Donnerstag, 20. Oktober 2016

So ganz überzeugt von einer Einigung mit dem Vatikan sind die Piusbrüder auch nicht...

Das Dauerbrenner-Thema eignet sich nicht nur für Befürchtungen deutscher Theologie-Professoren (siehe meinen gestrigen Artikel mit Leserbriefen ---> HIER !), sondern es ist ein großes The-
ma für viele Katholiken aus allen Schubladen-Varianten. Jeder hat da offenbar so seine Hoffnungen und Befürch-
tungen, und es ist klar, dass wir da alle im Nebel herumstochern, denn zu einer Einigung gehören immer beide, und da wird man in den nächsten Monaten noch so manches zähe Ringen mitbekommen (oder auch nicht mitbekommen).
Klar ist, dass sich weder der Vatikan noch die Piusbrüder über den Tisch ziehen lassen wollen; dafür steht für die Kirche zu viel auf dem Spiel.

Jedenfalls hat Bischof Fellay erst kürzlich bei einer Zusammenkunft
in Frankreich neben den üblichen verbalen Attacken auf die schlimmen Zustände in der Kirche auch noch verkündet, man solle sich nicht ständig mit der Frage beschäftigen, ob es denn bald zu einer Einigung kommen werde. "Ich selbst weiß es nicht. Wir werden sehen!" ---> HIER !

Zugleich liest man in den Mitteilungen der FSSPX, dass man unvermin-
dert hohe Eintrittszahlen für die Priesterseminare vermelden kann. ---> HIER !
 

Kommentare:

  1. Ordinariatsgeschädigter20. Oktober 2016 um 13:31

    Die Piusbrüder haben weitaus mehr zu verlieren
    als der Verhandlungspartner Vatikan.
    Tatsächlich sind diese keineswegs der homogene Block,
    als der er in der Öffentlichkeit gerne dargestellt wird.
    Es gibt Gemäßigte und Hardliner, und jeder einigermaßen
    Intelligente kann sich leicht ausrechnen, was passieren
    könnte, wenn es zu einer Art Einigung käme,
    die von den Hardlinern als nicht akzeptabel angesehen
    würde.
    Insofern ist der Weg weitaus steiniger, als manche
    vermuten, und die Tretminen lauern überall.
    Meine Prognose: Das kann durchaus noch Jahre dauern!

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    1. Ihre Meinung teile ich,
      mit einer Einschränkung: Das Risiko eines
      Fiaskos liegt nicht nur auf Seiten der Piusbrüder!
      Wie man weiß, wird Papst Franziskus jetzt schon
      sehr angefeindet, und wenn die Einigung nur ein
      fauler Kompromiss würde, könnte sich die Kritik
      an ihm und der Boykott im Vatikan noch verstärken.

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  2. Semper Catholicus20. Oktober 2016 um 15:22

    Man kan nur hoffen und beten, dass die Piusbrüder sich von den modernistischen Mietlingen im Vatikan nicht über den Tisch ziehen lassen. Bei Tissier und de Galarreta bin ich mir da auch einigermaßen gewiß, aber Fellay... :-(

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