Mittwoch, 26. Oktober 2016

Mit Allah-Rufen: Zeitung schreibt, dass Kinder einen Priester in Raunheim mit Steinen bewarfen

Wie die "Main-Spitze" gestern meldete, sollen drei zehn- bis zwölfjährige Kinder unter "Allahu akbar"-Rufen Steine auf einen Priester ge-
worfen haben.
Der ausländische Priester sei auf dem Wege zur russisch-orthodoxen Kapelle gewesen, die sich dort an einem Hotel befindet. Das Verhalten der Kinder sei "absolut inakzeptabel", erklärte ein städtischer "streetworker", der aber auch klarstellte, dass es in Raunheim eigentlich ein gutes Miteinander der Religionen gebe, weshalb man von einem bedauerlichen Einzelfall ausgehen solle.

Man lese ---> HIER, die Kapelle sieht man ---> HIER !
Ich glaube ihm, dass dies ein Einzelfall war. Dennoch darf auch die Frage erlaubt sein, was wohl in den Köpfen von diesen wahrscheinlich musli-
mischen Kindern vorgeht...

Kommentare:

  1. Ich bin auch sicher, dass dies ein Einzelfall war,
    sonst hätte man Ähnliches schon öfter gelesen.
    Nun wird man versuchen, das Geschehene unter der
    Rubrik "Lausbubenstreiche" möglichst niedrig zu hängen
    und darauf verweisen, dass Jungs auch schon mal Blumen
    in Pfarrers Garten klauen.
    Sorry, wenn ich das nicht so niedlich sehe.
    Hier wurde nicht nur ein Mensch gezielt mit Steinen be-
    worfen, wenn der Artikel so stimmt, sondern dies geschah
    auch unter den berühmt-berüchtigten Rufen, wie sie auch
    von islamistischen Terroristen gerne verwendet werden.
    Die Frage ist doch: Wie kommen die Kinder dazu?
    Wie geht es in deren Elternhaus zu?
    Was wird in der dortigen Moschee gelehrt?
    usw. usw.
    Nein, ich spreche hier überhaupt keinen Verdacht aus,
    aber bekanntlich gilt: von nichts kommt nichts!

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  2. Wäre es umgekehrt gewesen, dass ein muslimischer
    Geistliche mit Steinen beworfen worden wäre,
    dann stände es heute schon in allen Zeitungen,
    und die versammelte Politiker-Riege hätte sich
    schon lautstark empört.
    Aber so...
    Man schaue doch mal, wie viele Zeitungen darüber
    berichten...

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  3. Das hat garantiert nichts mit dem Islam
    zu tun...
    ;-)
    Tatsächlich - unseren "Lückenmedien" ist der
    Vorfall keinen Bericht wert, ich bin erstaunt.

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  4. So ein Verhalten ist selbstredend verwerflich,
    aber wir sollten uns dabei nicht zu weit aus dem Fenster lehnen,
    hierzulande liegt Folgendes auch noch nicht allzu lange zurück:

    Aus Berichten aus dem eigenen Familienkreis
    (Großelterngeneration) weiß ich,
    dass in einer überwiegend katholischen Gegend
    katholische Schulkinder die Handvoll evangelischer Kinder
    (die in ihre eigene Konfessionsschule gingen)
    auf deren Schulweg mit Steinen bewarfen und sie
    mit „Heiden – ihr kommt alle in die Hölle“ beschimpften.

    Ergänzend/bestätigend drei Schnipsel aus dem Internet:

    "Noch in den 1960er Jahren waren Konfessionsschulen die Regel. Mein Bruder … erzählt, er wurde von katholischen Kindern auf dem Weg zur Schule mit Steinen beworfen. … Irgendwie kam es nicht infrage, mit Katholiken zu spielen, sich gar anzufreunden. Wie verbohrt ich schon als elfjähriges Pfarrerssöhnchen gewesen sein muss: Von der Spitze der Rutsche auf dem Spielplatz aus habe ich lauthals die Menschen auf der Wiese nebenan beim St. Martinsfeuer beschimpft – wegen der bei Protestanten verpönten Heiligenverehrung." (Ulli Schauen)

    "Konservative Enge, Intoleranz – evangelische Kinder waren in den 50er Jahren im katholischen Rheinland noch mit Steinen beworfen worden. " (Stefan Sethe)

    "Nicht nur von der Kanzel wurde gegen den jeweils anderen Glauben "gewettert", auch in den Wirtshäusern wurde oftmals kräftig gestritten, wobei es nicht selten in Schlägereien ausartete. … Nur durch Toleranz konnte dies in der letzten Hälfte des 20. Jahrhunderts überwunden werden. … Das wichtigste ist Vertrauen und das Kennenlernen." (Richard Seuß)

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    1. ein Münchner auf Erden27. Oktober 2016 um 07:19

      Ja,ja, und im 1. Weltkrieg
      haben sich Franzosen und Deutsche die Köpfe
      eingeschlagen.
      Alles richtig, was Sie schreiben,
      aber keinerlei Entschuldigung für das Verhalten
      dieser Kinder!

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    2. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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  5. Die haben bestimmt Aloa Egbert gerufen und haben nur für die Schneeballschlachten im Winter geübt.

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