jetzt wieder eine Kaskade an untergriffigen Hetzpostings der Tradis geben...

    By the way: Leute, die zu den Ein- und Auslassungen ihres Hero Donald Trump entweder gar keine Meinung haben oder diese sogar noch ins Positive hindrehen, sollten in ihrer Aufregung über eine Alkoholfahrt, die immerhin niemanden (ausser die Bischöfin selbst) zu Schaden gebracht hat, mal ein bißchen runterfahren.

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  3. Ich bin für Volker Beck.

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article154788366/Gruene-geben-Volker-Beck-neuen-Posten-in-der-Politik.html

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  4. Wieso sollte jemand, die als EKD-Ratsvorsitzende zurücktreten musste, ausgerechnet für das noch höhere Amt des Bundespräsidenten geeignet sein? Zudem hat Frau Käßmann oft bewusst provoziert und polarisiert.

    Ihr Vorgänger als EKD-Ratsvorsitzender, Altbischof Huber, wäre dagegen als ein integrer und in weiten Bevölkerungskreisen hoch geachteter Mann meiner Meinung nach denkbar geeignet für das höchste Amt im Staate.

    Wenn er denn will...

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    1. Huber wäre hervorragend. Er würde dem Amt geistiges Format und Glanz geben wie weiland von Weizsäcker. Aber ich denke, er wird nicht wollen, er ist immerhin schon 74...

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