Freitag, 21. Oktober 2016

Krankenkasse lehnt Kostenübernahme für Chemotherapie ab, bezahlt aber Selbstmord!

Wie "katholisch.de" heute schreibt, ist es in den USA zu einem traurigen Fall gekom-
men, wo die Krankenkasse sich weigert, die Chemotherapie zu bezahlen, wohl aber den assistierten Suizid.
Eine Schande, wie viele in den USA und darüber hinaus finden.

Man lese ---> HIER und HIER und HIER und Video HIER !
Ein Einzelfall, oder ob das schon ein Ausblick auf die Zukunft auch hier
bei uns sein kann?

Kommentare:

  1. Ich denke schon, dass das auch unsere Zukunft
    sein wird, es sei denn, man hat genug Geld und kann
    Zusatzversicherungen abschließen.
    Besonders gefährdet dürften Menschen über 60 Jahren sein.

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  2. Damit wächst langsam aber sicher der Druck in Richtung des "sozialverträglichen Frühablebens".

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  3. Bestimmte Leistungen werden doch heute schon
    nicht mehr bezahlt,
    das ist dann die konsequente Weiterentwicklung.
    Ich bezahle als Single 480 Euro monatlich für die
    private Krankenkasse, aber wenn ich nach zwei Jahren
    eine neue Brille brauche, gibt's die nur mit happiger
    Selbstbeteiligung. Und die ersten 300 Euro an einge-
    reichten Rezepten und Arztrechnungen muss ich pro Jahr
    selbst bezahlen und pauschal 20 Euro monatlich für
    einen evtl. Krankenhausaufenthalt, auch wenn ich nie
    ins Krankenhaus muss.
    In zwanzig Jahren wird uns nahegelegt, die Suizid-Spritze
    zu nehmen. Die ist dann sogar für den Patienten kostenfrei...

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  4. Nachdem gerade heute der Mainstreampresse die Unterschlagung gewisser Einzelheiten unter die Nase gerieben wurde, wundere ich mich etwas, dass der Kreuzknappe nicht erwähnt, dass die fragliche Patientin _unheilbar krank_ ist, eine Chemotherapie also medizinisch nicht indiziert ist.
    Ob die Krankenversicherung auch Giftspritzen für solche, die sie in Anspruch nehmen wollen, bezahlen würde, ist solange irrelevant, wie es nicht die einzig übernommene Massnahme ist.
    Es ist zwar menschlich irgendwo verständlich, dass ein Mensch in Todesangst nach jedem Strohhalm greifen will und sich nicht mit einer palliativmedizinischen Versorgung allein zufrieden gibt. Einen Aufreger, dass eine Krankenversicherung eine teure, aber nutzlose Therapie nicht bezahlt, sehe ich aber nicht.

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    1. Genau dies geht aus den von mir verlinkten Quellen
      hervor!
      Doch nicht nur das, dort steht auch, dass die Kranken-
      kasse anfangs die Chemo bezahlt hat, sich dann aber
      weigerte, als ärztlicherseits ein besser veträgliches,
      aber teureres Medikament eingesetzt werden sollte.
      Die Chemo würde zwar nicht heilen, aber das Leben der
      vierfachen Mutter um Monate oder Jahre verlängern.

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    2. Wie kann man nur so kaltherzig sein, Friedlon?
      Es geht um vier Kinder, die ihre Mutter verlieren,
      und da zählt jeder Tag, jede Woche, jeder Monat,
      wenn sie nur weiterleben kann.
      Sterben müssen wir übrigens alle mal, auch Sie!

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  5. @Kreuzknappe: "Die Chemo würde zwar nicht heilen, aber das Leben der vierfachen Mutter um Monate oder Jahre verlängern."
    1) Sie bekommt eine Chemo; die hat aber Nebenwirkungen. Die gewünschte andere Chemo hätte andere Nebenwirkungen; es wird keine Aussage darüber getroffen, ob sie zu einer längeren Lebenserwartung führen würde.
    2) Die Todesspritze kommt nur für Kandidaten in Frage, die bei bester Behandlung höchstens noch 6 Monate haben.
    3) Die Versicherung hat also eine Abwägung getroffen, ob die Nebenwirkungen der laufenden Therapie innerhalb der verbleibenden höchstens 6 Monate so gravierend sind, dass ein Therapiewechsel bezahlt werden sollte, und ist zu einer negativen Entscheidung gekommen.
    4) Es wird hier skandaliert, als ginge es um Leben und Tod. Tatsächlich geht es um (nicht näher spezifizierte) Nebenwirkungen, die einen (unbekannten) Einfluss auf die Lebensqualität haben könnten. Klingt nach dem Mücke-Elefant-Problem.

    @Ricarda:
    1) Ich bin nicht kaltherzig, aber einer (unbegründeten) Aufregung vielleicht weniger zugänglich als -- andere Leute.
    2) "Sterben müssen wir übrigens alle mal, auch Sie!"
    Wow. Wo ist da das Argument versteckt?

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    1. Friedlon,
      schämen Sie sich eigentlich gar nicht,
      derart kaltschnäuzig und hartherzig zu sein?
      Offenbar haben Sie keine Familie,
      sonst würden Sie vor Scham rot anlaufen!
      Jeder Tag Lebensverlängerung ist ein ganz großes
      Geschenk!

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    2. Elena,
      wenn Sie lesen könnten, wüssten Sie, dass es nicht um Lebensverlängerung geht.
      Wenn Sie sich das Video angehört hätten, wüssten Sie, dass nicht in erster Linie eine Mutter, sondern eine politische Aktivistin, die ihren bevorstehenden unvermeidlichen unaufschiebbaren Tod für eine Kampagne instrumentalisiert, spricht.
      Dass Sie lieber uninformiert bleiben und statt dessen mit dem Finger auf andere zeigen wollen, ist Ihnen unbenommen, trägt aber nicht dazu bei, ernstgenommen zu werden.

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  6. Papst Franziskus hat erst kürzlich noch einmal
    mit aller Deutlichkeit klargestellt,
    was er von Sterbehilfe hält:

    http://www.kath.net/news/55500

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  7. Ich schäme mich für diese Krankenkasse
    - und für bestimmte Leserbriefschreiber hier -.
    Diese Mutter kämpft um ihr Leben, und jeder,
    der mit Schwerstkranken zu tun hat, der weiß,
    dass NIEMAND sagen kann, ob es bei guter Behandlung
    noch Wochen oder Monate dauert, die sie bei ihren
    Lieben auf Erden bleiben darf.
    Dass ihr Einsatz für Leidensgenossen hier schon
    zu dem diskriminierenden "Aktivistin" führt,
    spricht Bände.
    Demnach ist jeder, der sich in einem Verein oder
    im Pfarrgemeinderat engagiert, ein Aktivist.
    Das ist Demagogen-Sprech der übelsten Art!

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    1. Nein, Leser Friedlon meint erkennbar "Aktivistin" im Sinne von linksgrünen kirchenfeindlichen Inhalten. Da kann ich voll mit.

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