Samstag, 1. Oktober 2016

Schummeln verboten - Gilt das auch für die neueste Flüchtlingsstatistik der Regierung?

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Die neuesten Zahlen zeigten, dass man
sich die ganze "Hysterie" um die "Flücht-
lingswanderung"
hätte sparen können, behauptet gerade ein Artikel in der "ZEIT", wobei sich die Bekanntgabe der neuesten Zahlen auch in vielen anderen Medien findet.
Da soll denjenigen, die Bedenken hatten, wir könnten mit den Flüchtlingszahlen und den jahrelangen Nachfolgeproblemen et-
was überfordert sein, gleich mal signalisiert werden, wie dumm das doch war.

Ein netter Versuch, finden jedoch viele aufmerksame Leser in den Leserkommen-
taren zu besagtem Artikel, dessen Kernbotschaft lautet: Es sind viel weniger Flüchtlinge gekommen als angenommen, also statt der prognostizierten 1.100.000 "Asylsuchenden" waren es im Jahr 2015 laut einer Mitteilung aus dem Bundesinnenministerium lediglich gerade mal 890.000, die nach Deutschland eingereist sind. 

Die Leser sind aufmerksam und haben z.B. festgestellt, dass die Prognosen für 2015 (im Mai 2015) auf 400.000 erwartete Flüchtlinge lautet. Aber nicht nur das: Die Flunkerei des Innenministeriums wird von Lesern erklärt; so sind z.B. die zahlreichen überhaupt noch nicht registrierten Flüchtlinge in der Statistik (eher vorsichtige Schätzungen des BAMF bewegen sich bei ca. 150.000) logischerweise überhaupt nicht erfasst.
Man schaue ---> HIER und HIER !
Zur Klarstellung:  Es gibt weiß Gott Wichtigeres, als um Zahlen zu feil-
schen, aber mit Aussagen wie "sind vermutlich weitergereist" aus einem Ministerium schafft man wohl kaum wirkliche Klarheit.

Die frohe Botschaft "Regt euch nicht auf, es sind viel weniger als gedacht!" ist möglicherweise eine Mogelpackung...
So, und nun wende ich mich nicht Vermutungen, sondern der Realität zu - und brate schon mal Hackfleisch, Zucchini und Tomaten für den heutigen mittäglichen Auflauf an.

Kommentare:

  1. Man will uns für dumm verkaufen.
    Prognose: 400.000
    Tatsächlich: 890.000 plus x
    Und das ist dann eine Reduzierung.
    Ich schlage vor, der Schreiber in der "ZEIT"
    drückt noch mal die Schulbank zur Wiederholung der
    Grundrechenarten!

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  2. Ein Schelm, der Böses dabei denkt...
    Nicht die Zahl ist das eigentliche Problem,
    sondern die vielen Folgeprobleme und Folgekosten,
    angefangen von der umfangreichen Aufstockung von
    Polizei usw. bis hin zu den Kostensteigerungen im
    Gesundheitswesen, weswegen die AOK ja schon Beitrags-
    erhöhungen angekündigt hat.
    Inzwischen wird zugegeben, dass es bis zu 15 Jahre
    Dauern kann, bis viele Flüchtlinge so weit sind,
    dass sie ein mit deutschen Arbeitskräften vergleich-
    bares Niveau erreicht haben.

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  3. OK, liebe Zahlen, ich nehm' euch jetzt einfach mal ernst.
    D. h., dass 890 000 Asylbewerber für 10 % mehr Kriminalität in Deutschland gesorgt haben? Da sind die 890 000 aber SEHR fleißig!!!

    Glückwunsch, Deutschland!

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  4. Ich habe weniger Probleme mit den Flüchtlingen,
    die ich kenne (bin in einem Helferkreis dabei)
    als mit unserer Regierung.
    Durch das völlig unkoordinierte, überhastete
    Reinlassen von allen möglichen Leuten, die man
    kaum noch abschieben kann, hat man sich allerlei
    an Problemeen aufgehalst, die wir Steuerzahler
    ausbaden können. Etliche Flüchtlinge sind noch
    nicht registriert und werden es wohl auch nie,
    denn sie sind untergetaucht. Womit sie ihr Geld
    verdienen?

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