Dienstag, 11. Oktober 2016

Was die heute mit mir machen, das ist grausam und fast schon Folter...!

Vielleicht sind Sie bei Lärm nicht ganz so empfindlich wie ich, aber seit einigen Tagen und ganz besonders heute ist mal wieder seelische Grau-
samkeit angesagt, nämlich Lärm, der fast schon unter die Kategorie "Folter" fällt, insbesondere bei stundenlanger Dauer.

Ja, ich meine diese furchtbaren Laub-
bläser
(es gibt noch andere Bezeichnun-
gen für diese schreck-
liche Erfindung),
die mir seit gefühlten acht Stunden den Kopf volldröhnen. Ein Nachbar - und sogar die Gemeinde-
arbeiter - dulden prinzipiell keine Blätter; sobald da eines auf dem Gehweg gelandet ist,
wird die Maschine gnadenlos eingesetzt.
Meine Versuche, für die nächste Sonntagspredigt schon mal einige Texte
zu lesen, sind zum kläglichen Scheitern verurteilt. Es würde mich nicht wundern, wenn man damit Leute regelrecht krank lärmen kann!

Ein schwacher Trost: Ich bin auch mit diesem Problem nicht allein; es gibt zahlreiche Leidensgenossen, die das mehr oder weniger gefasst erdulden.
Man schaue im Internet nur mal --> HIER und HIER und HIER !
Und wer ganz im Gegenteil nicht genug davon kriegen kann, der kann sich den Lärm stundenlang am Stück anhören... --> HIER !

Kommentare:

  1. Am schlimmsten ist es, wenn das in der Mittagsruhe
    geschieht, an die sich nur wenige halten.
    Wenn man kleine Kinder hat, die dann etwas schlafen sollen,
    ist das schlimm.
    Man sollte mal einen Wettbewerb machen, was schneller geht:
    normales Kehren oder Laubpusten. Ich habe da so einen Verdacht!

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  2. Krank lärmen geht auch mit christlicher Nächstenliebe:
    https://gloria.tv/article/9bBwYRDJMpvK4GAN2bWaYBeot
    Das nennt man Wertepluralismus: Jedem seine individuelle Lärmpriorität!

    Dieses Thema kann eigentlich nicht oft und gründlich genug angesprochen werden. Selbst die Schulen, einst Orte der Muße (scolae), sind längst Orte des Lärms geworden. Oft in Räumlichkeiten, die als Industriebetriebe ein Gewerbeverbot nach sich ziehen würden.

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