Samstag, 22. Oktober 2016

"Offensichtlich rechtswidrig" - Gerichtliche Klatsche gegen die Stadt Frankfurt wegen verkaufsoffenem Sonntag!

Die Katholische Arbeit-
nehmerbewegung (KAB)
und die Gewerkschaft "verdi" hatten gegen die Entscheidung der Stadt Frankfurt geklagt, die Läden in der Stadt am morgi-
gen Sonntag aus Anlass der Buchmesse geöffnet zu halten - und Recht bekommen. Erfreulich, dass damit der Sonntag als Ruhetag wieder einmal so deutlich gestärkt worden ist - und eine bittere Klatsche für die Stadt Frankfurt. 

Klar, dass viele Gewerbetreibende, die schon Personal für diesen Tag verpflichtet hatten, diesen angeblichen "Imageschaden" anders sehen. 
Man lese ---> HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Sehr erfreuliche Entscheidung - und erstaunlich,
    dass die Richter dem Druck nicht nachgegeben haben!

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    1. Gar kein erfreuliche Entscheidung. Der Einzelhandel ist auf verkaufsoffene Sonntage immer existentieller angewiesen, wenn er noch überleben will. Das die Kirche(n) an dieser Stelle Arm in Arm mit Linken und Gewerkschaftern marschieren, sollte einem doch zu denken geben. Vor dem Konzil wäre das undenkbar gewesen.
      Die Kirche soll sich um das Seelenheil der Menschen kümmern, statt Politgequatsche zu machen.

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    2. Was für ein dummes "Argument", Libertärer!
      Es hat ja nicht nur der Einzelhandel offen, sondern
      auch die ganz Großen, die gerade am Sonntag den
      Kleinen die Kunden wegschnappen.
      Fahren Sie mal an einem verkaufsoffenen Sonntag
      in eine größere Stadt und fragen Sie mal nach dem
      Umsatz und den hohen Kosten für Sonntagsarbeit.
      Meine Eltern hatten eine kleine Bäckerei
      und konnten da einfach nicht mehr mithalten;
      jetzt ist da ein Handy-Laden drin, dessen Leiter
      auch schon jammert, er könne die Miete nicht mehr
      aufbringen.
      Abgesehen davon: Denken Sie eigentlich auch mal
      an die Familien, die schon wieder auseinander
      gerissen werden, wenn die Eltern am Sonntag arbeiten
      müssen?

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    3. €Elena:
      Es ist ein Fakt, dass längst sehr viele Arbeitnehmer GERNE am Sonntag arbeiten, weil das ja mit Ausgleichszeiten und besonderen Tarifen abgegolten wird. Statt dass die Kirche, die doch so gerne "nah bei den Menschen" sein will, diese Bedürfnisse normaler Menschen ernst nimmt (und die Belange des Gewerbes auch!), schmeichelt sie sich auf den linken Pfad und macht sich gesellschaftsverändernde Forderungen der Linken zu eigen. Ein Skandal.

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  2. Ein gutes und - in unserer heutigen profitorientierten Zeit - sehr mutiges Urteil.

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    1. Im Gegenteil, in unserer wirtschaftsfeindlichen linksgrün dominierten Zeit wäre es mutig, wenn sich die Gerichte (und erst Recht die Kirche!) einmal hinter die eindeutigen Interessen und Belange unserer einheimischen Wirtschaft stellen würden. Gefrömmle von wegen "Sonntagsheiligung" ist von vorgestern.

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    2. Heidjer sollte mal die sozialpolitischen
      Dokumente der Kirche studieren.
      Aber wahrscheinlich ist er sowieso nur ein Troll.

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    3. Ja klar, ein Troll.
      Dabei hbe ich von Ihnen, Herr August Becher, hier schon einige Mal gelesen, Sie wären ein Putin-Troll! :-)

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