Freitag, 14. Oktober 2016

Und plötzlich ist der Artikel gelöscht: Wenn ein Flüchtling die Wutbürger, die AfD und Sachsen zum Verlassen Deutschlands auffordert...

Der Link zum besagten Artikel bei der "Huffington Post" geht leider neuerdings ins Leere ---> HIER !
Vor zwei Tagen hatte dort Aras Bacho, ein 18-jähriger syri-
scher Flüchtling, der dort öfter Artikel schreibt, einen neuen Beitrag unter der Schlagzeile "Die Wutbürger sollten Deutschland verlassen" veröffentlicht und damit offenbar für einigen Wirbel gesorgt.
Ich halte es für eine Unart, Artikel einfach wieder verschwinden zu lassen - es sei denn, jemand hat sich mit einer Formulierung strafbar gemacht.
Wie immer in solchen Fällen, ist der Artikel nicht wirklich weg, sondern archiviert.  Auch finden sich fast wörtliche Wiedergaben auf einigen anderen Internetseiten ---> HIER !

Warum steht die "Huffington Post" jetzt nicht mehr zu dieser Veröffentlichung? -  Geht es um den letzten Absatz, indem er die "arbeitslosen" Wutbürger auffordert: "Wir Flüchtlinge und die Deutschen wollen mit euch Wutbürgern nicht in demselben Land leben. Ihr könnt auch... aus Deutschland flüchten, nehmt bitte Sachsen auch mit und die AfD gleich auch... Wir haben euch satt!"

Kommentare:

  1. Dieser Flüchtling hat schlicht Recht. Wer dauernd das eigene Land und sein sog. "System" und die Menschen, die für das Land Politik machen, in Grund und Broden schimpft, hat sich innerlich in aller Form davon verabschiedet und kann gehen. Wir haben Gottseidank Freizügigkeit in der EU, es steht allen "Wutbürgern" frei, nach Polen, Ungarn oder Tschechien zu ziehen, diese Länder finden sie ja so vorbildlich!

    Der Kreuzknappe hat vor einigen Wochen mal darüber berichtet, dass inzwischen etliche "Wutbürger" nach Ungarn übergesiedelt sind. Die haben meinen Respekt, die sind konsequent.

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  2. Dem KREUZKNAPPEN danke für die vielseitigen Artikel
    und auch dafür, dass er alle Seiten zu Wort kommen lässt!
    Ich finde es auch schade,
    wenn Meinungen einfach "verschwinden", und das in diesem
    Falle auch, denn strafrechlich ist daran nichts bedenklich.
    Der "Flüchtling" darf seine Meinung äußern, das zeichnet
    unsere Demokratie aus,
    und jeder Leser darf sich seinen Teil dazu denken...

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    1. Herr Becher,

      wir beide sind ja hier auch schon aneinandergeraten.
      Wir ticken nun mal unterschiedlich ;-).

      Kürzlich aber haben Sie mir zu einem Kommentar
      Ihren Respekt ausgesprochen.
      Das mache ich jetzt umgekehrt auch
      zu Ihrem obigen, für mich erstaunenswert
      ausgewogenen, sachlichen Kommentar
      (wenn ich mal die Anführungszeichen
      in der drittletzten Zeile gnädig übersehe ;-)).

      Wäre schön (ich schließe mich da selbst ein),
      wenn verbale Abrüstung hier (und nicht nur hier)
      der Megatrend würde.

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  3. Es ist vor allem ein Armutszeugnis für
    diese Internetzeitung, dass sie jetzt nicht mal
    den Mumm hat, zu ihrer veröffentlichten Meinung
    zu stehen.
    Das ist doch mal eine klare Ansage:
    Alle Flüchtlingskritiker sind angeblich arbeitslos
    (das sagt ausgerechnet ein Flüchtling, die bekanntlich
    zu Hunderttausenden vom Steuerzahler alimentiert werden),
    alle Kritiker sollen raus aus Deutschland, und
    alle vier Millionen (!) Einwohner von Sachsen sollen
    Deutschland verlassen, plus die AfD.
    Aber wer weiß: Vielleicht ist das ja nur ein Vorgeschmack
    auf das, was kommen wird: Deutschland den Flüchtlingen!?

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  4. Ich empfehle dem 18-jährigen Flüchtling
    mal diese Lektüre:

    http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-04/fluechtlinge-arbeitsmarkt-integration-kosten-studie-zew

    Die Flüchtlinge sind uns lieb und teuer!
    Aber seine Idee hat was,
    wenn er fordert, dass Arbeitslose das Land ver-
    lassen sollen, denn dann wären mit einem Schlag
    die Flüchtlingsheime leer.
    Wie sagt man da: Das war wohl ein Schuss ins eigene
    Knie, junger Mann!

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  5. Die Erklärung für das Löschen des Artikels
    seitens der Redaktion kann eigentlich nur sein,
    vermute ich, dass es zu viele Leserbriefe gegeben
    hat, die dem jungen "Landbesetzer" mal den Marsch
    geblasen haben.
    Und das, so auch nur meine Vermutung, wollte die
    Redaktion lieber nicht öffentlich lesen lassen...
    Tja, so ist das mit manchen unserer Journalisten
    leider öfter:
    Was nicht passt, das wird manipuliert!

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  6. Das Problem ist nur, wenn die Wutbürger gehen, nämlich Menschen die arbeiten
    woher kommt dann das schöne Geld für die Flüchtlinge. Von den Politikern?? die auch nicht mehr wissen, daß die wenigen wirklich Werktätigen die den Wert schaffen, alles und auch den Rießenbauch von Bürokraten und Politiker bezahlen

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    1. Wirklich, die Wutbürger sind die, die arbeiten? Ich habe mir wiederholt "Pegida"-Aufmärsche life aus der Nähe angesehen. Da waren nicht zu wenige Leute dabei, deren verwahrlostes Äußeres und v.a. deren gewaltige Alk-Fahne kein normaler Arbeitgeber durchgehen lassen würde. Das Wutbürger-Potential besteht zu einem erheblichen Prozentsatz aus solchen, die statt zu arbeiten den Tag rauchend und trinkend vor dem Flachbildschirm zubringen.

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  7. Die syrisch-jesidische Frauenrechtlerin Ronai Chaker hat dem pubertierenden Rotzlöffel die richtige Antwort gegeben.

    https://www.fischundfleisch.com/ronai-chaker/offener-brief-an-aras-bacho-von-ronai-chaker-26592

    Wenn das Büblein ein bisschen lernfähig ist, ist es denkbar, dass er selbst darum gebeten hat, seinen anmaßenden Beitrag zu löschen und damit den gnädigen Mantel der Nächstenliebe darüber zu breiten.

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