Freitag, 21. Oktober 2016

"sat.1" zeigt das Foto eines im Flüchtlingsheim misshandelten christlichen Flüchtlings!

Die Diskussion um die Benachteiligung und Drangsalierung christlicher Flüchtlinge in deutschen Asylbewerberheimen kommt nicht zur Ruhe. 
Jetzt hat der Sender "sat.1" ausführlich darüber berichtet, dass Christen in Einzelfällen "um ihr Leben fürchten" müssen, samt einem Foto, das einen übel im Gesicht zugerichteten Flüchtling zeigt. Die deut-
schen Bischöfe sehen das hoffentlich auch...  ---> HIER und HIER !

Kommentare:

  1. "Open Doors" spricht davon, dass dies nur
    die Spitze des Eisberges ist -
    und kritisiert die katholische und evangelische
    Kirche, weil die das Problem verharmlosen:

    http://www.pro-medienmagazin.de/politik/detailansicht/aktuell/keine-integrations-experimente-auf-dem-ruecken-der-christen-97951/

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    1. Open doors gilt nicht zu Unrecht als eine umstrittene, sehr rechtslastige Organisation, die bei diktatorische Regimen, die rechtsorientiert sind, gerne beide Augen zudrückt.

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    2. Gernot,
      was für ein dümmliches "Argument"!
      Wahrscheinlich wollen Sie jetzt auch noch
      behaupten, der so übel zugerichtete Flüchtling
      habe sich die Verletzung durch falsches Zähne-
      putzen selbst zugefügt?!

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    3. Ich habe mir den SAT1-Bericht angeschaut
      und bin überrascht, wie wenig da
      "Butter bei die Fische" kam.
      Unter die Moderation (eines Moderators,
      der gleich zu Anfang schon fragte,
      ob diese "Kämpfe" wohl bald schon
      auf der Straße ausgetragen würden)
      und die Aussagen des Open-Doors-Chefs
      wurden Fotos verletzter Menschen eingeblendet,
      ohne jegliche Nennung näherer Details
      (wer, wann, wodurch, aus welchen Gründen,
      tatsächlich aus religiösen Gründen? …).

      Die Frage des Moderators
      "Wie sehr sind die Aussagen gestützt?"
      wurde vom Open-Doors-Chefs
      nicht wirklich beantwortet, sondern dieser
      wiederholte nur die Behauptungen,
      die vor wenigen Tagen schon im zweiten Bericht
      des evangelikalen Open-Doors-Werkes standen.

      Nicht, dass ich es für ausgeschlossen halte,
      dass christliche Flüchtlinge inakzeptablerweise
      aus Glaubensgründen angegangen werden
      (und dass die Fotos tatsächlich
      genau dies dokumentieren).
      Aber das, was Open Doors und dessen Bericht
      und auch der SAT1-Beitrag liefern,
      ist mir einfach zu wenig.

      Ich schließe mich da dem
      CDU-Bundestagsabgeordneten Heribert Hirte an,
      der selbst Vorsitzender des Stephanuskreises ist,
      eines überkonfessionellen Forums,
      das sich um die Situation verfolgter Christen kümmert,
      und der als Jurist Wert auf geprüfte, gestützte Aussagen legt,
      auf nachgewiesene Fakten.

      Vor ein paar Tagen habe ich hier
      auf ein aktuelles Interview mit ihm hingewiesen.
      Seine Reaktion auf den aktuellen Open-Doors-Bericht
      (ich denke, so würde er auch den SAT1-Beitrag beurteilen,
      incl. der gezeigten Fotos):

      Für ihn sind es zunächst Behauptungen,
      denen ganz genau nachgegangen werden muss.

      "Wie groß ist denn aus Ihrer Sicht das Problem der Christenverfolgung in Flüchtlingsheimen hier in Deutschland?
      Hirte: Wir wissen nichts Genaues. Das ist eines der Probleme hierbei und auch der Grund, warum wir als Vorreiter dazu übergegangen sind, diese Zahlen erst einmal zu erfassen. Was wir bei dem Open Doors-Bericht jetzt sehen, sind Meldungen und - das sage ich als Jurist - es sind Behauptungen von Verfolgungen, bei denen erst noch geprüft werden muss, ob diese Bedrohungssituationen auf die Religion zurückgeht. Wir wollen und müssen das erst erfassen, denn wir leben in einem Rechtsstaat, und allein aus Vorwürfen heraus können wir nicht sagen, dass das dann auch die Lage ist."

      https://www.domradio.de/themen/kirche-und-politik/2016-10-17/cdu-politiker-hirte-zu-diskriminierungen-fluechtlingsheimen


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    4. Nachtrag zu Reaktion von Heribert Hirte
      auf Open-Doors-Bericht:

      "Wegen der unklaren Datenlage und fehlenden rechtlichen Prüfungen der bisherigen Vorwürfe forderte der CDU-Politiker Hirte zudem eine Ombudsstelle auf Bundesebene, um Beschwerden unabhängig zu prüfen. Dazu gehöre die Anhörung aller Beteiligten. "Wer aus einer Liste ungeprüfter Vorwürfe sofort Tatsachen macht, handelt verantwortungslos", sagte er."

      https://www.evangelisch.de/inhalte/139369/17-10-2016/open-doors-sieht-christliche-fluechtlinge-weiter-bedroht

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  2. Auch das wird man wieder klein reden.
    Von Kardinal Woelki hätte ich genau dazu
    gerne was gehört...

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  3. Die deutschen Bischöfe sind sicher vor Entsetzen verstummt. Wegen der mehr als tausend Anschläge gegen Flüchtlingsheime alleine im vorigen Jahr, darunter hunderte Mordversuche durch Brandstiftung. Gut, dass Josef und Maria das nicht mehr erleben müssen.

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    1. Die meisten Brandstiftungen in Flüchtlingsheimen
      geschahen durch Flüchtlinge selbst.
      Das haben Sie offenbar vergessen.

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    2. Gut vor allem, dass Maria und Josef den niedertrachtigen Haß der selbsternannten "marianischen" Katholiken gegen ihresgleichen, die Flüchtlinge, nicht mehr erleben müssen. Sie waren damals die ersten gewesen, die diese Oberkatholiken außer Landes gehetzt hätten.

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  4. Leute wie "Gernot" sind der lebende Beweis dafür,
    wie übel die Propaganda inzwischen funktioniert.
    Nicht die Fakten zählen, sondern eine Meinung über
    "Open Doors", die man teilen kann oder auch nicht.
    Das wäre ungefähr so, wie wenn ein Mord stattgefunden
    hätte, und Gernot würde dann sagen, der Onkel des
    Ermordeten habe aber schon mal im Knast gesessen wegen
    Einbruch.

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    1. Fragen Sie doch einfach mal unsere Bischöfe, was die von "Open doors" halten. Denen glaube ich im Zweifel doch noch eher als dem eifrigen Studiosus, weil sie mehr Überblick und vertiefte Kenntnissse der Lage haben als unsereiner.

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