Freitag, 21. Oktober 2016

Ins Bett des Papstes dürfen Sie sich aber nicht legen! - Papst-Wohnung in Castel Gandolfo ist ab morgen geöffnet!

Ob ich mich darüber nicht aufregen würde, wollte eine Dame gestern per E-Mail von mir wissen.
Das sei doch eine Schande, mit der Jahr-
hunderte alten Tradition zu brechen und jetzt auch noch die Papstwohnung in Castel Gan-
dolfo für die herumtrampelnden Besucher-
scharen freizugeben. 

Ach wissen Sie, antwortete ich, wenn es nichts Schlimmeres gäbe, über das man sich in der Kirche aufregen kann und muss, dann ginge es uns gut...
Das sehe ich ziemlich locker; wenn Papst Franziskus meint, das müsse so sein, dann soll er das so handhaben und auch die Papstwohnung zum Museum machen. Das Geld wird in der Kasse klingeln. Ich hätte eher damit ge-
rechnet, dass er Castel Gandolfo komplett verkauft und den Millionen-
Erlös den Armen zukommen lässt, aber das hat er sich dann doch nicht getraut.

Sein Nachfolger hat immer noch theoretisch die Möglichkeit, das wieder rückgängig zu machen.

Man lese ---> HIER und HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Wir haben im Frühjahr für unsere 12-köpfige Pilger-
    gruppe nur für den Eintritt in die Gärten von Castel
    Gandolfo 450 Euro bezahlt. Da greift das Jahr der
    Barmherzigkeit offenbar nicht...

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Niemand zwingt Sie, solche Wucherpreise für das Lustwandeln in einem ehemaligen päpstlichen Lustgarten zu entrichten.

      Löschen
  2. Da stimme ich dem Kreuzknappen zu:
    Diese Entscheidung von Papst Franziskus ist als
    Aufreger eher ungeeignet. Viele Leute werden die neue
    Möglichkeit dankbar annehmen.
    Mal sehen, ob darin auch bald noch eine Filiale
    von McDonalds eröffnet...!
    :-)

    AntwortenLöschen
  3. Der Vatikan hält seit jeher die Hand gerne auf,
    wenn es in den Museen des Vatikans in Rom
    um VIP-Gäste und deren Geldbeutel geht:

    https://de.italywithus.com/exklusive-vatikan-f%C3%BChrung-nach-allen-anderen

    AntwortenLöschen
  4. Die Frage des Kreuzknappen ist durchaus berechtigt:
    Wenn schon, denn schon:
    Warum hat der Papst das riesige Anwesen eigentlich
    nicht verkauft?
    Bei der tollen Lage und dem wunderschönen, riesigen
    Garten und den landwirtschaftlichen Betrieben wären
    da garantiert 100 Millonen Euro oder mehr für die
    Armen zusammengekommen.
    Aber so weit geht die Nächstenliebe bei Papst Franziskus
    denn doch nicht...

    AntwortenLöschen
  5. Die Museumseröffnung ist konsequent und richtig.
    Nur ein Papst darf in der Sommerresidenz wohnen.
    Und nur ein Papst darf im Apostolischen Palast wohnen.

    AntwortenLöschen

Bitte beachten: Anonyme und beleidigende Kommentare werden hier nicht akzeptiert. Da ich nur wenig online bin, kann die Freischaltung Ihres Leserkommentares auch mal einige Stunden dauern. Nach 19.45 Uhr geschriebene Kommentare werden am nächsten Morgen veröffentlicht.