Montag, 31. Oktober 2016

Reformationstag: Auftritt von führendem Muslim in der Kirche...

Es hat sich herumgesprochen: Ausgerechnet am Reforma-
tionstag tritt der Vorsitzende des Zentralrates der Muslime
in Deutschland in einer evan-
gelischen Kirche auf - also zum Reformationsgedenken.
Das finden nicht alle gut, wobei man sich da auch mal im Ton vergreifen kann. ---> HIER !

Insgesamt sei der Zustand der evangelischen Kirche einfach "traurig", zitiert die evangelische Nachrichtenagentur "idea" einen Artikel aus der "Welt am Sonntag". Die Kirche mache aus der Botschaft Jesu einen "Larifari-Glauben", der belanglos sei. ---> HIER !
Das werden sicher nicht alle so sehen, aber es ist doch aufschlussreich,
dass "idea" das für wichtig findet...

Kommentare:

  1. Die Zahl der Kirchenaustritte aus der evangelischen
    Kirche ist bekanntlich seit Jahren (mit Ausnahme
    von 2013) deutlich höher als bei den Katholiken.
    Das wundert auch keinen mehr.

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  2. Jorge Sensenbrenner31. Oktober 2016 um 11:54

    Die Kampagnen auf idea und kath.net gegen den Frieden zwischen den Religionen und für eine Art christlichen Salafismus, wie ihn im ev. Bereich die evangelikale Rechte vertritt, sind in den vergangenen Tagen schon wieder stark angeschwollen (Anlass war irgendein Schulgottesdienst in Bayern, an dem auch muslimische Kinder teilnehmen durften). Im Verbund mit ausländerfeindlichen CSU-Bürgermeistern, pfeifenden Pegida-Anhängern, pathologischen Hasspredigern wie Stürzenberger und ähnlichen Konsorten ist das ein fantastischer Mix, den der Diabolos da angerichtet hat. Die Antiislamhetze trägt Früchte und sät Unfrieden. An ihren Früchten könnt ihr die Diener des Teufels erkennen.

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  3. Wenn die evangelische Kirche in diesem Tempo
    weiterschrumpft, hat sich das Thema auf biologischem
    Wege statistisch in 30 Jahren von selbst erledigt.

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  4. Es ist halt doch gut, wenn man das Dogma "Extra ecclesiam nulla salus" hat. Das hat ein geniales Drohpotential, was viele Katholiken abhält, den Schritt zum Austritt zu tun. Ein schwerer Fehler der Evangelen, dass sie in ihrer ohnehin unzulänglichen Kirchenlehre dieses Dogma verworfen haben.

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  5. Aus einem kath.net-Artikel anlässlich des Papstbesuches beim Lutherischen Weltbund in Lund zum heutige Reformationstag:

    "Papst Franziskus hatte am Wochenende mit einem Interview mit der Zeitschrift 'Civilta Cattolica' für Aufhorchen gesorgt, indem er keinerlei Berührungsängste im Blick auf Bischöfinnen zum Ausdruck brachte. So äußerte sich Franziskus begeistert über die Ansprache der Erzbischöfin von Uppsala, Antje Jackelen, die er im Mai 2015 zu einer Audienz im Vatikan empfangen hatte. Der Papst sagte, sie und ihr Mann seien 'sehr liebenswürdige Personen'.
    Solche Worte aus päpstlichem Munde wären früher schwer vorstellbar gewesen, erinnerten Medien am Wochenende. So habe etwa Johannes Paul II. Bischöfinnen grundsätzlich nicht empfangen. Sein Nachfolger Benedikt XVI. habe sie zwar empfangen, ein offizielles Foto von der Begegnung habe es jedoch nicht geben dürfen.

    Es gilt daher als Durchbruch und keinesfalls als Zufall, dass die vatikanische Tageszeitung 'Osservatore Romano' in ihrer Samstagsausgabe zusammen mit einem Interview auch einen Artikel von Jackelen veröffentlichte.

    Bemerkenswert.

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